Bleibt gesund und in Kontakt über Telefon, E-Mail, Messenger, Internet, Briefpost, Flaschenpost und Winken.
Haveninfo 3 / 2022 vom 28. 02. 2022
Corona Pandemie
Seit nunmehr zwei Jahren bestimmt das Corona-Virus mehr oder weniger unser Leben und wir
unterliegen auch im Verein seitdem Einschränkungen unterschiedlichster Art.
Aktuelle Inzidenz: 1.119, Hospitalisierung neu: 2,62, alt: 14,97. Achtung: Die Hospitalisierungs-
Kennzahl, aus der sich die jeweilige Warnstufe ergibt, wurde Mitte Februar des Jahres neu definiert.
Standen bis dahin alle mit Corona im Krankenhaus behandelten Fälle im Fokus, werden nunmehr alle
wegen Corona im Krankenhaus behandelten Fälle berücksichtigt. Derzeitige Warnstufe in
Bremerhaven: 3.
Ein wichtiges Datum stellt der 20. März 2022 dar: An diesem Tag endet die auf dem
Infektionsschutzgesetz beruhende Covid-19-Schutzmassnahmen-Ausnahme-Verordnung des Bundes
und somit werden viele der bisherigen Corona-Regeln entfallen.
Bei weiter andauernder günstiger Entwicklung der Infektionslage steht aus heutiger Sicht der
Mitgliederversammlung als Präsenzveranstaltung am Samstag, 26. März 2022, 15:30h im Time Port 2
nichts im Wege.
Ein weiteres Wiederaufleben des Vereinslebens steht zu erwarten.
Aus der Gildeflotte
Schadensbericht
Drei gebrochene Festmacher-Leinen, eine Vielzahl ausgewehter Lazy-Jacks, zwei ausgewehte Dirken,
ein ausgewehtes Groß-Fall, mehrere zerrissene Abdeck-Planen einschließlich des zugehörigen
teilzerstörten hölzernen Unterbaus, eine weggewehte Ruder-Persenning, die später aus dem NH
geborgen werden konnte, vom Windsog geöffnete Backskisten-Deckel, ein aus seinem stationären
Ausbewahrungsbehälter herausgeschleuderter, ebenfalls geborgener Rettungsring, zwei zerstörte
große Werbeflächen der benachbarten HARUFA und schlussendlich eine durch Leinenzug verbogene
20mm dicke Spake eines Vorschiff-Pollers sind zu bilanzieren.
Zeitraum
16. bis 22. Februar 2022.
Schädiger/innen
YLENIA, ZEYNEP und ANTONIA.
Tag und Nacht tobten die drei Orkan-Tiefs beinahe ungebrochen mit Schwerpunkt über Nord-
Deutschland und mit Spitzenwerten von mehr als 125 Km/Std aus westlichen Richtungen über
Bremerhaven.
Fazit
Die Schäden an unserer Flotte konnten durch vorausschauendes Handeln sowie durch verstärkte
Kontrollen gering gehalten werden und blieben durch rechtzeitiges Eingreifen ohne Folgeschäden.
Ein Vergnügen der besonderen Art
Jürgen hat seine PACIFIC während sich die drei Furien austobten, nicht allein gelassen und an Bord
ohne Hängematte ein Überlebenstraining während der Orkan-Tage absolviert.
Für ihn hat seitdem eine Schiffschaukel eine völlig neue Bedeutung erfahren ….
Zwischenbericht
Wie mehrfach berichtet, wird die ASTARTE zurzeit auf der Bültjer Werft in Ditzum an der Ems wieder
fit gemacht.
Erfreulicherweise kann sich die Werft seit Anfang Januar des Jahres zur Vorbereitung ihrer
werftseitigen Arbeiten eines zuverlässigen Stamms selbständiger und hoch mobiler Sub-
Unternehmer/innen versichern.
Beobachtern der Szene ist nicht entgangen, dass sich die Sub-Unternehmer/innen ausnahmslos aus
Männern und Frauen der Stammcrew rekrutieren. Kaum ein Wochenende vergeht, an dem sich nicht
ein Shuttle-PKW mit Besatzung auf den Weg nach Ditzum macht, die durch ehrenamtlichen Einsatz
dazu beiträgt, den Zeit- und Kostenrahmen für die Wiederherstellung unseres Flaggschiffes
einzuhalten.
Mehr als eine Tonne Beton-Ballast musste mit Hilfe eines Elektro-Stemmeisens mühsam
aufgebrochen und mit Muskelkraft aus dem Schiff entfernt werden, womit sich ein Besuch im
Fitness-Studio von selbst erledigt hatte.
Da auch der Kombüsen-Bereich total entkernt wurde lässt sich erahnen, dass mit Rückkehr der
ASTARTE die Arbeiten zum wieder In-Fahrt-Bringen noch längst nicht erledigt sind.
Versteht sich von selbst, dass der entnommene Ballast nach Abschluss aller Werft-Arbeiten durch
neuen Ballast welcher Art auch immer, wieder an Bord muss.
Dem „harten Kern“ der Stammcrew an dieser Stelle vorweg ein großes Gilde-Dankeschön!
Adler von Krautsand
Andreas hat die Winterpause genutzt und fleißig an Bord der ADLER VON KRAUTSAND gewerkelt. Mit
Erfolg: Behördlicherseits scheint eine Zulassung als Ausbildungsschiff unmittelbar bevorzustehen.
Ein schöner Erfolg und Ansporn für weitergehende Projekte.
Termine
a) Am Dienstag, 01. März 2022 klopft der Frühling, - der „meteorologische“ -, schon einmal
zaghaft an die Tür, bevor er sie drei Wochen später ganz aufstößt und wir uns über den
kalendarischen Frühlingsanfang freuen können. Die Tage sind schon merklich länger
geworden, der strapazierte Vitamin D-Haushalt wird auf wundersame Weise wieder
aufgefüllt und das eine oder andere Boot unserer Flotte wird sein Winterlager verlassen
und muss aufpassen, sich nicht in durch die Lüfte flatternden blauen Bändern des
Frühlings zu verheddern. Schöne Aussichten!
b) Nächstes „Seminar Seemannschaft“ der S.T.A.G. in beiden Hallen der Gläsernen Werft:
Freitag, 11. März 2022, 08:00h bis Sonntag, 13. März 2022, 12:00h.
Aufbau am Donnerstag, 10. März 2022, 14:00h. Um Rücksichtnahme wird gebeten.
c) Nächste Schadstoffabgabe: Samstag, 19. März 2022 von 07:00h bis 14:00h, Hexenbrücke.
d) Der Museumshaven Vegesack lädt zu einem großen maritimen Flohmarkt im
Kulturbahnhof (KuBa) Vegesack in unmittelbarer Nähe des Museumshavens ein. Gegen
eine Gebühr von € 2,- mag dabei sein, wer will: Sonntag, 20. März 2022, 10:00h bis
16:00h.
e) Nach Verlegung des einen freien Blick auf die Naturbühne NH behindernden Brezel-
Wagens erwägen Freundinnen und Freunde eine Wiedereröffnung des beliebten
Havenkinos. Als noch unverbindlicher Termin sollte Freitag, 01. April 2022 schon einmal
vorgemerkt werden.
Aus gegebener Aktualität nicht ganz sorgenfreier Zeit ein umso herzlicher Wunsch: bleibt gesund!
Toni, Stegwart
28.02.2022
Haveninfo 2 / 2022 vom 04. 02. 2022
Corona Pandemie
Zur Erinnerung:
a) Basierend auf der Bundesvorschrift der Covid-19-Schutzmassnahmen-Ausnahmeverordnung
gilt ab 22. Januar 2022 als Landesvorschrift die Dreißigste Corona-VO (zunächst) bis 18.
Februar 2022; sie wird für die Stadtgemeinde Bremerhaven durch die Bekanntmachung zur
Festlegung der Warnstufe 4 ergänzt.
b) Die aktuelle Inzidenz beträgt 1.719, die Hospitalisierung 14,97.
Quelle: Buten un binnen vom 03. Februar 2022
Veranstaltungen
Intern
Bei Betrachtung der o.a. Zahlenwerte versteht es sich von selbst und sollte eigentlich zur Vermeidung
gesundheitlicher Gefährdungen für sich und andere keiner weiteren Begründung bedürfen, wenn
vereinsseitig bei Veranstaltungen in unseren Räumlichkeiten der Gläsernen Werft, bei denen die
Anzahl von +/- 12 Personen überschritten wird, bis auf weiteres verzichtet werden muss.
S.T.A.G.- Seminare
Folgerichtig hatte auch die S.T.A.G. ihr geplantes „Seminar Seemannschaft“ am letzten Januar-
Wochenende abgesagt.
Noch aktuell sind zwei weitere „Seminare Seemannschaft“ der S.T.A.G. am
Freitag, 25. Februar 2022, 08:00h bis Sonntag, 27. Februar 2022, 12:00h, sowie
Freitag, 11. März 2022, 08:00h bis Sonntag, 13. März 2022, 12:00h
in beiden Hallen der Gläsernen Werft vorgesehen.
Um entsprechende Rücksichtnahme wird gebeten.
Abgesagt
Die Feierlichkeiten anlässlich des Hamburger Hafengeburtstages vom 06. bis 08. Mai 2022 wurden
pandemiebedingt abgesagt.
Vegesacker Hafengeburtstag
Für den 400. Vegesacker Hafengeburtstag vom 12. bis 15. Mai 2022 und weitere Veranstaltungen
wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf die Informationen von Thomas in seiner Mail vom 01.
Februar 2022 hingewiesen.
Vegesacker Hafenfest
Als weitere auswärtige Veranstaltung bietet sich eine Teilnahme am Vegesacke Hafenfest vom 03. bis
05. Juni 2022 an.
Nähere Info`s:
www.vegesack-maritim.de
Maritime Tage Bremerhaven
Selbstredend werden wir uns aktiv an den Maritimen Tagen vom 17. bis 21. August 2022 beteiligen.
Lange Nacht der Kultur
Vorher, am Samstag, 11. Juni 2022 findet als Jubiläumsveranstaltung die zwanzigste Lange Nacht der
Kultur statt. Jutta wartet auf Ideen für eine Teilnahme und hat die Gesamt-Organisation und Leitung
übernommen. Nach den Erfahrungen aus vorhergehenden Aktivitäten steht zu erwarten, dass sie von
Ideen und Vorschlägen geradezu überrollt wird und sicherlich weitere Unterstützung benötigt.
Für unser BÖRTEBOOT No. 3 wird es sicherlich eine lange Nacht werden ….
Internationales Multihull-Treffen
Noch eine Veranstaltung mit Schwerpunkt im NH sollte Eingang in unsere Terminkalender finden:
Vom 21. bis 24. Juli 2022 soll das - pandemie-bedingt verschobene – Internationale Multihull-Treffen
mit voraussichtlich mehr als 100 Booten stattfinden.
Schon einmal vorab: Auch hier wird die Schiffergilde mit, wenn nicht alles täuscht, einem
außergewöhnlich „groß-füßigen“ Boot teilnehmen und Flagge zeigen ….
Aus Halle und Steg
Dickenhobel und Abzieher sind wieder einsatzbereit. Matthis hat die nachgeschliffenen Messer
wieder eingebaut. Mit sichtbarem Erfolg: die Messer sind skalpell-ähnlich geschärft und in der Lage,
wie Matthis und der Autor dieser Zeilen sogleich in einem Selbstversuch an eigenen Extremitäten
erfahren konnten: Schnitte von Mikro- bis Millimeter-Bereichen sind jederzeit möglich! Jeder
Pathologe hätte seine Freude an den Maschinen. Nach Probelauf musste sogleich der neu beschaffte
Erst-Hilfe-Kasten auf seine Tauglichkeit überprüft werden.
Dringende Empfehlung: Vorsicht ist geboten!
Winterstürme
Tief NADIA, dicht gefolgt von PHILINE überfiel die Küste am Wochenende 29./30. Januar mit Stürmen
und orkanartigen Böen aus NW von 10 – 11 Bft. und bescherte den Eignern Rüdiger und Aquiles an
Bord ihrer Schiffe WALVIS und PETREL eine unruhige Nacht und vertiefende Erkenntnisse, dass das
Wasser im Süd-Teil NH sehr lärmend und unruhig sein und selbst die Pontons der Steganlage in
Bewegung setzen kann.
Außer einer gebrochenen Vorleine der ENCHANTRESS II und einer außen-Bord gefallenen
Persenning-Stütze auf KAPEREN, die geborgen werden konnte, sowie gelöster Flaggenleinen und
Lazy-Jacks waren keine Schäden zu vermelden.
Allerdings:
Böse Buben haben nächtens auf STELLA NOVA die Vorleinen losgeworfen. Rüdigers rechtzeitiges
Eingreifen konnte bei ENCHANTRESS II und STELLA NOVA Schlimmeres verhüten.
Zur Erinnerung: Leinen auf den Pollern doppelt belegen oder mit einem „Frosch“ sichern!
Im Übrigen blieb auch die HARUFA mit der LADY SUNSHINE von Vandalismus nicht unbehelligt: hier
wurde ein Außen-Lautsprecher am Brückenhaus beschädigt.
Ausblick
Ein Jahr ist es her, dass die ASTARTE ins Bredo-Dry-Dock im Kaiserhafen I verholte. Zurzeit liegt sie
bekanntlich aushäusig in Ditzum bei der Bültjer-Werft mit der nicht ganz unbegründeten Aussicht,
dass sie bald restauriert und die behördlichen Auflagen erfüllend wieder in ihren Heimathafen zurück
kehrt.
Wenn dann noch die Pandemie in Epidemie-ähnliche Schranken gewiesen werden kann, sollten wir
dem weiteren Jahr 2022 mit gesundem Optimismus entgegensehen. Die Zeit, dass eine aufgeriggte
ASTARTE wieder unter Segel Nord- und Ostsee befährt, scheint nahe!
Aus der Nachbarschaft
Deutsches Schiffahrtsmuseum
Das Deutsche Schiffahrtsmuseum hat nach zwischenzeitlich auf den 20. Januar 2022 vorgezogenem,
endgültigem Weggang der früheren Direktorin, Frau Professor Dr. Sunhild Kleingärtner eine neue,
vorerst bis zum 30. Juni 2022 befristete, kommissarische Leiterin: Frau Professorin Dr. Ruth Schilling
wurde mit Aussicht auf Verlängerung vom Stiftungsrat in den wissenschaftlichen Bereich berufen.
Warum die Erwähnung dieser Nachricht?
Schiffergilde und DSM sind miteinander verbunden, kommt doch nach § 11 unserer Satzung bei
Auflösung des Vereins das Vermögen der Stiftung des DSM zugute.
Aus fernerer Nachbarschaft
Rum-Regatta
Die Rum-Regatta in Flensburg soll vom 26. bis 29. Mai 2022 ausgetragen werden; sie ist mit Stand:
heute noch nicht abgesagt.
Wie zu erfahren war, überlegt die Crew der ELLA ob sie sich nicht aus gegebener Veranlassung unter
der Flagge der Schiffergilde außer Konkurrenz zu dieser Veranstaltung bewerben soll?!
Eine große wohlwollende Unterstützung wäre gewiss!
Zu guter Letzt
Aufgelaufen
Dann ist da noch eine brandaktuelle, erwähnenswerte Geschichte vor unserer Haustür.
Ein Container-Schiff der 400m-Klasse, die MUMBAI MAERSK, lief auf der Reise nach Bremerhaven am
späten Abend des 02. Februar 2022 ca. 3,5 sm nördlich der Insel Wangerooge auf Grund.
Bei einem zweiten Bergungsversuch in der Nacht vom 03. zum 04. Februar 2022, gelang es den
Bergungsteams mit einem gleichzeitigen Einsatz von acht Schleppern mit einer Gesamt-Zugkraft von
+/- 750 to den Havaristen wieder freizuschleppen!
Interessierte konnten das überaus spannende Manöver live über verschiedene App`s verfolgen.
Neidlose Anerkennung dieses Bergungserfolges und das Fazit:
Eigentlich ist immer `was los in der Schiffergilde und an der Küste
In diesem Sinne, looking foreward!
Toni, Stegwart
04.02.2022
Haveninfo 1 / 2022 vom 16. 01. 2022
Jahreswechsel 2021 / 2022
Von wegen Dunkeltuten . . . . .
Einige unentwegte Vereinsmitglieder, namentlich Jutta, deren Anwesenheit sogar in der Nordsee-
Zeitung erwähnt wurde, folgten der Empfehlung in der letzten Haveninfo des vergangenen Jahres
und fanden den Weg zum Weserdeich und Neuen Hafen.
Hier wurden sie um Mitternacht beim Klang der Kirchenglocken und der Typhone der im Hafen
liegenden Schiffe Zeugen dieses Erlebnisses der besonderen Art beim Übergang vom alten zum
neuen Jahr.
Infolge des allgemeinen Feuerwerk-Verbots ging der Jahreswechsel auch für unsere im NH liegende
Flotte gefährdungsfrei und schadlos vonstatten.
Lediglich unser an Land aufgepalltes BÖRTEBOOT No 3 benötigte zu Beginn des neuen Jahres ein paar
helfende Hände, um die durch Windböen samt First-Holz verschobene Plane wieder aufzurichten.
Eigentlich ein guter Jahresbeginn, wenn da nicht wäre: die
Corona Pandemie
Seit Beginn der Pandemie Höchstwerte, auf die wir gerne verzichten würden: Bremerhaven weist
eine Inzidenz von 874,5 mit zu erwartender steigender Tendenz aus.
Bei einer aktuellen Hospitalisierung von 7,98 ist ferner absehbar, dass bei uns in Kürze die erst seit
Beginn des Jahres neu eingeführte höchste Warnstufe 4 gelten wird. Verschärfende
Kontaktbeschränkungen werden weiter unser aller Leben bestimmen.
Bei diesen Rahmenbedingungen werden Enttäuschungen nicht ausbleiben, sind doch kurz- und
mittelfristige Auswirkungen auf unser Vereinsleben, unsere Planungen und Vorhaben eher zu
erwarten, denn auszuschließen.
Vereinsboote
Astarte
Eugen hat mit mehreren Angehörigen der Stammcrew Anfang Januar der Bültjer-Werft in Ditzum
einen Besuch abgestattet und mit ihnen vereinbarungsgemäß am Schiff gearbeitet.
Die Werft hat danach eine im Heckbereich vor langer Zeit eingearbeitete Stahlplatte entfernt, um die
mit Beton verfüllten Zwischenräume und Spanten besichtigen zu können.
Ein vorläufiges Zwischenergebnis bestätigt die Notwendigkeit dieser aufwendigen Maßnahme,
ermöglicht sie doch erst Einblicke in verborgene Bereiche, die gegebenenfalls zu erneuern sind.
Erste vorsichtige Erkenntnisse lassen erwarten, dass sich der Unterhaltungs- beziehungsweise
Reparaturaufwand im geplanten Rahmen bewegen wird.
Zum Wochenende ist ein weiterer Arbeitseinsatz in Ditzum vorgesehen.
Börteboot No. 3
Auch unsere No. 3 wurde zwischenzeitlich von Fachleuten in Augenschein genommen. Festgestellte
Mängel am Unterwasserschiff können und sollen an Ort und Stelle auf dem Außengelände der
Gläsernen Werft behoben werden.
Günstige Wetterverhältnisse vorausgesetzt, sollen die Arbeiten zeitnah begonnen werden.
Für beide Vereinsboote besteht berechtigte Hoffnung, dass sich die Reparaturen im geplanten Zeit- und
Kostenrahmen bewegen werden.
Eigentlich ganz gute Nachrichten zu Beginn des neuen Jahres!
Gläserne Werft
Winterarbeiter
Meistens arbeitet
das all-round Talent Matthis als Solist „Hand gegen Kaffee“ für die ASTARTE, häufig
auch zu später Abendstunde und somit weitgehend unbemerkt von anderen Vereinsmitgliedern,
wenn er denn nicht gerade denen hilfsbereit mit zur Hand geht.
Da unser Flaggschiff derzeit ortsabwesend im fernen Ditzum liegt, sucht er sich andere
Betätigungsfelder. Nachdem Kreis- und Bandsäge einer gründlichen Reinigung unterzogen, die Halle
wiederholt von Hinterlassenschaften anderer geräumt war, hat er sich unseres Maschinenparks
angenommen: die Blätter des Abrichters und des Dicken-Hobels wurden ausgebaut und zum
Schärfen gegeben.
Die Entrümpelung des Vereins-„Archivs“ und des -„Magazins“ oberhalb der Hobelbank und
Lackierecke steht zwar noch als unerledigt auf seinem Zettel, an deren Erledigung bestehen jedoch
keine Zweifel.
Ein großes Dankeschön, Matthis, für die nachhaltigen und „ressort-übergreifenden“ Arbeiten!
Regale
Helmut ist dabei, Platz für neue Regale zu schaffen. Neuheit: Jedes Regal verfügt ab sofort über ein
Postfach in DIN-A4-Größe.
Bisher führten die Postfächer ein Schattendasein neben dem (Getränke)-Kühlschrank mit der Folge,
dass sie kaum genutzt wurden.
Künftig empfiehlt sich, das Postfach regelmäßig zu öffnen; es könnte wichtige Informationen
enthalten.
Sonstiges
Parkkarten
Das Ordnungsamt ist ein wenig in Verzug geraten: die Gültigkeit der Parkkarten 2021 ist abgelaufen,
ohne dass bisher für 2022 neue ausgegeben wurden.
Der Eingang der Karten wird täglich erwartet.
Wichtig: Bitte die (abgelaufenen) Parkkarten zurückgeben, da nur dann eine unverzügliche
Neuausgabe gewährleistet ist.
Ein besonderer Appell geht an die fünf Dauerkarten-Inhaber: bitte neben den eigenen
Handschuhfächern auch die PKW der (Ehe)-Partner(innen) überprüfen !!
Aus- und Fortbildung
Die Volkshochschule Bremerhaven bietet an: Theorie und Praxis zum Erwerb des Amtlichen
Sportbootführerscheins See und Binnen. Beginn: 24. Februar 2022. Näheres unter:
www.vhs-bremerhaven.de oder im kostenlos erhältlichen Katalog.
Mal reinschauen
Der „Verein zum Erhalt Helgoländer Börteboote“ (VzEHB), in dem auch unsere No. 3 vertreten ist,
hat seine Homepage neu gestaltet. Ein Blick hinein wird empfohlen:
www.vzehb.de.
Am Steg herrscht winterliche Ruhe, vielleicht können wir sie erhalten.
Grüße aus dem nasskalten Homeport
Toni, Stegwart
16.01.2022
Hier wechseln wir von 2021 - ins Jahr 2022
Haveninfo 21 / 2021 vom 31. 12. 2021
Aktuelles
Corona Pandemie
Selbst für das Pandemie-Geschehen beobachtende Optimisten nicht unerwartet, wurde aufgrund der
sich schnell ausbreitenden Omikron-Variante für das gesamte Bundesland Bremen die höchste
Warnstufe 3 verordnet; so gilt auch für vollständig Geimpfte oder Genesene bei privaten
Zusammenkünften eine Kontaktbeschränkung von höchstens zehn Personen.
Bei einer für Bremerhaven aktuellen Inzidenz von 178,8, sowie einer Hospitalisierung von 6,16 ist bei
der sich abzeichnenden Dynamik mit einem Vereinsleben mit größerer Präsenz realistischer Weise
vorerst wohl nicht zu rechnen.
Quelle: www.bremerhaven.de/corona(covid-19)
Der Vollständigkeit halber:
Im Bundesland Bremen gilt nach wie vor seit 01. Oktober 2021 die Neunundzwanzigste Corona-VO,
mittlerweile ergänzt durch die Sechste Änderungs-VO vom 23. Dezember 2021.
Aus der Nachbarschaft
Rücktritt
Wie das Internetportal N 24 und buten un binnen am gestrigen Donnerstag, 30. Dezember 2021
übereinstimmend berichteten, hat die seit 2013 amtierende Direktorin des Deutschen
Schifffahrtsmuseums (DSM), Frau Professorin Dr. Sunhild Kleingärtner, zu Ende Juni 2022 gekündigt.
Während Oberbürgermeister Melf Grantz den Schritt der Direktorin mit den Worten „Ich bin Frau
Professorin Dr. Kleingärtner für ihren Schritt der Kündigung dankbar. Damit ist ein Neuanfang für das
DSM auch auf personeller Ebene möglich“, begrüßte, wies der Sprecher der Wissenschaftssenatorin
Dr. Claudia Schilling darauf hin, „trotz ihrer Kündigung trägt sie weiterhin die Verantwortung für das
Museum“.
Bekanntlich beabsichtigt die Direktorin ab Januar 2022 ein 6-monatiges Forschungsstipendium in Los
Angeles/USA anzutreten.
Ein Verein gibt auf …
Eigentlich gar nicht wegzudenken aus der hiesigen maritimen Szene: der eingetragene und
gemeinnützige Verein „Schifffahrtsgeschichtliche Gesellschaft“.
Mitte der 1960-er Jahre ursprünglich gebildet, um die in Privathand befindliche SEUTE DEERN
endgültig nach Bremerhaven zu holen, hat der Verein allenthalben vielfältige und sichtbare Spuren
hinterlassen – vom FEUERSCHIFF ELBE 3, über BREMERLOTSE, Wasserstandsanzeiger, Semaphor, zu
Vortragsveranstaltungen und der Herausgabe von Büchern zu maritimen Themen, nicht zu vergessen
die Beschilderung schifffahrtsgeschichtlicher Objekte und Anlagen in den Havenwelten und darüber
hinaus, um nur einige zu benennen.
Mitte Dezember übergab die Schifffahrtsgeschichtliche Gesellschaft der Schifffahrts-Compagnie zum
Erhalt der DE WAL und der QUARANTÄNE einen Scheck in Höhe von € 2.000,-, bevor nach Beschluss
der Mitgliederversammlung zum Jahresende 2021 die Löschung im Vereinsregister und damit die
Auflösung des Vereins vollzogen wird.
Schade, dieser ideen-spendende Verein wird fehlen!
Kronkorken helfen
Ein pensionierter Lotse aus dem nahen niedersächsischen Umfeld sammelt Kronkorken , um diese zu
verwerten und aus dem Erlös Kindern in Ghana zu einer Krankenversicherung zu verhelfen. Eine
beeindruckende Aktion, in der er kürzlich erstmals mehr als 1.000 kg sammeln konnte.
Wir beteiligen uns seit geraumer Zeit an der Sammlung und konnten mit einem vollen Eimer
Kronkorken zu dem Sammelerfolg beitragen.
Ergebnis: Unsere Gläserne Werft fand neben anderen Erwähnung in einem halbseitigen Bericht in
der Nordsee-Zeitung vom 29. Dezember 2021.
Gläserne Werft, die zweite
Einem Bericht in Jan Deal - Die Havenzeitung 01/21 - zufolge, plant der Verein Lottjen e.V. am
Fischereihafen 1 den Bau einer Gläsernen Werft zur Restaurierung von Traditionsschiffen, zur
Überholung von LOTTJEN, aber in erster Linie zum Neubau eines Börtebootes aus Eiche, das als ein
weiteres Boot das bisherige Wassertaxi ergänzen soll.
In einem Dreivierteljahr, zum Ende der Wasser(sport)-Saison 2022 soll die Gläserne Werft
betriebsbereit sein und mit dem Bau des Börtebootes begonnen werden.
Versteht sich von selbst, dass wir dieses anspruchsvolle Schiffbau-Projekt mit dem ihm gebührenden
Interesse verfolgen werden.
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
Nur ein Schirm ….
Es war im Sommer, Juli 2021: Durch ein großzügiges Sponsoring konnte unser Verein zwei große
(Sonnen)-Schirme erwerben – bei Außenauftritten unserer Schiffergilde willkommener Schutz gegen
Sonne und/oder Regen.
„Eingeweiht“ wurden beide Neuerwerbungen anlässlich der Maritimen Tage im August d.J. an Bord
der mastlosen ASTARTE und vor der Gläsernen Werft.
Trotz wertiger und eigentlich unkaputtbarer Materialien überlebte leider nur ein Schirm diese
Veranstaltung; der andere trug in seiner Aluminium-Verstrebung einen irreparablen Schaden davon.
Betroffenheit macht sich breit eingedenk der Tatsache, dass sich der Stückpreis pro Schirm im
mittleren drei-stelligen Euro-Bereich bewegte.
Gut drei Monate später veranstalteten unsere Heinzelfrauen am 2. Advent-Wochenende ihren (vor)-
weihnachtlichen Bazar vor der Gläsernen Werft mit Verkaufsständen und dekorierten Gartentischen.
Das Wetter war der Jahreszeit entsprechend kalt und mit Wind und (Niesel)-Regen mehr als
ungemütlich. Zwei große Schirme wären schon schön gewesen, um gut beschirmt mit Glühwein den
Unbillen der Witterung trotzen zu können. Kurzum: das Fehlen des zweiten Schirmes wurde seitens
unserer Heinzelfrauen geradezu körperlich spürbar vermisst. Da Männer bekanntlich Frauen nicht
leiden sehen können, wurden unverzüglich Pläne für eine Ersatzlösung des abgängigen Schirmes
erwogen.
23. Dezember 2021, am Tag vor Heiligabend wurde gegen eine Versandgebühr von € 4,95 ein
niegel-nagel-neuer Ersatzschirm zu einem nicht einmal in den kühnsten Träumen erwarteten Preis
von sage und schreibe € 35,00 geliefert. Vor lauter Begeisterung ob dieses Überraschungspreises
wurde der Rechnungsbetrag - ohne das Vereinskonto zu belasten – spontan gesponsert.
Wer die Schirme in Augenschein nehmen will, der muss sie suchen. Liegen sie doch gut verwahrt und
platzsparend versteckt in dem neuen, von Helmut und seinen Helfern gefertigten Schapp hinter der
Verbindungstür: auch dieses Vorhaben wurde rechtzeitig zu Weihnachten mit Dank an die
unterstützenden Hände fertiggestellt.
Fazit: Mehrere schöne Weihnachtsgeschenke zugleich als Zeichen gelebter Vereins-Solidarität , die
den Beteiligten zudem noch Freude bereitete.
Zu guter Letzt
Wer das Glück hat in Bremerhaven zu wohnen, der sollte am heutigen Silvesterabend nicht
versäumen, sich um Mitternacht an den Weserdeich zu begeben. Dort kann man/frau ziemlich
ungestört, da böllerfrei, dem Klang der Kirchenglocken der Stadt, untermalt oder übertönt von den
im Hafen liegenden Schiffen, die traditionell mit ihren Typhonen das neue Jahr begrüßen, lauschen.
Mit etwas Glück lässt auch die DE WAL ihre Dampfpfeifen erklingen!?
Mit seiner/seinem Liebsten im Arm ,- pandemie-bedingt nur mit jeweils Einem/Einer -, einer Flasche
Piccolo oder Glühwein aus der Thermoskanne, sind feuchte Augen ob dieses Erlebnisses garantiert.
In diesem Sinne wünsche ich einen kontrollierten Rutsch in das neue Jahr 2022, in dem alles nur
besser werden kann!
Prosit Neujahr und: bleibt gesund!
Toni, Stegwart
31.12.2021
Haveninfo 20 / 2021 vom 13. 12. 2021
Aktuelles
Corona Pandemie
Seit dem 01. Oktober 2021 gilt im Bundesland Bremen die Neunundzwanzigste Corona-Verordnung,
mittlerweile ergänzt durch die Fünfte Änderungs-VO vom 09. Dezember 2021.
In der Rückschau auf die vorige Haveninfo vom 15. November 2021, vor nur vier Wochen, betrug
- in Deutschland die Inzidenz 303 und die Hospitalisierung 4,7. Heute beträgt die Inzidenz
389,2 und die Hospitalisierung 5,75,
- für uns in Bremerhaven galt die Warnstufe 0 bei einer Inzidenz von 131, sowie einer
Hospitalisierung von 2,64. Aktuell gilt bei uns mit ihren Einschränkungen im privaten und
öffentlichen Bereich die zweithöchste Warnstufe 2 bei einer steigenden Inzidenz von 207,8,
- sowie einer Hospitalisierung von 8,81. Sollte die Hospitalisierung am morgigen Dienstag auf
über 6 liegen, womit zu rechnen ist, ist die Warnstufe 3 auszurufen.
Quelle: RB-FS, Buten un Binnen, vom 13. Dezember 2021.
Die Anzahl der Todesopfer, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 verstorben sind,
beträgt auf Bundesebene 105.754, davon im Land Bremen trotz hoher Impf-Quote 560.
Unter dem Eindruck der Faktenlage und der neuen bei zunehmender Anzahl Infizierter an der
Omikron-Variante erscheint ein Nachdenken über die Vermeidung von Kontakten zwingend geboten.
Aus der Gildeflotte
Astarte
Schiff und seine sechs-köpfige Besatzung haben am Vormittag des 18. November 2021 Ditzum an
der Ems ohne besondere Vorkommnisse erreicht und die ASTARTE an die Bültjer Werft übergeben.
Thomas hat in seinem Mitgliederbrief vom 24. November ausführlich berichtet.
Die Nordsee-Zeitung berichtete am 15. November 2021 in einem halbseitigen Artikel über die
Überführungsfahrt und den geplanten Werftaufenthalt.
Wiking
Uwe verholte am Samstag, 27. November 2021 seine WIKING von der LAP an den westlichen Ponton
der Steganlage an den durch die ASTARTE freigewordenen Liegeplatz. Grund der Maßnahme: Das
Börteboot sollte alsbald auf den „Waschplatz“ an Land gesetzt werden.
Seit dem ersten Advents-Wochenende erstrahlen unsere Schiffe traditionell im (vor-)weihnachtlichen
Schmuck: Geschmückte Tannenbäume und Lichterketten zieren seitdem mit Einbruch der Dunkelheit
Schiffe und Steganlage. Alle Jahre wieder ein im wahrsten Sinne des Wortes erhellender Lichterglanz
in den Havenwelten.
Pünktlich zu Beginn des meteorologischen Winteranfangs fegte am 01. Dezember das Tief Daniel mit
dem ersten schweren Wintersturm mit Böen bis zu 11 Bft von SW über NW auf N drehend über die
Nordseeküste hinweg.
Dank rechtzeitiger Leinenkontrollen und Sicherungsarbeiten an den Lichterketten überstand die
Flotte das Unwetter schadlos.
Börteboot No. 3
Nur ein knappes halbes Jahr in seinem Element wurde unser BÖRTEBOOT No. 3, nunmehr unter dem
neuen Obmann Sven am Donnerstag, 09. Dezember 2021 für kurze Zeit an der LAP an Land gesetzt.
Wie auch die ASTARTE soll die „No. 3“ von externen Fachleuten auf Schäden untersucht werden.
Unabhängig hiervon ist es dem Autor gelungen, im fernen Wunstorf zwei Riemen als Not-Antrieb bei
Motor-Ausfall zu erstehen, die die auf wundersame Weise abgängigen Riemen ersetzen sollen.
Rike
Inge und Rainer haben nach erfolgreicher Überführung der RIKE Mitte November des Jahres nach
Wedel/Holst. einen Hallenliegeplatz auf der Werft von T. Jensen bezogen, wo Arbeiten an Spanten
und Planken, sowie im Heckbereich ausgeführt werden sollen.
Petrel
Aquiles hat sich ein neues Zwischenziel gesetzt: mit klammen Fingern den Unbillen der winterlichen
Witterung trotzen, sein „altes“ Holzdeck aufnehmen und durch ein neues mit Bitumen-Unterlage
ersetzen.
Theepot
Im 250 km entfernten Lemmer am Ijsselmeer hat Dieter den gesamten Decksaufbau vom THEEPOT
aufgenommen, konserviert und isoliert und will ihn abschließend neu mit Teak belegen.
Wenn auch witterungsunabhängig in einer Halle tätig, eine anspruchsvolle Arbeit, an deren
Abschluss ein runderneuertes Schiff stehen wird.
Wir drücken beiden Eignern beide Daumen für ein erfolgreiches Arbeiten!
Aus dem Vereinsleben
Basar
Herausragendes Ereignis war trotz schlechter Wetterbedingungen der am zweiten Advent-
Wochenende stattgefundene Basar vor der Gläsernen Werft. Vorweihnachtliche Mitbringsel und
vielfältige Deko-Objekte fanden gegen Spende reißenden, vom Umfang her nicht erwarteten
Absatz.
Mehrere Wochen intensiver und kreativer Vorbereitung unserer Damen wurden reichlich belohnt.
Ein ansehnlicher Spendenbetrag zugunsten der ASTARTE fand verzugslos seinen Weg in die
pandemie-geschundene Vereinskasse und sorgte allenthalben für wohlwollende und neidlose
Anerkennung. Höchste Anerkennung für Marion und ihre Heinzelfrauen und ein großes Dankeschön
für Euren Einsatz: Ihr habt gezeigt, dass Ihr es könnt!
Danke, Danke, Danke
Gläserne Werft
Teil 1
Ein großes Knotenbrett mit unterschiedlichen Seemannsknoten ziert seit kurzem eines der Fenster
am rechten Eingang zur Gläsernen Werft und zieht neugierige Blicke der Passanten auf sich. Da
beleuchtet, sind entsprechende Blicke zu jeder Zeit möglich und erwünscht.
Teil 2
Helmut, Miteigner der BRIGANT und unverzichtbare helfende Hand auf RIKE und ELLA, ist in seiner
karg bemessenen Freizeit niemals „arbeitslos“. Seine handwerklichen Fähigkeiten stellt er immer
wieder - ohne viel Aufsehen - unter Beweis. So sei nur daran erinnert, dass unsere Küchenzeile
ebenso von ihm entworfen und auch gestaltet wurde, wie auch der Durchgangsbereich zu den
Regalen mit dem Modell der Barkentine ENGELBERT.
Sein neuester Entwurf ist kurz vor der endgültigen Fertigstellung: Er hat zusätzliche
Unterstellmöglichkeiten für unsere beiden großen Sonnenschirme sowie sechs Garten-Bänke und
drei Tische platzsparend unterhalb des Kompressors geschaffen.
Da die ASTARTE zur Zeit ortsabwesend ist, unterstützte Horst kurzerhand mit versierten
Besatzungsangehörigen und sorgte dafür, dass Matthis, Ritschy und Peter in Übung gehalten wurden
und nicht „beschäftigungslos“ wurden.
Ein schönes Beispiel gelebter Vereins-Solidarität!
Teil 3
Im Zuge dieser kleinen Baumaßnahme wurde ein neuer Sanitätskasten für den Notfall beschafft und
an frei zugänglicher Stelle aufgehängt.
Gleiches gilt für den Feuerlöscher, der aus seinem „Versteck“ befreit nunmehr gebrauchsfertig an
dem Pfeiler nach der Durchgangstür platziert wurde.
Teil 4
Termin für die nächste Schadstoffabgabe:
Samstag, 29. Januar 2022, 07:00h bis 14:00h, Hexenbrücke.
Teil 5
Ein weiteres „Seminar Seemannschaft“ der S.T.A.G. findet in beiden Hallen der Gläsernen Werft statt:
Freitag, 28. Januar 2022, 08:00h bis
Sonntag, 30. Januar 2022, 13:00h.
Um entsprechende Rücksichtnahme wird gebeten.
Aus dem Revier
Doppelschleuse Fischereihafen
Die ursprünglich auf den 31. Dezember 2021 terminierten Baumaßnahmen an der kleinen Kammer
sind nunmehr auf Freitag, 29. April 2022 verschoben worden.
Bis dahin bleibt die kleine Kammer für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
Aus der Nachbarschaft
Stiftungsgründung
Nach gleichlautenden Berichten der Nordsee-Zeitung und von Radio Bremen Fernsehen (Buten un
Binnen) ist jüngst und zum wiederholten Mal zur Rettung der Museums-, Traditions- und historischen
Schiffe die Gründung einer Stiftung ähnlich der Stiftung Hamburg Maritim im Gespräch.
Auf Initiative der Schiffahrts-Compagnie könnten, so der Plan, Finanzmittel aber auch personelle
Ressourcen generiert und gebündelt für Schiffe wie WAL, QUARANTÄNE, wie UBENA VON BREMEN,
WELLE und SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND, nicht zu vergessen unsere ASTARTE, bis hin zu in
Privathand befindlichen, aber auch des DSM, um nur einige zu nennen, unter dem Dach der Stiftung
zusammengefasst werden.
In diesem Zusammenhang erscheint für uns als einer der ältesten Vereine vor Ort, zudem auch von
unmittelbarer Betroffenheit, eine breite Beteiligung der Mitglieder der Schiffergilde an den
diesbezüglichen Diskussionen nicht unangemessen.
Sail Training Association Germany (S.T.A.G.)
Unsere Freunde vom „Verein zum Erhalt Helgoländer Börteboote“ (VzEHB) haben es vorgemacht,
jetzt zieht die S.T.A.G. nach:
Sie hat in Bremen einen Antrag eingereicht, über den die deutsche UNESCO-Kommission entscheiden
soll: Die Anerkennung der traditionellen Seemannschaft als immaterielles Kulturerbe.
Weitere renommierte Institutionen
- die Deutsche Marine,
- die Gemeinsame Kommission für Historische Wasserfahrzeuge (GSHW),
- die German Sail Training Union,
- die Tall Ships Friends Deutschland,
- European Maritime Heritage (EMH),
- Das Deutsche Schiffahrtsmuseum,
unterstützen diesen Antrag, der im Erfolgsfall nicht ohne Auswirkungen auf unsere originäre eigene
Vereinsarbeit bleiben wird.
Den Initiatoren wünschen wir viel Erfolg und gutes Gelingen!
Im Übrigen:
Neben anderen sind Eugen und Rüdiger selbstverständlich auch Mitglieder der S.T.A.G.
Weitere Mitglieder der Schiffergilde bekleiden Ämter in der S.T.A.G.:
Volker ist Präsident der S.T.A.G. und zugleich Repräsentant für Deutschland in der Sail Taining
International (STI) in UK, Manfred war Gründungsmitglied der S.T.A.G., ihr langjähriger Präsident
sowie Repräsentant für Deutschland und ist Präsidiumsmitglied, Ludwig übt das Amt des
Regionalvertreters für Bremen und umzu aus, während der Autor dieser Zeilen einer der
Ehrenmitglieder der S.T.A.G. ist.
Sie/wir alle stehen für weitergehende Auskünfte gern zur Verfügung.
Zu guter Letzt
Die Festbeleuchtung unserer Schiffe sollte bis Sonntag, 02. Januar 2022 beibehalten werden.
Abfuhr der Tannenbäume: Donnertag, 06. Januar 2022, Sammelpunkt: Westseite der
Tribüne/Zufahrt zum Parkplatz.
Ein geruhsames Weihnachtsfest und vor allem: bleibt gesund!
Toni, Stegwart
13.12.2021
Haveninfo 19 / 2021 vom 15. 11. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Das war`s dann wohl fürs Erste, was die Hoffnung auf Entspannung des Pandemie-Geschehens
betrifft! Mit Stand: 15.11.2021 stark steigende Infektionen und nach oben schießende Inzidenzzahlen
von 303 und bei der Hospitalisierung von 4,7 auf Bundesebene!
Nicht ganz so krass aber auch stetig zunehmend in Bremerhaven, wo uns bei der aktuellen Inzidenz
von >131 und einer Hospitalisierung von 2,64 die „beruhigende“ Warnstufe 0 verkündet wurde!
Derzeit versuchen neuer Bundestag und „alte“ Regierung, sowie Bremer Senat bis zum 25. November
neue Regelungen zu finden, um der Pandemie Paroli zu bieten: Abwarten für Otto-
Normalverbraucher ist angesagt!
Gleichwohl: herbst- winterliche Zweifel an eine Besserung der Lage sind kaum auszuräumen, auch
nicht, was die Durchführung für die am 18. Dezember des Jahres geplante vereinsinterne
Weihnachtsfeier unter 2 G-Bedingungen angeht.
Bleiben wir wachsam und hoffnungsvoll!
Aus der Gildeflotte
Gefjon
Passiert auch nicht alle Tage und könnte aus dem Kuriositäten-Kabinett stammen: am WE 16./17.
Oktober nahm Christian mit seinem Folkeboot GEFJON ein Motorboot, dem unterwegs der Treibstoff
ausgegangen war, auf den Haken und schleppte es von der Einfahrt nach Großensiel nach Dedesdorf,
wo das Motorboot anschließend am alten Fähranleger aus dem Wasser genommen wurde.
Das alleine wäre nicht besonders erwähnenswert, hätte das Schleppmanöver nicht unter Segel
stattgefunden. Günstiger Wind und die auflaufende Tide ermöglichten dieses achtungsgebietende
Manöver, das zudem noch einhand durchgeführt wurde!
Respekt und Anerkennung für Christian!
Good Intent II
Unsere Alterspräsidentin GOOD INTENT II nutzte ein Wetterfenster, das ihr Petrus nach langer
Abwesenheit von Bremerhaven gnädig gewährt hatte.
Tief Ignatz war noch am Vortag mit einem ersten heftigen Herbststurm im Gefolge über
Norddeutschland und die Deutsche Bucht hinweggezogen, als Markus mit Mitsegler Leif am Sonntag,
24. Oktober 2021 durchgeschüttelt von einer unangenehmen Rest-See seine Chance nutzte und von
Cuxhaven in den NH segelte.
GOOD INTENT II konnte wieder einmal ihre Zuverlässigkeit und hervorragenden Segeleigenschaften
unter Beweis stellen.
Welcome back home! Auch, wenn - aus Gründen der Historizität – Barnkrug am Heck steht.
Almadraba
Bekanntlich ist der Schiffahrtsweg Elbe-Weser bis voraussichtlich April 2022 nicht durchgehend
befahrbar. Levy verholte folglich seine ALMADRABA Ende Oktober per Trailer zum Winterliegeplatz
nach Lübeck.
Rike
RIKE verholte nach problemloser Brückenpassage noch unter Vollschutz am 26. Oktober vom AH in
den NH. Nach jahrelanger Verhüllung entledigte sie sich alsbald ihrer ganzkörperverschleiernden
Burka und präsentierte an der Steganlage erstmals ihre Anerkennung heischenden neugestalteten
Aufbauten.
Eignerin Inge hatte Rainer als Kapitän und Sigi als Mann für alle Fälle angeheuert und startete mit
ihnen in den frühen und trüben Morgenstunden des 12. November zur Überführungsfahrt via
Cuxhaven zu einem Werftbetrieb in Wedel/Holst.
Dort sollen bis zum kommenden Frühjahr Arbeiten am Rumpf durchgeführt werden.
Adler von Krautsand
Gestern noch ein Nachbar, heute schon einer von uns! Wie berichtet, liegt der Elb-Ewer ADLER VON
KRAUTSAND seit dem 22. September 2021 an der Steganlage.
Zwischenzeitlich ist ihr Eigner Andreas Mitglied der Schiffergilde geworden und hat darüber hinaus
die Probemitgliedschaft im Schifferrat begonnen.
Auch an dieser Stelle ein herzliches Willkommen und auf gute Zusammenarbeit.
Astarte
Dem Vorstand ist es nach nervenaufreibenden Bemühungen tatsächlich gelungen, nach der endlich
bewilligten Förderzusage, nach Chronometer-Kontrolle, Kompaß-Kompensierung und Sextant-
Zertifizierung für die ASTARTE eine dennoch auflagenträchtige Fahrtgenehmigung zur Bültjer Werft
nach Ditzum an der Ems zu erhalten! Nicht über die Nordsee, sondern „binnendurch“!
Bloß schnell weg, damit nicht noch neuerliche Auflagen ein Auslaufen verhindern nach dem Motto:
die früheren Finkenwerder Kutter sind im Winter ja auch nicht zur Fangreise ausgelaufen, sondern
lagen in dieser Zeit auf.
So ist unser Flaggschiff seit den frühen Morgenstunden des heutigen Montag, 15. November mit dem
ersten Büchsenlicht über Weser und Hunte nach Oldenburg unterwegs, um von dort in den
Küstenkanal, Dortmund-Ems-Kanal und weiter über die Ems zunächst tidenbedingt nach Emden und
schlussendlich nach Ditzum zu motoren.
Hoffentlich fordert die Genehmigungsbehörde nicht noch in letzter Minute eine neue Krängungs-
Bescheinigung für Süß-Wasser!? Oder hat man daran gedacht, ob für Bergfahrten das Schiff
überhaupt geeignet ist?!
Spaß beiseite: Sechs – beinahe paritätisch besetzte (vier m. und zwei w.) - Stammcrew-Mitglieder
werden mit Eugen als Kapitän die Überführungsfahrt durchführen.
Wie man hören konnte, sollen schon Summen im hohen dreistelligen Bereich den Auserwählten für
einen Verzicht auf diese zunächst bis Donnerstag geplante besondere Reise geboten worden sein.
Die ASTARTE fährt im Übrigen bereits ein zweites Mal über diese Binnenwasserstrassen nach Ditzum
und zurück. Mit Sicherheit einmalig für einen Finkenwerder Kutter!
Wir Daheimgebliebenen drücken jedenfalls alle Daumen für eine gelungene Überführung und
insbesondere für den anschließenden Werftaufenthalt, damit wir unsere ASTARTE hoffentlich im
Frühjahr nunmehr nach erfolgreicher Talfahrt wieder empfangen können.
Standortmeldungen
Nachfolgende Schiffe werden an der Steganlage im NH überwintern:
ADLER VON KRAUTSAND, BÖRTEBOOT No. 3, ELLA, ENCHANTRESS II, FREYA, GOOD INTENT II,
KAPEREN, KATHRIN, PACIFIC, PETREL, STELLA NOVA, WALVIS, WIKING (LAP).
Nachfolgende Schiffe werden auswärtige Winterliegeplätze einnehmen:
ALMADRABA: Familienobhut in Lübeck,
ASTARTE: Bültjer Werft in Ditzum,
BRIGANT: City Port an der Geeste,
GEFJON: Hallenplatz im Fischereihafen,
RIKE: Werftbetrieb Thorsten Jensen, Wedel/Holst.,
STRAK PLAN: Winterlager Fa. Inselmann, Fischereihafen,
THEEPOT: Werftbetrieb Fa. Zevenbergen, Lemmer/NL.
THE OLD LADY: Betrieb von J. Crome in Bad Bederkesa.
Merk!-würdiges
Tannenbäume
In dieser Woche wird uns dankenswerter Weise die Erlebnis Bremerhaven wieder mit
Tannenbäumen als Weihnachtsschmuck beschenken.
Unser Beitrag zu den (vor-)weihnachtlichen Havenwelten: wünschenswert, wenn die historischen
Schiffe und die aufgestellten Tannenbäume nach Totensonntag (21. November) ab der 47. KW, aber
spätestens ab 1. Advent ( 28. November) festlich beleuchtet werden.
Gläserne Werft
Am ersten Advent-Wochenende ist die Gläserne Werft von Samstag, 27. November bis Sonntag, 28.
November von der GRÖNLAND-Crew jeweils ganztägig belegt.
Weihnachtlicher Bazaar
Die Bemühungen unserer Heinzelfrauen sollen ihre Erfüllung finden! Samstag und Sonntag am
zweiten Advent-Wochenende (04./05. Dezember) sollen gesammelte und die liebevoll gestalteten
Bastelarbeiten an hoffentlich spendierfreudige Besucher(innen) veräußert werden.
Die Veranstaltung findet bewusst als Außenveranstaltung vor der Gläsernen Werft statt, um
pandemiebedingten Einschränkungen aus dem Weg zu gehen.
Nice to know
Brandschutz
Am 08. November wurde die stationäre Brandschutzeinrichtung (Feuermelder, Alarmsirenen Innen
und Außen) durch eine Vertragsfirma überprüft und gewartet.
S.T.A.G.-Seminar
Nach längerer, pandemie-bedingter Pause fand am vergangenen WE (12.-14. November) in den
Räumen der Gläsernen Werft ein von der S.T.A.G. veranstaltetes „Seminar Seemannschaft“ statt.
Cementesse
In der Nacht, bevor RIKE ihre Fahrt nach Cuxhaven (s. oben) begann, startete die CEMENTESSE, die
bekanntlich mit Lars einen neuen Eigner gefunden hat, ihren Törn vom hiesigen Fischereihafen via
NOK in die Ostsee zu ihrem künftigen Heimathafen nach Lübeck, wo sie am vergangenen Sonntag,
14. November wohlbehalten eintraf.
Zu guter Letzt
Jahresabrechnungen
Künftig werden die individuellen Stromabrechnungen der Eigner analog zum Geschäftsjahr der
Schiffergilde zum jeweiligen Jahresende abgerechnet.
Für das laufende Kalenderjahr gilt (einmalig) ein Abrechnungszeitraum von Oktober 2020 bis
Dezember 2021.
Oh Tannenbaum ….
Dienstbare Geister werden in der nächsten Woche allen Unkenrufen zum Trotz in der Gläsernen
Werft einen Tannenbaum aufstellen und schmücken; nehmen wir ihn als Zeichen der Hoffnung auf
bessere Zeiten und
Bleibt gesund!
Toni, Stegwart
15.11.2021
Haveninfo 18 / 2021 vom 12. 10. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Entspannung sieht anders aus!
An das Leben in der Pandemie mit der Inzidenzzahl als eine bestimmende Größe mussten wir uns
gewöhnen, nunmehr ist die Hospitalisierungsinzidenz mit vier Warnstufen hinzugekommen.
Leider ist Fakt, dass Bremerhaven mit einer Inzidenz von gegenwärtig 255,4 und einer
Hospitalisierungsinzidenz von 7,93 in der zweithöchsten Warnstufe 2 einen der
bundesrepublikanischen Spitzenplätze einnimmt.
Mittlerweile gilt seit dem 01. Oktober 2021 als Landesvorschrift die Neunundzwanzigste Corona-VO,
zunächst befristet bis zum 15. November 2021, sowie zusätzlich die Bekanntmachung des Magistrats
der Stadt Bremerhaven, in der die Warnstufe 2 festgelegt ist.
Personalentscheidungen
Für alle, die bei der Mitgliederversammlung am 01. Oktober 2021 nicht dabei sein konnten:
Als Nachfolger für ausscheidende Mitglieder wurden in den Vereinsvorstand neu gewählt:
--- Rüdiger Bauer zum stellvertretenden Vorsitzenden,
--- Thomas Herion als Sprecher des Schifferrats, sowie
--- Sven Petersson als Sprecher des Arbeitsbereiches für Hafenorganisation und Werkstatt.
Glück, Erfolg und Freude wünschen wir den neuen Vereinsmitgliedern bei der künftigen
ehrenamtlichen Vereinsarbeit!
Aus der Gildeflotte
Astarte
Licht am Ende des Tunnels?
Erste vorsichtige positive Signale hinsichtlich der sehnlichst erwarteten Förderzusage für die zum
Klassenerhalt notwendigen Arbeiten, deren Beginn , wie an anderer Stelle ausgeführt, nicht vor einer
Zusage liegen darf, erreichen den Vorstand.
Grund genug für die Stammcrew, die Voraussetzungen für eine Verlegung unseres Flaggschiffes an
einen auswärtigen Werftplatz voranzutreiben.
Börteboot No. 3
Das in der vorigen Haveninfo beschriebene allgemeine Fahrverbot außerhalb des NH wurde
aufgehoben. Weitere Einzelheiten sind bei Sven, dem zwischenzeitlich die Aufgaben als
Ansprechpartner für unser zweites Vereinsschiff übertragen wurden, zu erfahren.
Petrel
PETREL hat eine erste größere Seereise, begünstigt von hervorragenden Wetterbedingungen, nach
Helgoland erfolgreich hinter sich gebracht.
Übrigens: wer mehr über Schiffsnamen im Allgemeinen und PETREL im Besonderen erfahren will: am
10. September 2021 sendete Radio Bremen Fernsehen in Buten un Binnen ein Kurzinterview mit
Aquiles und seinem Sturmvogel. Ein Blick in die Media-/Videothek wird empfohlen.
Strak Plan
Andreas hat seinen Schokker Ende September in das Hallen-/ Winterlager der Fa. Inselmann verlegt.
Stella Nova
Die eine kommt, die andere geht: Manni hat seinen vorübergehenden Sommerliegeplatz in Bad
Bederkesa wieder verlassen und ist am 27. September 2021 zur Steganlage im NH zurückgekehrt.
Theepot
Zeitgleich - und nur fünf Wochen nach einer längeren Urlaubsreise - hat die Lemster Aak ihren
Liegeplatz am kleinen Fingersteg wieder verlassen und ist „binnendurch“ via Küstenkanal und
Dortmund-Ems-Kanal zum winterlichen Hallen-Liegeplatz nach Lemmer in den Niederlanden
gefahren. Rückkehr nach Bremerhaven voraussichtlich im Frühjahr 2022.
Enchantress II
ENCHANTRESS II hat in diesem Jahr, abgesehen von kurzfristigen Verlegungen, ihren Liegeplatz nicht
verlassen. Ute hat jüngst den Taucher Thomas zur Überprüfung des erwarteten
Unterwasserbewuchses ihres Schiffes eingesetzt mit verblüffendem Ergebnis: von der von der
Bordwand abgeernteten Miesmuscheln, garniert mit einer asiatischen Auster, gönnte sie sich ein
opulentes Muschelessen! Beinahe wie in der Bay of California.
Brigant
Zum Auskranen Mitte Oktober und anschließendem Winterlager im City Port an der Geeste wurde
am 09. Oktober der Mast der BRIGANT gezogen und in der Gläsernen Werft eingelagert.
HF 135
Nach einem erfolgreichen, von Sponsoren finanzierten Werftaufenthalt kann die aus dem 19.
Jahrhundert stammende und durch eine Schenkung der Schiffergilde vermachte HF 135 nunmehr in
der Gläsernen Werft in Augenschein genommen werden.
Dit un Dat
Wer will, mag sich auf Sonntag, 31. Oktober 2021 freuen. Eine Stunde länger schlafen in die um
02:00h beginnende Winter(schlaf)zeit soll den Übergang in die dunkle Jahreszeit versüßen!
Ausschlafen ist ebenfalls an zwei Wochenenden im November angesagt, da Halle und Gläserne Werft
--- am WE 12. bis 14. November für die S.T.A.G.,
--- am WE 19. bis 21. November für die Crew der Grönland
reserviert sind.
Arbeiten unsererseits sollten aus Gründen der Rücksichtnahme folglich unterbleiben.
Aus dem Revier
Schleuse Neuer Hafen
Ab 01. November ist der Schleusen-Tower der Schleuse Neuer Hafen nicht mehr besetzt.
Schleusungen sind gleichwohl weiterhin möglich.
Nach Anmeldung über VHF-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse, wird die Schleuse ferngesteuert.
Schadstoffabgabe
Nächster Termin zur Schadstoffabgabe:
Samstag, 23. Oktober 2021, 07:00 bis 14:00h, Hexenbrücke.
Aus der Nachbarschaft
Seit dem frühen Nachmittag des 22. September 2021 liegt ein neuer Nachbar an der Ost-Seite des
Kleinen (40m) Steges. Die ADLER VON KRAUTSAND, ein ca. 20m langer historischer Ewer von der Elbe
teilt sich die Steglänge mit STELLA NOVA und dem BÖRTEBOOT No. 3.
Andreas, der schon das RIB-Boot zu schnellen Ausflügen auf der Weser betreibt, hat sich einen
weiteren Traum erfüllt und die „Adler“ für sich und seine Familie erworben und beabsichtigt in der
kommenden Saison Tagestörns auf der Weser durchzuführen.
Cementesse
Die neue Crew der CEMENTESSE hat die vergangenen Wochen genutzt, umfangreiche Reparatur- und
Instandsetzungsarbeiten auszuführen. An Land bei der Fa. Inselmann liegend, mussten viele Arbeiten
im Hinblick auf die Überführung nach Lübeck vorgezogen werden.
Nunmehr wieder zu Wasser ist Eigner Lars guter Hoffnung, bei entsprechenden Wetterverhältnissen
in Kürze via NOK in die Ostsee aufbrechen zu können.
Von hier aus: Gute Reise!
Heinzelfrauen Werkstatt
Jetzt, da die Tage wieder merklich kürzer werden, sieht man wieder häufiger Licht aus ihrer kreativen
Werkstatt scheinen: die Heinzelfrauen werkeln an selbstgebastelten kleinen Geschenken, die sie
gegen Spende gern abgeben wollen, um die Vereinskasse ein wenig aufzufüllen.
Vielleicht gelingt es ja an den wunderbaren Erfolg anlässlich der Maritimen Tage anzuknüpfen?!
Aus dem Umfeld des Schifferrates entstand die spontane Idee, ggf. zugleich einen kleinen maritimen
Flohmarkt zu veranstalten.
Für Zuwendungen und weitere Ideen ist Marion jederzeit ansprechbar.
Als Termin ist der 2. Adventssonntag, 05. Dezember 2021 geplant.
Freuen wir uns gemeinsam auf diesen Termin!
Herzliche Grüße aus Halle und Steg,
bleibt gesund und: nach dem Vermächtnis eines in den Ruhestand tretenden Schiffsführers auf dem
Vierwaldstätter See:
Wer „A“ sagt, muss auch „Hoi“ sagen!
Toni, Stegwart
12.10.2021
Haveninfo 17 / 2021 vom 16. 09. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Nach in den vergangenen Wochen höchsten Inzidenzzahlen von weit über 200 zeichnet sich
gegenwärtig eine sinkende Tendenz ab. Stand heute: 185,9.
Für das Bundesland Bremen gilt mittlerweile die durch eine erste und zweite Änderungs-VO ergänzte
Achtundzwanzigste Corona-Verordnung, zunächst bis 11. Oktober 2021.
Für Veranstaltungen in Innenräumen ist unter anderen die Anwendung der 3-G-Regel -(geimpft,
genesen oder getestet)- verpflichtend. Sie gilt folglich auch für die Teilnahme an der
Mitgliederversammlung am Freitag, 01. Oktober 2021, um 18:00h im Time Port 2, Barkhausenstr. 2,
27568 Bremerhaven.
Corona Warn-App/Luca-App
Michael ist zur
Zeit nach Abstimmung mit dem Vorstand dabei, für die Räumlichkeiten der Gläsernen
Werft eine datenschutzkonforme Kontaktverwaltung mittels QR-Code einzurichten.
Nach der Installation kann sodann durch Einchecken mit der Corona Warn-App/Luca-App die
bisherige notwendige schriftliche Registrierung entfallen.
Aus der Gildeflotte
Astarte
Sehnlich erwartet, aber noch nicht eingetroffen: ein Bewilligungsbescheid für Fördergelder, der den
Fortbestand unseres Flaggschiffes als Traditionsschiff sichern soll.
Die großartigen Ergebnisse mehrerer Spendenaktionen reichen nicht aus, die zu erwartenden Kosten
zu decken.
Leider bedingt die Fördergeldzusage, dass mit einer werftseitigen Instandsetzung erst dann
begonnen werden darf, wenn ein entsprechender Bescheid dem Verein vorliegt.
Geduld ist nach wie vor gefragt!
Theepot
Am 24. August kehrten nach mehrmonatiger Abwesenheit und Aufenthalt in ostfriesischen und
niederländischen Gewässern Tanja und Dieter mit ihrer Lemsteraak THEEPOT unversehrt mit vielen
neuen Eindrücken zu ihrem Heimathafen zurück.
Gegen Ende der Reise mutierte die jüngste Mitseglerin an Bord, - Katze Mimi - , noch zur Meerkatze:
nach einem unfreiwilligen 1-m-Sturz ins kühle Nass und anschließender Selbstrettung über die
Heckleiter der THEEPOT hat sie die Grundkurs-Bedingungen zum Erwerb des Seepferdchen-
Schwimmabzeichens mehr als erfüllt.
Tender Knut
Der zum Kutter WIKING gehörende Tender KNUT hat am 28. August 2021 den NH auf einem Trailer
in Richtung Essen verlassen.
Uwe will an seinem Heimatort weder auf KNUT, noch auf die Möglichkeit nach Feierabend mit dem
Boot zu fahren, verzichten.
Eigentlich verständlich!
Pacific
Schon seit längerem geplant, verlegten Dagmar und Jürgen die PACIFIC am ersten September-
Wochenende nach Sandstedt zum Trockenfallen an der dortigen Spundwand. Zweck der Maßnahme:
Entfernen des Pockenbewuchses vom Propeller, der vor allem bei Rückwärtsfahrt keine Leistung
mehr brachte.
Groß war Jürgens Erstaunen, als er nun schon zum zweiten Mal mehrere der markanten Dottersäcke
mit lebenden embryonalen Katzenhaien an der Bordwand hängend vorfand.
Bereits vor Jahresfrist - siehe Haveninfo 8/2020 vom 24.09.20, „Sammelsurium“ – hatte er dasselbe
festgestellt.
Sollen sich tatsächlich Katzenhaie im NH verirrt haben? Um keine Zweifel aufkommen zu lassen:
Jürgen und der Autor der Haveninfos versichern, dass es sich nicht um Seemannsgarn handelt!
Auf alle Fälle Anlass für weitergehende Recherchen.
Ella
Nach einem pandemie-bedingt nur kurzen Aufenthalt in der Ostsee kehrte ELLA mit
Minimalbesatzung von drei Mann/Frau am Freitag, 10. September 2021 um 02:30h non-stopp von
Rendsburg kommend an ihren Liegeplatz im NH zurück.
Eine der letzten Sommernächte mit Wind von 0 Bft. und einer Nachttemperatur von +/- 20° C! wurde
genutzt, um einem für die nächsten Tage vorhergesagten Schlechtwettergebiet vorweg zu fahren.
Für ELLA das Ende der Saison oder der Beginn einer neuen?
Gefjon
Christian hat mit seinem aus Holz gebauten Folkeboot, Baujahr 1961, nach Aufnahme in den
Schifferrat erstmalig an der Steganlage festgemacht.
Ein bemerkenswert guter Unterhaltungszustand dieses 60 Jahre alten Schätzchens, das von seinem
Eigner, so oft es die berufliche Inanspruchnahme zulässt, häufig gesegelt wird. Weiterhin Mast- und
Schotbruch!
Good Intent II
Nach langer Abwesenheit ist Markus entschlossen, seine GOOD INTENT II, die derzeit noch in der
Ostsee ihre Kreise zieht, im NH überwintern zu lassen
Passende Wetterbedingungen vorausgesetzt, ist für Anfang Oktober ein entsprechender
Überführungstörn nach Bremerhaven geplant.
Neuzugänge
Zwei Neuzugänge zur Gildeflotte sind zu vermelden: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS) hat zwei Sammelschiffchen in der Gläsernen Werft aufgestellt. Eigentlich
schon längst überfällig, kann doch ein jeder auf dem Wasser in eine plötzliche Notlage geraten, die
einen Einsatz der ausschließlich aus Spenden finanzierten DGzRS erfordert.
Wünschenswert, wenn durch unsere Spenden die Lademarken der Schiffchen alsbald überschritten
werden.
HF 135
Spektakulärer im wahrsten Sinne des Wortes ist ein dritter Neuzugang. Anfang des Monats wurde
von einem Gönner der aus den späten 1890-er beziehungsweise frühen 1900-er Jahren stammende
Finkenwerder Kutter mit der Fischerei-Nummer HF 135 der Schiffergilde durch Schenkung
übereignet.
Leicht nachvollziehbar, dass der Unterhaltungszustand dieses alten Schiffes einen sofortigen, derzeit
noch andauernden Werftaufenthalt erfordert. Daher ist eine Präsentation zwar nach Saisonende,
jedoch noch im iV. Quartal zu erwarten.
Wir dürfen gespannt sein.
Aus dem Revier
Schleuse Neuer Hafen
Ab 01. Oktober 2021 ist der Schleusen-Tower wie folgt besetzt, zugleich allgemeine Betriebszeit:
Täglich von 08:00h bis 18:00h.
VHF- Kanal 69, Ruf: Schleuse Neuer Hafen. (Ersatzweise Tel.: 0471- 9412840).
Außerhalb der allgemeinen Betriebszeit:
VHK-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse
(Schleuse Neuer Hafen wird von der Kaiserschleuse ferngesteuert).
Neue Steganlage
Kleiner (40m) Steg
Nach einer Information der Erlebnis Bremerhaven von gestern wird an der Ost-Seite des mittleren
Steges in Kürze ein +/- 20m langer historischer Elbewer festmachen.
Die der Schiffergilde zur Nutzung zugestandenen bisherigen Liegeplätze bleiben hiervon unberührt.
Aus der Nachbarschaft
Riesenrad
Das zwischen Lloyd`s und der Tribüne aufgestellte Riesenrad wurde nach 5-monatigem Betrieb Ende
August wieder abgebaut.
Schulschiff Deutschland
Applaus, Applaus! Ein Traum ist wahrgeworden. Highnoon am Donnerstag, 26. August 2021.
Die SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND liegt an ihrem Liegeplatz im NH.
Ein Gewinn für die Seestadt Bremerhaven, für den Tourismus und vor allem für das Schiff und seine
Besatzung!
In sechs Jahren werden wir gemeinsam den 100. Geburtstag der SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND feiern.
Randnotiz: angeblich gibt es bereits Beschwerden von landseitigen Anwohnern, deren Ausblick durch
Rumpf und Rigg beeinträchtigt ist . . .
De een sien Uhl, is de anner sein Nachtigall!
Überdenkenswert
Börteboot No. 3
Ein Blick zurück
Zu Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten verholte das BÖRTEBOOT No. 3 am 12. Dezember 2019 auf
eigenem Kiel nach Kührstedt am Elbe-Weser-Schiffahrtsweg als Zwischenstation.
Seit dem 05. Februar 2020 bis zum 30. März 2021 lag unser zweites Vereinsschiff in einer (Werft-)
Halle in Bad Bederkesa, wo Arbeiten gegen Rechnungsstellung verrichtet wurden.
Seit dem 30. März 2021 lag das BÖRTEBOOT No. 3 aufgepallt im Außengelände der Gläsernen Werft,
bis es am 14. Juli 2021 wieder zu Wasser gelassen wurde.
Während der Maritimen Tage Mitte August des Jahres wurden einige Gästefahrten im NH
unternommen.
Ein Blick voraus?
Am 13. September 2021 wurde von einem Boots-Verantwortlichen nach reiflicher Überlegung und
Beratung mit vielen Grüßen ein allgemeines Fahrverbot für das BÖRTEBOOT No. 3 außerhalb des NH
ausgesprochen, weil nach dessen Ansicht „die Wahrscheinlichkeit eines Schadens im Achterbereich
des Schiffes beim Eintreten von Wellen doch zu hoch erscheint.“
Eine nach zwanzigjähriger erfolgreicher Infahrthaltung des Bootes zu beachtende neue Lage, die
nicht nur Laien erstaunen, sondern auch Fachleute wundern lässt . . .
Zu guter Letzt
Wassertropfen
Marion, phantasiebegabtes Mitglied der Stammcrew der ASTARTE, hatte eine Idee, wie frau
Glasperlen, 1-Pfenning-Münzen aus längst vergangener DM-Zeit und eine maritim anheimelnden
Geschichte zu einer zauberhaften Einheit verschmelzen kann!?
Auszugsweises Zitat (mit Bild unterlegt) aus der täglichen Rubrik „MOIN“ der Nordsee-Zeitung vom
31. August 2021 von der Redakteurin Maike Wessolowski :
. . . . . . . . .“Wir erzählen gern maritime Geschichten, und das wissen die Seeleute auch. Neulich lief
ich über die Steganlage im Neuen Hafen, da kam eine Frau im Fischerhemd auf mich zu. Sie gehört
zur Crew der „Astarte“, die gerade Geld für einen neuen Mast sammelt, und drückt mir etwas in die
Hand: „Wenn wir rausfahren mit der „Astarte“, dann gibt es einen Punkt , da treffen sich Weser, Elbe
und Nordsee. Dort nehmen wir diese besonderen Wassertropfen auf. Und ich habe Dir einen
mitgebracht“. Was in meiner Hand lag, sehen Sie auf dem Foto. Ich vermute, die Schiffergilde hat
noch ein paar auf Vorrat besorgt, und gegen Spende wechseln sie den Besitzer. Das Meer erzählt
gute Geschichten.“
Herzliche Grüße vom Steg und Umgebung und:
hinter dem Horizont geht`s weiter, ganz bestimmt!
Toni, Stegwart
16.09.2021
Haveninfo 16 / 2021 vom 20. 08. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Sie lässt uns nicht los! Nicht erst seit dem Ende der Maritimen Tage steigt die Inzidenzzahl wieder
kontinuierlich an, Stand: 20. August 2021 auf 68,6.
Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat am vergangenen Mittwoch eine auf zunächst vier Wochen
begrenzte neue Allgemeinverfügung erlassen, nach der ab sofort für Veranstaltungen in
geschlossenen Räumen die 3-G-Regel gilt: nur Geimpfte, Genesene und (negativ) Getestete dürfen
teilnehmen. Somit lassen sich Veranstaltungen in den Räumen der Gläsernen Werft mit mehr als
fünfzehn Personen nicht realisieren.
In diesem Zusammenhang wird auf die Haveninfo 14/2021 vom 30. Juli 2021 verwiesen.
Aus Halle und Steg
Stromanschlüsse
Der kleine Fingersteg verfügt seit Beginn des Monats über eine eigene Stromversorgung. Vielen Dank
an Helmut, der die Idee hatte und kurzerhand am Fußende des Steges eine aus zwei Steckdosen
bestehende Versorgungsmöglichkeit der dort liegenden Schiffe anfertigte.
Flaggen der Schiffergilde
Der Stegwart hält für Schiffe mittlerer Größe Vereinsflaggen im Format 60 mal 80 cm zum Stückpreis
von € 28,- vorrätig.
Plakataktion
Rechtzeitig vor Beginn der Maritimen Tage wurden die Plakate mit Kurzbeschreibungen der
einzelnen Schiffe unserer Flotte fertiggestellt und ausgeliefert. Wie zu beobachten, wurden die
Informationen von interessierten Besuchern dankbar angenommen.
Großer Dank an Ludwig, der durch sehr viel persönlichen Einsatz die schnelle Umsetzung eines
Schifferratsbeschlusses ermöglicht hat.
Gastlieger
Exodus
so der Name eines nicht einmal zehn Meter langen, vor mehr als 40 Jahren zu einem Toppsegel -
Gaffelschoner aus einem ehemaligen Rettungsboot in Eigenarbeit des Vereins umgebauten Seglers,
den es am späten Abend des 29. Juli für mehrere Tage an die Steganlage geweht hat.
Versteht sich von selbst, dass wir der nach stürmischer Fahrt über das Wattenmeer völlig
durchnässten jugendlichen Besatzung im Rahmen unserer Möglichkeiten jegliche Unterstützung
gewährten.
Beachtlich: zwei (erwachsene) Betreuer und acht Jugendliche unternehmen regelmäßig ein- bis
zweiwöchige Reisen mit dem Schiff auf Nord- und Ostsee und in die Niederlande.
Diejenigen aus der Schiffergilde, die Gelegenheit hatten mit ihnen in näheren Kontakt zu treten,
waren beeindruckt vom Auftreten, Verhalten und Engagement der Besatzung des zum Crewchange
angelegten Schiffes.
Ein ehrenamtlich tätiger Förderkreis, maßgeblich unterstützt von der Evangelischen
Kirchengemeinde Kleve, ermöglicht Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen
abenteuerreiche Ferien, und sie erfahren so ganz nebenbei traditionelle Seemannschaft.
Ein in unserer Halle aushängender Bildkalender ermöglicht vertiefende Einblicke in den Verein.
Ein tolles Projekt nachhaltiger Jugendarbeit!
Weitergehende Infos: www.effa-kleve.de.
Vegefeuer
Wiederholt liegt der zehn Meter lange Kutter VEGEFEUER vom Verein Nautilus aus Vegesack
kurzzeitig am Steg, eingeweht oder auch nur, um den Tidewechsel abzuwarten.
Auch hier besteht die Besatzung überwiegend aus jugendlichen Männern und Frauen, die Segeln in
elementarer Form bei ihren Fahrten über die Watten zu den ostfriesischen Inseln genießen, manches
Mal auch erdulden.
Wenn nicht alles täuscht, wird in Kürze ein junges weibliches Crewmitglied der VEGEFEUER, angetan
von der Arbeit der Schiffergilde, bei der ASTARTE für weitergehende Informationen mit dem Ziel
künftiger aktiver Mitarbeit vorsprechen.
Aus der Gildeflotte
Kathrin
Jürgen und Henning haben der KATHRIN am Wochenende 31.07./01.08.2021 wieder eine Maschine
nebst Getriebe eingebaut.
In Jürgens Werkstatt, 160 km von der Küste entfernt, wurden in den vergangenen Monaten
umfangreiche Neuerungen entwickelt, passgenau eingesetzt und in den Schiffskörper verbaut.
Seitdem ist es mit der Kopflastigkeit des Colin Archer schlagartig wieder vorbei.
Aus Zeitgründen musste auf eine Inbetriebnahme verzichtet werden; sie ist in den nächsten Wochen
vorgesehen.
Walvis
Rechtzeitig zu den Maritimen Tagen ist der Walschokker mit familiärer Besatzung von einem
Abstecher in die Ruhe des Schiffahrtsweges Elbe-Weser nach Bad Bederkesa an die Steganlage
zurückgekehrt.
Stella Nova
Gleiches trifft, was die Teilnahme an den Maritimen Tagen angeht, für den Schlepper aller Schlepper
zu. Die STELLA NOVA hat jedoch vorher eine kleine, aber entscheidende Baumaßnahme in Bad
Bederkesa erfahren.
Nach der von einem an dem Schiff interessierten Passanten gestellten Frage: „Wo ist denn da der
(Schlepp-)Haken?“, sah sich Manni genötigt, den nach Einbau seines Schornsteins entfernten Poller
flugs wieder an Deck anzubringen, womit die Frage beantwortet war.
Nach den Maritimen Tagen ist der Vorzeige-Schlepper für einige Zeit wieder nach Bad Bederkesa als
Urlaubsort zurückgekehrt.
Aus dem Vereinsleben
Wie berichtet, hatte eine Frauengruppe im Vorfeld der Maritimen Tage verschiedene Bastelarbeiten
gefertigt, die gegen Spende veräußert wurden. Ein noch größerer Erfolg war der Gruppe und ihren
Unterstützern in ihrem unermüdlichen Kampf gegen die
Massentierhaltung
beschieden. Nach langen Monaten, zusammengepfercht in jeweils 200 Enten der Gattung:
Quietsche-Ente fassenden Karton-Käfigen, ohne Tageslicht und ohne Möglichkeit zu Sozialkontakten,
wurden mehr als dreitausend von ihnen aus ihrem bisherigen Stall in mehreren nicht ganz
artgerechten Transporten zur Gläsernen Werft verbracht, wo sie in einer knapp zwei Tage
andauernden Gemeinschaftsaktion aus ihrer Dunkelhaft befreit wurden; hierbei wurde jedes Stück
handverlesen und einzeln auf Überlebensfähigkeit getestet und mit einem eigens angefertigten und
mit dem Spenden-Konto der Schiffergilde versehenen Güte-Siegel nach Nennung des Passwortes:
“SPENDE“ in die lang ersehnte Freiheit entlassen.
Die Quietsche-Enten bedankten sich für die gewonnene Freiheit, indem sie flugs ihren Retterinnen
zum Abschied goldene Eier legten:
Zusammen mit den Spenden aus den Fahrten mit dem BÖRTEBOOT No. 3 und den Bastelarbeiten
konnte die Schiffergilde schlussendlich einen im hohen vierstelligen €-Bereich angesiedelten
Spendenbetrag verbuchen.
Mädels, Ihr wart und seid großartig !!!
Wassertropfen
Zum Begreifen
Die Stadt Bremerhaven hat Anfang des Monats ein ca. 76 mal 200 cm großes, 120 kg schweres
Bronze-Tast-Modell im Maßstab 1 : 1.700, das den Bereich vom Kreuzfahrtterminal im Norden bis
zur Geeste im Süden darstellt, barrierefrei zwischen beiden Türen zur Gläsernen Werft aufstellen
lassen.
Eine weitere, von der Hand des Künstlers Felix Brörken aus Welver für Sehende und Menschen mit
(Seh-)Behinderungen geschaffene Attraktion im Bereich der Havenwelten.
Emotionen
Besondere Betreuung und Zuwendung während der Maritimen Tage wurde der LANDRATH KÜSTER
und der WAPPEN VON IHLOW zuteil. Die Schiffergilde ist beiden Schiffen seit langer Zeit
freundschaftlich verbunden.
Nicht verwunderlich, dass beim Ein- und Auslaufen der ausnahmslos männlichen Besatzungen beider
Schiffe bei mehreren unserer weiblichen Mitglieder nicht nur Anzeichen von Gänsehaut, sondern
auch Pipi in den Augen zu erkennen waren . . .
Skipper Harm von der WAPPEN versprach bei der Präsentation von am Boßel-Geschehen
unverzichtbar notwendiger geistiger Getränke, sich – wenn erwünscht – alternativ zu der
anstrengenden sportlichen Betätigung als Angebot zur inneren Einkehr für einige Plätze im
Schweigekloster Ihlow verwenden zu wollen.
Tut sich da etwa mehr, als wir zu wissen glauben?!
Remember the date
Am Donnerstag, 26. August 2021 wird die im Jahre 1928 erbaute SS DEUTSCHLAND von ihrem
bisherigen Liegeplatz in Vegesack zum NH nach Bremerhaven geschleppt.
Die Kaiserschleuse ist für 11:00h bestellt; etwa gegen 11:30 / 12:00h wird der Dreimaster seinen
Liegeplatz gegenüber der Sportbootschleuse, in Verlängerung der Lloydstrasse einnehmen.
Wir dürfen uns freuen!
Lange Nacht der Kultur
Findet am Samstag, 04. September 2021 ab 16:00h mit Beteiligung der Schiffergilde statt.
Pandemiebedingt vor den Toren der Gläsernen Werft nur mit Klönschnack und Livemusik, Fahrten
mit dem BÖRTEBOOT No. 3, sowie einer Lesung von Ute Rabe.
Näheres:
www.lange-nacht-der-kultur.de.
Grüße vom Steg, where-ever you are
Toni, Stegwart
20.08.2021
Haveninfo 15 / 2021 vom 04. 08. 2021
Aktuelles
Maritime Tage vom 11. bis 15. August 2021
In enger Abstimmung mit der Erlebnis Bremerhaven als Veranstalter werden die Liegeplätze mit
Stand: 04.08.2021 wie folgt verteilt:
1. Steganlage NH (jeweils von Süd nach Nord):
a) Großer Ponton (60 m)
West-Seite: ASTARTE - URANIA
Ost-Seite: STELLA NOVA - ENCHANTRESS II - LANDRATH KÜSTER
b) Mittlerer Ponton (40 m)
West-Seite: WALVIS - WAPPEN VON IHLOW
Ost-Seite: MIEN WICHT - BÖRTEBOOT No. 3
c) Kleiner Fingersteg
West-Seite: STRAK PLAN
Ost-Seite: BRIGANT
2. West-Seite AH (nördlich Glasbrücke)
ALMADRABA: von Kajen-Meter 45 bis 51
PACIFIC: von Kajen-Meter 51 bis 66
PETREL: von Kajen-Meter 66 bis 81
RIKE: von Kajen-Meter 81 bis 97.
Vorbereitende Maßnahmen:
ASTASRTE verlegt am WE 07./08.08.2021 an gleicher Stegseite mit Achterschiff vor Quer-Steg,
ENCHANTRESS II verlegt am WE 07./08.08.2021 an gleicher Stegseite ca. 12 Meter südwärts,
FREYA verlegt am WE 07./08.08.2021 nach Vegesack,
KATHRIN verlegt längsseits WIKING am WE 07./08.2021,
PACIFIC verlegt am Dienstag, 10.08.2021 mit Brückenöffnung 15:00h in AH,
PETREL verlegt Dienstag, 10.08.21 mit Brückenöffnung 15:00h in AH,
RIKE verlegt am WE 07./08.08.2021 an West-Seite AH südwärts.
Sonstige, ortsabwesende Schiffe der Gildeflotte:
ELLA, GEFJON, GOOD INTENT II, THEEPOT, THE OLD LADY.
Die der Schiffergilde zugewiesenen Liegeplätze an der Ost-Seite AH nördlich der Glasbrücke werden
mit Stand: 04.08.2021 nicht benötigt.
Wichtig:
Bitte für die Dauer der Maritimen Tage über die Toppen flaggen.
Die Stromsäulen AH sind freigeschaltet.
Der Parkplatz unterhalb Zoo am Meer bis NH ist ab Samstag, 07.08.2921, 06:00h gesperrt (gilt auch
für „Waschplatz“).
Rückverlegung :
PACIFIC, PETREL von AH in NH am Mittwoch, 18.08.2021, 14:30h.
Stegwart ist bei allen Aktionen ortsanwesend.
Ein gutes Gelingen, mit Grüßen vom Steg
Toni, Stegwart
04.08.2021
Haveninfo 14 / 2021 vom 30. 07. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie: Inzidenzzahl Bremerhaven: ansteigend 15,8
Die im Bundesland Bremen geltende 27. Corona-VO wird ab dem 02. August 2021 durch die bis zum
30. August 2021 geltende Achtundzwanzigste Corona-VO ersetzt.
In der Gläsernen Werft gilt das grundsätzliche Abstandsgebot von 1,5 m. Ausnahmen, die die örtliche
Allgemeinverfügung für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zulässt, sind mit Forderungen
nach einem Schutz- und Hygienekonzept verknüpft, die unsererseits nicht zu erbringen sind.
Daher muss es bei dem Dokumentationsgebot der Anwesenheit, sowie bei der
Kontaktbeschränkung: Maximal zehn Personen, wobei vollständig Geimpfte, Genesene und negativ
Getestete nicht mitzählen, bleiben. Dies gilt selbstverständlich auch für die Maritimen Tage.
Aus der Gildeflotte
STELLA NOVA
Kundige Sehleute rieben sich erstaunt die Augen, als der kleine Schlepper STELLA NOVA am 16. Juli
2021 gegen Mittag nach einem mehrwöchigen intensiven Arbeitsaufenthalt bei der Fa. Inselmann an
ihren Liegeplatz an der Steganlage zurückkehrte: Manni hatte ihr durch einen neuen (klappbaren)
Schornstein einschließlich eines Sterns als Schornsteinmarke ein neues Outfit verliehen, das
allgemein zustimmende Anerkennung erfuhr.
Eugen gewährte als Diensthabender auf dem Tower der Schleuse Neuer Hafen wohlwollend Einlass
der im neuen Glanz ihrer rot/schwarzen Farbe erstrahlenden STELLA NOVA, die selbstbewusst genug
war, gemeinsam mit der GEESTEMÜNDE einzuschleusen.
Seit dem 26. Juli liegt der Eyecatcher in Bad Bederkesa und unternimmt von dort Fahrten auf dem
Schifffahrtsweg Elbe-Weser bis Otterndorf. Geplant ist ihre rechtzeitige Rückkehr zur Teilnahme an
den Maritimen Tagen.
Rike
Für das Eignerpaar Inge und Rainer zu ungewohnt früher Stunde öffneten sich am Freitag, 16. Juli um
08:00h die beiden Klappbrücken NH/AH und RIKE verholte mit eigener Kraft von der Steganlage zur
Erledigung weiterer Ausbauarbeiten in den AH.
Zum zweiten Mal ertönte der sonore Klang der luftgekühlten 6-Zylinder-Deutz-Maschine, nicht DAF,
wie irrtümlich berichtet, und unterbrach die noch schläfrige Stille des Hafens.
Das Manöver verlief mit aufgerollten und damit sichtgewährenden Planen ohne besondere
Vorkommnisse.
Cementesse
Die Brückenöffnung wurde zugleich genutzt, die CEMENTESSE in den NH zu verlegen.
Hans-Dieter als Vor-Voreigner des Schiffes unterstützte den neuen Eigner Lars und verholte seine
„Ehemalige“ als sachkundiger Berater.
CEMENTESSE steht mittlerweile bei der Fa. Inselmann an Land.
Strak Plan
Ina und Andreas unternehmen mit ihrem Schokker mehrtägige Kurzreisen ins ostfriesische oder
niedersächsische Wattenmeer vor der Wurster Nordseeküste.
Wenn es die Wetterlage zulässt, suchen und genießen sie die grandiose Einsamkeit in der Natur, egal
ob vor Anker im Priel oder trockengefallen auf dem Watt.
Theepot
Letzte Standortmeldung: Lemmer/Friesland.
Ella
Der Blaue Peter wehte seit Montag in der Saling: sichtbares Zeichen für die Besatzung, dass das Schiff
innerhalb der nächsten 24 Stunden auslaufen wird. Damit nicht genug: am Dienstag, 20. Juli, auf den
Tag genau 86 Jahre nach ihrem Stapellauf in St. Monance/Schottland, verließ das Schiff den NH und
versegelte zum Saisonauftakt in die Ostsee.
Traditionell drei lange Töne aus ihrem Signalhorn und den Gruß erwidernden WALVIS erschreckten
kurzzeitig die Gäste im benachbarten Lloyd`s, als sie sich Punkt 12:00h lautstark aus ihrem
Heimathafen verabschiedete.
Besonderes Highlight: Während der Passage des NOK begegnete ELLA dem DE WAL, die sich auf
Heimatkurs befand. Die beiden Vertreter von Schiffergilde und Schiffahrts-Compagnie ließen
Signalhorn und Dampfpfeife zum gegenseitigen Gruß erklingen.
Walvis
Rüdiger erprobt derzeit – nach mehrwöchigen Um-und Ausbauten unter Deck – in naheliegenden
Revieren seinen Walschokker auf Familientauglichkeit.
Enchantress II
Ein lesenswerter mehrseitiger und gut recherchierter Bericht über die ENCHANTRESS II, ihre
Vorgängerin und die Eignerin Ute findet sich in der neuesten Ausgabe der Yacht Nr. 16,
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2021.
Knut
Am vergangenen Wochenende hat die Gildeflotte Zuwachs bekommen. Uwe hat einen ehemaligen
dänischen Küstenfischer, im Jahre 1968 in Faaborg/DK gebaut, der auf verschlungenen Kursen an die
deutsche Ostseeküste gelangt war, wo er als Angelboot Verwendung fand, vor Kurzem in Porta
Westfalica an der Weser entdeckt und kurzentschlossen erworben.
Seinem ursprünglichen Verwendungszweck entsprechend verfügt das Boot über eine Bünn, die es
ermöglichte, den Fang lebend zum Verkauf anzulanden.
Uwe baute zwischenzeitlich eine mit Schwungrad und Handkurbel zum Starten ausgestattete 1-
Zylinder-SABB-Maschine mit einer Leistung von 5,8 Kw mit Verstellpropeller ein.
Der von seinem Eigner auf den irgendwie passenden Namen KNUT getaufte Neuling ist als Tender zu
seiner WIKING gedacht.
Seinen zutreffend als Jungfernfahrt bezeichneten Einstand feierten der glückliche Eigner nach der
Spätvorstellung des Havenkinos und zu Beginn der Blauen Stunde mit einer stimmungsvollen
Hafenrundfahrt in dem offenen Boot mit fünf begeisterten Heinzelfrauen sowie echten Jungfrauen
an Bord. Sie alle lobten den besonderen Sound des Einzylinders wie auch die geradezu als
therapeutisch animierend empfundenen Schwingungen dieser historischen Maschine . . . .
Uwe will prüfen, ob sich nicht Mondscheinfahrten mit KNUT zu einem Geschäftsmodell mit einem
ganz besonderen Kick entwickeln lassen.
Mathilde
Die objektiv gesehen sehr ambitionierten Planungen nach dem Erwerb der MATHILDE, was ihre
Überführung nach Bremerhaven noch im August des Jahres angeht, haben einen Rückschlag erlitten.
Ein wichtiger Zwischenschritt: Der vorgesehene Maschineneinbau samt Getriebe lässt sich zur Zeit
wegen Anpassungsproblemen zwischen Motor und Getriebe nicht realisieren. Daher ist mit einer
Überführung in den AH noch in diesem Jahr wohl nicht mehr zu rechnen; realistischer Weise wohl
erst im Frühjahr 2022.
Thomas wäre nicht Thomas, wenn es ihm nicht gelänge, neue Wege zu finden, um das
Gesamtprojekt zu einem guten Ende zu bringen.
Vielleicht ein kleiner Trost: im „Leben“ der 107-jährigen MATHILDE sollte ein halbes Jahr Verzögerung
eigentlich keine große Rolle spielen, oder?
Gastlieger
Aufsehen erregend: Für einige Tage hatten wir die 25 Meter lange HUNZE mit Heimathafen
Zoutkamp an der Steganlage zu Gast. In mehr als zehnjähriger, überwiegend Eigenarbeit wurde aus
einem ehemaligen Frachtschiff ein respektables Wohnschiff, wie es wohl nur unsere
niederländischen Nachbarn bauen können.
Das historische äußere Bild mit den charakteristischen Luken blieb erhalten. Unter Deck präsentiert
sich dem staunenden Besucher eine lichtdurchflutete großzügige schwimmende Eigentumswohnung
mit allem Komfort einschließlich Waschmaschine, Tiefkühltruhe und Farbfernseher, mehreren
separaten Schlafräumen mit eigener Dusche und WC, großer, über das gesamte Achterschiff
reichender Kombüse, geschmackvollem Wohn-Salon, großen Frischwasser-, Abwasser- und
Treibstofftanks und nicht zu vergessen: Zentralheizung, so dass ein ganzjähriges landunabhängiges
Wohnen an Bord ohne Einschränkungen problemlos möglich ist.
Das geräumige Decks-/Ruderhaus ermöglicht der Besatzung eine 360°-Teilnahme mit Dolby Surround
am aktuellen Hafengeschehen.
Annelies und Jelte, die Eigner, im „vorigen Leben“ jahrzehntelang in der segelnden Braunen Flotte
auf Ijssel- und Wattenmeer mit eigenen Großseglern selbst aktiv, genießen ihren Ruhestand auf dem
Wasser, indem sie die europäischen Meere und Seen befahren.
Selbstredend, dass wir Beide zu unserem einmaligen Havenkino einluden, was dankend
angenommen wurde.
Schön zu lesen, dass sie sich bei uns wohlgefühlt haben. Auszugsweises Zitat aus einer Mail von See
vom 27. Juli an den Unterzeichner:
….“ Wir werden an unsere Zeit in Bremerhaven gute Erinnerungen behalten; dank der Schiffergilde
und eure Gastfreundschaft und gute Beratungen. Hoffentlich treffen wir uns nochmal.“ ….
Euch allzeit gute Fahrt und glückliche Heimkehr! Und kommt bald wieder!
Aus dem Vereinsleben
Frauenpower
Eine Frauengruppe unserer Schiffergilde ist seit geraumer Zeit von einem Rausch der besonderen Art
befallen. Käme der Duft von Glühwein und Spekulatius hinzu, könnte man an ein geschäftiges,
vorweihnachtliches Treiben - dem Bastelrausch - denken, von dem unsere Damenwelt beseelt ist.
Was ist hier los?
Die Maritimen Tage werfen ihre Schatten voraus und die arg gebeutelte Vereinskasse soll gegen
Spende für von flinken und geschickten Fingern selbst gebastelten Kleinigkeiten ein wenig
aufgebessert werden.
Eine tolle Idee, die Anerkennung und Dank verdient.
Wichtig!
Der Parkplatz zwischen Zoo am Meer und NH wird am Samstag, 07. August ,
ab 0:00h zum Aufbau im Rahmen der Maritimen Tage voll gesperrt!
„Urlauber“ sollten ihren PKW zur Vermeidung von Abschleppkosten und Anzeigen rechtzeitig
entfernen.
Tschüss mit altem Seglergruß karibischer Herkunft:
See you later, alligator (Sigi),
So long, King Kong (Ute).
Und: bleibt gesund!
Toni, Stegwart
30.07.2021
Haveninfo 12 a / 2021 vom 14. 07. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie: Inzidenzzahl Bremerhaven: 1,8
Am 08. Juli 2021 wurde von der Seestadt Bremerhaven eine Allgemeinverfügung erlassen, die
Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 gleichzeitig anwesenden Personen erlaubt;
jedoch können gleichzeitig die geforderten Rahmenbedingungen in der Gläsernen Werft nicht erfüllt
werden.
Die in der letzten Haveninfo aufgeführten Beschränkungen und vereinsinternen Regeln müssen
folglich bestehen bleiben.
Maritime Tage
In vier Wochen beginnen von Mittwoch, 11. August bis Sonntag, 15. August 2021 die Maritimen
Tage, die vom Bundespräsidenten eröffnet werden.
Der NH wird ringsherum mit Fahrzeugen unterschiedlichster Arten - zum Teil im Päckchen liegend –
voll belegt sein.
Im AH werden Schiffe der Schiffergilde, einige Partikuliere und größten Teils Boote des
Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen liegen.
An der Steganlage werden der Finkenwerder Kutter LANDRATH KÜSTER, das Skutje MIEN WICHT, die
niederländische Ketsch URANIA, sowie die Tjalk WAPPEN VON IHLOW als Gastschiffe des
Veranstalters festmachen.
Aus diesem Grunde muss der Großteil unserer Schiffe die derzeitigen Liegeplätze verlassen.
Als Vorausinformation zur eigenen Planung nachfolgend die Öffnungszeiten der beiden Klappbrücken
NH/AH:
Vom NH in den AH:
Dienstag, 10. August 2021, 15:00 h (speziell für Schiffergilde)
Mittwoch, 11. August 2021, 17:00 h
Vom AH zum NH:
Sonntag, 15. August 2021, 09:00 h
Montag, 16. August 2021, 12:00 h
Mittwoch, 18. August 2021, 14:30 h (speziell für Schiffergilde).
Liegeplatzinformationen hierzu ergehen zeitgerecht.
Aus der Gildeflotte
Vereinseigene Flöße
Meist führen sie ein wenig beachtetes Schattendasein: unsere beiden Arbeitsflöße MOK WI und DER
LANGE und dümpeln in irgendeiner Ecke der Steganlage, auf ihren Einsatz wartend, dahin.
Vor Kurzem jedoch bot sich den Zuschauern ein ungewohnter Anblick im Süd-Teil des NH: Marion
und Wolfgang versuchten sich im gemischten Doppel als Stand-Up-Paddler, als sie den LANGEN von
seinem Liegeplatz vor den Klappbrücken zum Arbeitseinsatz am großen West-Steg unter Beachtung
der Abstandsregeln mittels geballter Man- und Woman-Power erfolgreich verholten.
Aufmerksame Beobachter der Szene und die beiden Protagonisten überlegen nun, ob sich hieraus
nicht in der derzeitigen astarte-freien Zeit eine neue ausbaufähige Vereinsidee entwickeln lässt!?
So sind Anfängerkurse auf dem garantiert kentersicheren Floß im Schiffsverkehr freien AH ebenso
denkbar, wie Fortgeschrittenenkurse im NH zwischen HARUFA, GEESTEMÜNDE und dem Gerödel der
Sportboote.
Durch die Kombination von Flößen und Stand-Up-Paddeln blieb neben der sportlichen Ertüchtigung
diese Fortbewegungsart auf dem Wasser künftigen Generationen erhalten.
Marion freut sich jedenfalls auf entsprechende Rückantworten.
Theepot
Letzte Standortmeldung aus dem Herzen Frieslands, aus Sneek. An Bord alles wohlauf!
Strak Plan
Das Ergebnisprotokoll vorweg nehmend wurde, - nach eigenen Aufzeichnungen -, in der
Schifferratssitzung vom 03. Juli 2021 Andreas mit seinem Schokker STRAK PLAN in den Schifferrat
aufgenommen.
Die Probezeit beginnt zum gleichen Termin.
Wir freuen uns über das neue Mitglied, einschließlich seiner Lebensgefährtin Ina und heißen Schiff
und Besatzung herzlich willkommen.
Gefjon
Gleiches gilt für Christian, der mit seinem aus Holz gebautem nordischen Folkeboot GEFJON, Baujahr
1961, ebenfalls in den Schifferrat aufgenommen wurde.
Als Viel-Segler will Christian die Vorzüge der Schleuse NH nutzen, um ohne große Verzögerung und
zeitlich unabhängig jederzeit in die Weser ausschleusen zu können.
Herzlich willkommen in der Schiffergilde und im Kreis der Schifferräte und weiterhin Mast- und
Schotbruch!
Mathilde
Unser langjähriges Mitglied in der Schiffergilde, Thomas, bereitet gegenwärtig den Einbau einer
neuen, alten Maschine in seine MATHILDE vor. Den reibungslosen Verlauf des ambitionierten
Zeitplans voraussetzend, wird das Schiff wahrscheinlich im zeitlichen Umfeld der Maritimen Tage aus
Lübeck kommend bei uns eintreffen.
Sicherheitshalber ist eine Überführung „binnen durch“ geplant: via Elbe-Lübeck-Kanal, Elbe-Seiten-
Kanal, Mittelland-Kanal, von Minden weserabwärts nach Bremerhaven.
In Anbetracht des Alters der alten Dame MATHILDE und weiterer externer Gegebenheiten sicherlich
eine gute Entscheidung!
Wir werden den Fortgang der Arbeiten mit Interesse wohlwollend begleiten.
Es besteht Einvernehmen darüber, dass die Probezeit mit Ankunft in Bremerhaven beginnt.
Ariel
Levy, Eigner der Jolle ALMADRABA, hat sich mit Freunden zusammen einen aus genietetem Stahl
gebauten 6 KR-Langkieler, Baujahr 1948/1952 gekauft.
Der Segler soll noch im Juli des Jahres auf dem Landweg von Hamburg nach Bremerhaven überführt
werden. Nach einem Hallenaufenthalt soll das Schiff voraussichtlich zu Beginn der Saison 2022 zur
Gildeflotte stoßen. Von diesem Zeitpunkt an soll die Probezeit beginnen.
Wir wünschen eine unfallfreie Überführung per LKW und gutes Gelingen beim Refit.
Plakataktion
Ludwig, unser Garant für Tombola-Preise und -gewinne bei Festveranstaltungen, oftmals
ideenreicher Mann im Hintergrund, wenn es um die Beschaffung und Installation nicht ganz
alltäglicher Dinge geht, - die in rot über den Eingangstüren zur Gläsernen Werft leuchtenden
Schriftzüge gehören beispielsweise dazu, - hat sich wiederum bereiterklärt und will dazu
beigetragen, das Informationsbedürfnis vieler Sehleute am Steg zu stillen.
Wie in der letzten Schifferratssitzung beschlossen, sollte jedes Schiff ein Plakat mit erklärendem Text
ständig zeigen.
In allernächster Zeit wird jeder Eigner einen Entwurf für die Präsentation seines Schiffes mit der
Bitte um Korrektur und/oder Ergänzung per Mail übersandt bekommen; es wäre schön, wenn diese
Vorschläge alsbald redigiert zurückgeschickt werden.
Aus dem Revier
Bei einem Wassersportverein an der Geeste wurden nächtens einige Außenborder entwendet.
Damit nicht genug: die Leinen einiger Boote wurden losgeworfen, so dass die Boote unkontrolliert
vertrieben.
Mahnung: Außenborder möglichst sichern und für sichere Vertäuung sorgen!
Zu guter Letzt
Das Havenkino erfreut sich an den langen Sommerabenden wieder zunehmender Beliebtheit.
Neulich, zwischen später Nachmittags- und erster Abendvorstellung , gönnte sich ein Kreis Geimpfter
und Getesteter ein abendliches Mahl – nicht: Abendmahl – nach Wahl aus einem benachbarten
Gastronomiebetrieb.
Alle genossen ihr Schnitzel von Schweinen aus garantierter Bio-Bodenhaltung, die Bratkartoffeln mit
Spiegeleiern von glücklichen Scharrelhühnern aus Baumgelegen oder die empfehlenswerte
Spezialität aus Gründen der Nachhaltigkeit mit Paternosterangeln einzeln gefangener Scampi, als ein
älteres auswärtiges Ehepaar nach Anlegen des Mundschutzes die Bühne betrat und dieses Mal nicht
in die „Brocken-Stube“, sondern unter Berufung auf ihre reservierten Plätze nachdrücklich Einlass in
die heimelige Schiffergilde begehrte.
Es war nicht einfach und es dauerte eine Weile, bis es unserem erprobten Servicepersonal gelang,
den entscheidenden Unterschied zwischen dem Verein Schiffergilde am NH und dem Restaurant
Schiffergilde in der Oberen Bürger klarzumachen . . . .
Fazit: Es ist eigentlich nie langweilig im Verein! Im Übrigen: wenn der (Film)-Vorführer gut drauf ist,
lässt er sich nach Beginn der blauen Stunde zu einer Spätvorstellung überreden . . .
Carpe diem! Genießet den Tag! Hier haben die alten Römer etwas vergessen: weitaus wichtiger:
Carpe noctem!
Mit Grüßen vom Steg
Toni, Stegwart
14.07.2021
Haveninfo 12 / 2021 vom 30.06.2021
Aktuelles
Corona-Pandemie: Inzidenzzahl Bremerhaven: 0,9
Kaum war die vorige Haveninfo verschickt, wurde einen Tag später die Siebenundzwanzigste Corona-Verordnung des Landes Bremen erlassen: sie trat am 21. Juni 2021 in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 19. Juli 2021.
Was die Kontakte bzw. deren Einschränkungen angeht: nach dem Gesetz der Bremischen Bürgerschaft dürfen sich zehn Personen unter Beachtung der Abstandsregeln treffen, alternativ zwei Haushalte beliebiger Größe.
Bekanntlich werden vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete nicht mitgerechnet.
Da die vereinsinternen Regeln weiter gelten, wird in unser aller Interesse an das Dokumentationsgebot bei Anwesenheit in der Gläsernen Werft erinnert.
Aus der Gildeflotte
RIKE
Was lange währt, wird endlich gut: am 23. Juni wurde das Herz der RIKE aus seinem künstlichen Koma wieder zum Leben erweckt: Ohne Murren erfüllte beim ersten Startversuch auf Anhieb der sonore Klang der luftgekühlten 6-Zylinder-DAF-Maschine mit einer Leistung von 150 PS die östliche Steganlage und bot HARUFA nebenan in jeder Hinsicht Paroli.
Rainer und Inge sowie zahlreiche Zuhörer waren gleichermaßen erfreut ob der neuen Hafenmusik, wurde doch zugleich ein großer Schritt in Richtung Wiederherstellung und In-Fahrt-Bringung der RIKE getan.
Ihr weiterer Ausbau wird am Liegeplatz im AH erfolgen.
Cementesse
Conny und Dirk haben am 25. Juni 2021 die CEMENTESSE verkauft. Das neue Eignerpaar will sie nach einem Werftaufenthalt bei der Fa. Inselmann an ihren neuen Heimathafen nach Lübeck überführen.
Auch an dieser Stelle nochmals Dank an die beiden Vorbesitzer für die großzügige Geld- und Sachspende an die „Kümmerer“ im Verein, die in den vergangenen Jahren wachsame Augen auf das Schiff hatten. Euch Beiden vor allem Gesundheit und alles Gute für die Zukunft!
Den neuen Eignern allzeit gute Fahrt sowie Mast- und Schotbruch!
Kathrin
Mit dem Verkauf der CEMENTESSE stellt KATHRIN mit ihrem Bootskörper aus Ferrozement ein Alleinstellungsmerkmal am Steg dar.
Leider konnte krankheitsbedingt der Wiedereinbau der Maschine noch nicht vollzogen werden. Eilt auch nicht, da größere Törns in diesem Jahr nicht auf dem Zettel stehen.
Jürgen: weiterhin viele Genesungswünsche und hoffentlich bis bald am Steg!
Theepot
Letzte Standortmeldung aus Dokkum: Schiff und Besatzung befahren derzeit die Staande Mast Route in Friesland. Ein gutes Omen: Der Stubentiger Mimi wurde trotz eines Arbeitsunfalls an Bord inzwischen zum Leichtmatrosen befördert.
Weiterhin gute Reise!
Enchantress II
Hand gegen Koje einmal anders:
Hilfreiche Hände an Bord ihres Schiffes werden zu beiderseitigem Nutzen von der Dolmetscherin Ute so ganz nebenbei professionell in amerikanischer/englischer Sprache unterrichtet und somit entlohnt.
Eine nachahmenswerte Idee, die ausbaufähig ist.
Aus dem Revier
Zur eigenen Sicherheit
Aus gegebener Veranlassung wird an die Informationen für die Sportschifffahrt des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Bremerhaven erinnert. Hier findet sich für den Bereich von der Geestemündung bis zum Nordende der Stromkaje eine Befahrensregelung.
In aller Kürze: Meidet das Fahrwasser in diesem Streckenabschnitt und bewegt Euch stattdessen außerhalb des grünen Tonnenstrichs an der Westseite der Weser.
Ferner wird - immer noch aus gegebener Veranlassung - erinnert:
Beim Queren des Fahrwassers hat der durchgehende Verkehr ohne Wenn und Aber Vorrang! Wenn ein langer Warnton des „durchgehenden“ Schiffes ertönt, ist es (meistens) schon zu spät . . . .
Bemerkenswert: Bei Verstößen sind die Ordnungskräfte mit ihren hochmotorisierten Festrumpf-Schlauchbooten nicht nur sehr schnell zur Stelle, sondern dann kostet es auch noch Geld . . . .
Ausguck, Blicke voraus
Hallennutzung
Am Samstag, 10. Juli 2021, in der Zeit von 09:00 bis 10:00h findet in den Hallen der Gläsernen Werft eine Pressekonferenz der Erlebnis Bremerhaven aus Anlass der Eröffnung eines Wanderweges statt. Es wird gebeten, während dieses Zeitraums von einer Hallennutzung abzusehen.
Maritime Tage
Pandemiebedingt findet die „Lütte Sail 2021“ nicht statt. An ihre Stelle treten in abgespeckter Form die Maritimen Tage vom 11. bis 15. August 2021.
An „unserer“ Steganlage werden Gastschiffe anlegen, was Verlegungen bzw. Teilverlegungen unserer Flotte erfordert.
So werden unter anderem der Finkenwerder Kutter LANDRATH KÜSTER, die niederländische Ketsch URANIA und die Grundel MIEN WICHT erwartet.
Es ist wünschenswert, dass unser BÖRTEBOOT No. 3 während der Maritimen Tage im NH zu Gästetouren gegen Spende bereit steht.
Schon einmal vorab: Das Veranstalter-Konzept lässt unsere Teilnahme mit einer Havenkneipe bisheriger Art nicht zu. Gleichwohl wird die Gläserne Werft Interessierten unter Beachtung der geltenden Corona-Bestimmungen offenstehen und Einblicke in die Aktivitäten unseres Vereins ermöglichen.
Weitere Einzelheiten hierzu ergehen zeitgerecht.
Jugendkutterwerk Bremen e.V.
Dieser Verein ist Eigner der ESPRIT und der BALU; er wird eine Mitgliedschaft zur Schiffergilde beantragen.
Die BALU - ein Jugendwanderkutter - war in der Vergangenheit bereits häufiger Gast bei uns und wird zukünftig häufiger als Gastlieger bei uns anlegen.
Schulschiff Deutschland
Die Presse hat mehrfach berichtet: Die SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND wird ihren Liegeplatz in Bremen-Vegesack verlassen und in Bremerhaven im NH dauerhaft anlegen.
Dem Flur- und Buschfunk ist zu entnehmen, dass die Überführungsfahrt am Donnerstag, 26. August 2021 stattfinden soll.
Wünschenswert ist die Teilnahme unserer Flotte zum Empfang des Vollschiffes.
Zu guter Letzt
Am vergangenen Wochenende: Das Vorprogramm der nicht jugendfreien Abendvorstellung des Havenkinos mit kleiner Weinprobe hatte soeben begonnen, als vor der Naturleinwand und mit der langsam untergehenden Sonne im Rücken ein Schweizer Paar auftauchte, zielstrebig auf den Eingang zur Halle zustrebte und mit freundlichen aber bestimmten Worten Einlass „zur Brocken.Stube“ begehrte.
Dank der Aufklärung durch anwesende bergerfahrene Seefahrer konnte das offensichtliche Missverständnis zu beiderseitigem Vergnügen schnell geklärt werden.
Unter einer „Brocken-Stube“ verstehen unsere südlichen Nachbarn eine Berghütte mit Ausschank und der Möglichkeit , Souvenirs zu erwerben. Unsere anheimelnde Gläserne Werft weckte diesbezügliche Assoziationen.
Fazit: Alle Anwesenden haben dazu gelernt!
In diesem Sinne: Looking foreward und genießt den Sommer!
Toni, Stegwart
30.06.2021
Haveninfo 11 / 2021 vom 17. 06. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie: Inzidenzzahl Bremerhaven: 6,2
Infolge der abgesenkten Inzidenzzahl unter den Wert von 50 wurden frühere kontaktbeschränkende Maßnahmen wieder gelockert. Es gelten in Bremerhaven:
--- als Bundesvorschrift das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 (Infektionsschutzgesetz),
--- als Landesvorschrift die Sechsundzwanzigste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen vom 19. Mai 2021 (26. CoronaVO); sie gilt, wenn sie nicht ersetzt oder verlängert wird bis zum Ablauf des 21. Juni 2021, sowie
--- die Allgemeinverfügung der Stadt Bremerhaven vom 16. Juni 2021.
Für uns als Verein ist insbesondere der 1. Teil der 26. CoronaVO, die u.a. die Abstandsgebote, die Begrenzung der zulässigen Personenzahl, private Zusammenkünfte, Mund-Nasen-Bedeckung, sowie das Schutz- und Hygiene Konzept beinhaltet, beachtenswert.
Interessanterweise hat die neueste Allgemeinverfügung von gestern die Kontaktbeschränkungen für Zusammenkünfte von (nur) zwei Haushalten nicht aufgehoben!
Fazit: Die vereinsinternen Regeln müssen grundsätzlich weiter gelten!
Aus der Gildeflotte
Allgemeines
Safety First
Dieser Grundsatz gilt für alle Bereiche des täglichen Lebens. Kaum jemand wird seine Sinnhaftigkeit infrage stellen, vor allem dann nicht, wenn durch seine Nichtbeachtung eine Gefahr für eigenes Leib und Leben, insbesondere aber auch für andere drohen könnte.
Dem Grundsatz folgend wurden Regeln mit dem Anspruch auf Beachtung geschaffen, bei Nichtbeachtung drohen Sanktionen.
ASTARTE
Aktuell ist auch unser Flaggschiff direkt von „Safety-First-Regeln“ betroffen:
--- so verhindert die Pandemie mit ihren kontaktbeschränkenden Maßnahmen einen gewohnten Betrieb.
--- Die BG-Verkehr, Abteilung Seeschifffahrt, hat im Rahmen einer Zwischenbesichtigung wegen nicht ausgeräumter Sicherheitsbedenken die ASTARTE mit einem Auslaufverbot belegt. Kurzum: ohne gültiges Sicherheitszeugnis keine Fahrten!
Als ob nicht der Verein mit der Lösung dieser beiden Problembereiche schon genug belastet wäre, führt dessen ungeachtet der sehr schwere Seeunfall des Traditionsschiffes Nr. 5 ELBE im Jahre 2019 unter anderem dazu, dass alle Eigner und Betreiber von Traditionsschiffen durch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung aufgefordert wurden, bis zum November des Jahres zu Sicherheitsempfehlungen, die insbesondere die Sinksicherheit bei 1-Abteilungsstatus, ggf. durch Einbau von wasserdichten Schotten empfehlen, zu berichten.
Der Vorstand arbeitet zur Zeit intensiv an Lösungsmöglichkeiten, eine In-Fahrt-Haltung der ASTARTE wieder herzustellen und langfristig zu erhalten.
Kleiner Lichtblick: die beanstandeten Masten wurden in Eigenarbeit durch Peter S. und seine Helfer soweit instand gesetzt, dass mit einer Abnahme durch die BG-Verkehr gerechnet werden kann. Dass von einem Aufstellen derzeit abgesehen wird, ist einzig aus Kostengründen einem möglichen Werftaufenthalt des Schiffes auf Slip und in einer Halle geschuldet.
Gemeinsam mit der Stammcrew hat der Verein einen Berg von Arbeit abzutragen!
BÖRTEBOOT No 3
Ein knappes Vierteljahr nach dem Aufpallen im Außengelände der Gläsernen Werft wurde unser Börteboot am Vormittag des 14. Juni 2021 wieder im NH ins Wasser gesetzt. Nehmen wir das strahlende Sommerwetter als gutes Omen für künftige Fahrten.
Vorher wurden umfangreiche Kalfat-, Maler- und Antifouling-Freiluft-Arbeiten durch Vereinsmitglieder ausgeführt.
Dank wochenlanger dosierter künstlicher Bewässerung des inneren Bootskörpers des aufgepallten Bootes wurde ein Quellen der Planken provoziert, so dass sich die nach fast eineinhalb Jahren Landaufenthalts erwarteten Leckstellen erfreulicher Weise in sehr engen Grenzen halten.
Bevor die No 3 endgültig wieder in Fahrt gehen kann, sind noch weitere Arbeiten an Maschine, Elektrik und Ausrüstung erforderlich; wünschenswert sind weiterhin hilfreiche Hände!
Weitere Einzelheiten in sachgleicher Angelegenheit BÖRTEBOOT No 3 und ASTARTE: siehe auch die Mail von Eugen vom 15. Juni 2021 an alle Vereinsmitglieder.
ELLA
hatte ihren angestammten Liegeplatz für zwei Wochen verlassen: seit dem 28. Mai lag sie auf Slip bei der Winkler-Werft an der Lesum, um Frühjahrsarbeiten am Unterwasserschiff und an der Bordwand in Eigenarbeit zu verrichten.
Problem: wegen ihres Tiefgangs ist ein Slippen bei der untiefen Lesum innerhalb eines kurzen Zeitfensters und nur bei Springtide-HW möglich. Bei hohem Adrenalinspiegel der beteiligten Schiffs- und Werftleute verliefen schlussendlich beide Slipvorgänge erfolgreich.
Seit dem 11. Juni 2021 liegt die ELLA wieder am Mittelsteg.
Almadraba
See-Beine wachsen nicht von heute auf morgen und nicht von selbst. Levy, Jüngster unter den Eignern, überführte seine Jolle auf eigenem Kiel von Lübeck via Elbe-Lübeck-Kanal , Unterelbe und Elbe-Weser-Wattfahrwasser nach Bremerhaven.
Da der umgangssprachlich „Kuh-Kanal“ genannte Schifffahrtsweg Elbe-Weser bis Ende April nächsten Jahres wegen Neubaus der Otterndorfer Schleuse gesperrt ist, blieb nur der Weg „Außen herum“.
Nach wetterbedingter Zwangspause in Cuxhaven wagte Levy mit einer Seejungfrau an Bord am frühen Samstag morgen mit Sonnenaufgang den großen Schlag an Neuwerk vorbei, die Wurster Küste entlang, den oftmals nicht vorhandenen Pricken folgend, nach Bremerhaven, wo beide am Sonntag, 30.Mai 2021 gegen 09:00h eintrafen.
Nicht zu früh, konnten sie doch den gerade frei gewordenen Liegeplatz am kleinen Fingersteg von der auslaufenden THEEPOT „noch warm“ übernehmen.
Erste Erfahrungen im Wattenmeer, einschließlich Übernachtung und dem Spiel mit den Gezeiten, konnten gesammelt werden.
Große Anerkennung für die Leistung mit der „nur“ sechs Meter langen Jolle ALMADRABA!
THEEPOT
Am letzten Mai-Sonntag verließen Dieter und Tanja ihren Heimathafen zu einer ersten Langzeit-Urlaubsreise. Mit an Bord ein junger Stubentiger, der hoffentlich bald zu einer Seekatze mutiert.
Nach einem Stop-over auf Hamme und Wümme, danach via Hunte, Küsten- sowie Elisabeth-Fehn-Kanal , Leda und Ems, sollen die niederländischen Gewässer rund ums Ijsselmeer ersegelt werden.
Derzeit liegt das Schiff mit seiner Besatzung in Leer.
Unter Impfschutz stehend und bei zurück gehender Inzidenz im Gastland Niederlande wünschen wir eine gute Reise und Mast- und Schotbruch bis zur geplanten Rückkehr Mitte August des Jahres!
Liegeplätze / Gerödel am Steg
In den vergangenen Wochen waren häufig Verlegungen erforderlich: Nach Möglichkeit sollte jedes unserer Schiffe einen Liegeplatz mit direktem Zugang zur Steganlage erhalten. Päckchen-Liegen Schiff/Schiff ist in Häfen zwar nicht unüblich, es wird jedoch versucht, dieses nicht zur Regel werden zu lassen. Ziel ist es, die knappen Liegelängen der Steganlage möglichst platzsparend, unter Beibehaltung eines Navigationsabstandes , optimal zu nutzen.
Daher werden sich auch kurzfristig Verlegungen künftig nicht immer vermeiden lassen.
Ein kleines Team bestehend aus treidelerfahrenen sowie professionellen, in der Schleppschifffahrt kundigen Helfern steht hierfür zur Verfügung.
Nochmals Danke für das Verständnis.
Als Nächstes steht die Rückverlegung der RIKE in den AH an; ihren Platz wird das BÖRTEBOOT No 3 einnehmen.
Sonstiges
Unsere Heinzelfrauen: Es gibt sie noch!
Kürzlich hatte vor unserer schönen Location der Gläsernen Werft Uwe Schmidt, MdB aus Bremerhaven, neben einem Tour-Bus für zwei Stunden seine Zelte aufgeschlagen. Da auch unmittelbar vor unserer Haustür hiesige Politprominenz zu erwarten war, waren auch Vorstandsmitglieder der Schiffergilde zugegen.
Wir wollten jedoch für „Unterstützungsmaßnahmen“ jedweder Art erforderlichenfalls nicht unvorbereitet sein und konnten uns hierfür wiederum auf den Einsatz bewährter Heinzelfrauen verlassen.
Vielleicht ergab sich beim abschließenden Small-Talk im kleinen Kreis die eine oder andere wertvolle Anregung für die Vereinsarbeit?!
Dank jedenfalls an Marion, Jutta und Angelika!
Vorhang auf
Sehr behutsam, nur bei kleiner Beteiligung ausschließlich priorisierter und „durchgeimpfter“ Vereinsseniorinnen und –senioren hat spontan ein erstes Havenkino stattgefunden. Natürlich wurde die Abendveranstaltung noch vor Schließung des Nachbarn Lloyd`s beendet.
Die derzeitige Pandemie-Lage lässt hoffen, dass unser in Kurzarbeit befindliches Personal langsam wieder in die Normalität zurückkehren kann.
Mittsommer
Am 21. Juni hat die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand: zugleich kalendarischer Sommeranfang.
In Skandinavien, insbesondere Schweden, Grund zum karneval-ähnlichen, landesweiten Feiern.
Auch in unseren Gefilden wird der längste Tag des Jahres vermehrt gefeiert; in diesem Jahr - wenn überhaupt – leider unter den bekannten Beschränkungen.
Freuen dürfen wir uns trotzdem!
Zu guter Letzt
Männer
Nachahmenswerte Neuigkeit zu diesem unerschöpflichen Thema.
Anfang des Monats war Schluss mit Lustig! Unser Hallenwart Sigi konnte es selbst nicht mehr (er)tragen: Sein mittlerweile auf eine pandemiebedingt gefühlte Länge von 20 Zentimeter gewachsenes Haupthaar, stellte sich für ihn mehr und mehr als Beeinträchtigung seiner Lebensqualität heraus.
So kündigte er kurzentschlossen seinen ursprünglich auf den 05. Januar 2022 festgelegten Termin zum Haareschneiden und fand stattdessen einen Friseur seines Vertrauens aus seiner Jugendzeit wieder.
Seitdem ziert ein der sommerlichen Witterung angepasster und wegen des einhergehenden Verjüngungseffektes die Damenwelt begeisternder modischer Kurzhaarschnitt - (früher: Mecki-Schnitt genannt) – sein Haupt.
Er wäre nicht Sigi, wenn er nicht seinen Entschluss zum Haareschneiden zukunftsorientiert wie folgt kommentierte:
Der Kahlkopf, der die Glatze föhnt,
hat mit dem Schicksal sich versöhnt!
In diesem Sinne: Kopf hoch, genießt den Beginn des Sommers und bleibt gesund!
Herzliche Grüße vom Steg
Toni, 17.06.2021
Stegwart
Haveninfo 10 / 2021 vom 17. 05. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie: Inzidenzzahl Bremerhaven: 74; ein Hoffnungsschimmer !?
Seit wenigen Tagen ist die Inzidenzzahl in Bremerhaven auf unter 100 gesunken. Noch ist es nicht soweit, aber es besteht zumindest die berechtigte Hoffnung, dass bei fünf aufeinander folgenden Werktagen und einer Inzidenz unter 100 die Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich mit Auswirkung auf unseren Verein gelockert wird auf zwei Hausstände mit maximal fünf Personen.
Da eine Person mit vollem Impfschutz als „Nullum“ gilt und infolgedessen auch nicht gezählt wird, kann die maximale Anzahl um eben diese Person(en) erhöht werden. Wozu Nullen bisweilen gut sein können!?
Wenn auch die Infektionszahlen seit Kurzem nicht mehr steigen, ist mit einer vollständigen Aufhebung aller einschränkenden Maßnahmen realistischer Weise in absehbarer Zeit wohl nicht zu rechnen.
Folge für verschiedene
Veranstaltungen
Das „International Multihull Meeting 2021“ für Mehrrumpfboote, das vom 29.Juli bis 01.August 2021 erstmals in Bremerhaven im NH unmittelbar vor der Lütten Sail stattfinden sollte, wurde abgesagt und auf das nächste Jahr 2022 verlegt.
Demgegenüber soll die Hanse Sail in Rostock vom 05. bis 08. August 2021 in abgespeckter Form für Zuschauer und Teilnehmer stattfinden.
Die Lange Nacht der Kultur in Bremerhaven wird – ggf. unter Beteiligung der Schiffergilde – auf den 04. September 2021 verlegt.
Die traditionelle Wattensail in Carolinensiel wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Stattdessen lädt das Deutsche Sielhafenmuseum zu einem Treffen der Traditionsschiffe und historischer Nachbauten vom 13. bis 15. August 2021 ohne das gewohnte Wattensail-Programm und möglicherweise ohne Publikum ein.
THEEPOT und WALVIS haben ihre Teilnahme signalisiert.
Weitere Informationen gern beim Stegwart.
Wetterkapriolen
Der April, der ja bekanntlich „macht, was er will“, hatte sich standesgemäß verabschiedet.
Nichtsdestotrotz fegte am 04. und 05. des Wonnemonats Mai das Sturmtief „Eugen“ über Norddeutschland hinweg und sorgte besonders im südlichen Niedersachsen für Schäden.
Dank rechtzeitiger Vorsorge blieb unsere Flotte im NH und AH einschließlich des aufgepallten BÖRTEBOOT No. 3 schadlos.
ASTARTE, obwohl derzeit ohne Rigg, brachte richtigerweise und nicht ganz ohne Grund zusätzliche Festmacherleinen aus; ENCHANTRESS II, bei Sturm aus SW bis NW mit ihrer Lee-Seite am Steg liegend, hat seitdem das gute alte Fenderbrett zu neuem Leben erwachen lassen.
Im Übrigen legt unser 1. Vorsitzender Wert auf die Feststellung, dass er bei der Namensgebung für das Sturmtief unbeteiligt war . . . .
Aus der Gildeflotte
Astarte
Die Arbeiten am Großmast unseres Flaggschiffes sind umfangreicher als erwartet. Peter S. und seine Mitarbeiter sind auf dem Gelände der Bredo Dry Docks mit den sehr aufwendigen Vorbereitungen unter freiem Himmel voll ausgelastet.
Noch ist offen, wie es nach dem Mast-Stellen weitergehen wird.
Börteboot No. 3
Seit dem 30. März, - nicht, wie in der Haveninfo 9/2021 irrtümlich gemeldet: 30. Mai – liegt nach langem Aufenthalt in einer Werkhalle unser BÖRTEBOOT No. 3 im Außengelände der Gläsernen Werft. Auch an diesem Vereinsschiff gestalten sich die „Rest“-Arbeiten zeitaufwendiger als erwartet; das april-ähnliche Mai-Wetter verstärkt zusätzlich die Corona-bedingten Einschränkungen.
Pacific
Jürgen hat den Winterschlaf seines Schiffes beendet, und die Segel seiner PACIFIC wieder angeschlagen. Eigentlich sind Schiff und Besatzung auslaufbereit.
Stella Nova
Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass der Liegeplatz der STELLA NOVA seit dem 11. Mai verwaist ist. In einer bemerkenswert schnellen „Reise“ verholte sie vom NH in den Fischereihafen.
Trotz für den Schiffsverkehr gesperrter kleiner Kammer der Doppelschleuse benötigte die Besatzung weniger als zwei Stunden vom Liegeplatz im NH bis in die Gurte des Travel-Lifts der Fa. Inselmann.
Grund für die nicht erwartete schnelle Schleusung durch die große Kammer: der kleine Schlepper STELLA NOVA wurde seitens des Schleusenmeisters doch tatsächlich als Berufsschiff und nicht als Sportboot angesehen . . .
Mit einem kräftigen Ton aus der „Dampf“-Pfeife bedankten sich Schiff und Besatzung für eine Erste-Klasse-Behandlung.
Übrigens: das neue Skylight wurde zwischenzeitlich eingebaut.
Voraussichtlich zwei bis drei Wochen wird Manni mit dem Neuaufbau der Unterwasser-Beschichtung seines Schätzchens voll ausgelastet sein, bevor STELLA NOVA an ihren Liegeplatz zurückkehrt.
ELLA
Inge und Rainer sind mit den Vorbereitungen zu einem Verholtörn zur Winkler-Werft an der Lesum beschäftigt. Wenn nichts dazwischen kommt, soll es in der Woche nach Pfingsten losgehen: aufslippen und ein neuer Unterwasser-Anstrich stehen auf dem Zettel.
Good Intent II
Neues vom ältesten Schiff unserer Flotte: Markus hat mit seiner GOOD INTENT II den Überwinterungshafen Varel verlassen und ist via Hooksiel am vergangenen Wochenende (15./16. Mai) nach Cuxhaven versegelt.
Am Pfingstwochenende soll es nach Freiburg/Elbe zur Hatecke-Werft weitergehen.
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum
Thomas, - ein in Gildekreisen nicht ganz Unbekannter mit Wohnsitz in der Haseldorfer Marsch, hat es trotz Impfung einfach nicht geschafft, sich vom „Alte-Schiffe-Virus“ zu befreien: Gemeinsam mit Nicola wurde er erneut von einer Mutante infiziert und hat den Besan-Ewer MATHILDE erworben. Noch am Wochenende am BÖRTEBOOT No. 3 werkelnd, träumte er noch, einige Tage später war alles - sprich: der Kauf - in trockenen Tüchern.
Die technischen Daten dieses wunderschönen Schiffes sprechen für sich:
Gebaut in Wewelsfleth auf der Junge-Werft, Baujahr: 1914,
LüA: 22,50m, RL: 18,50m, B: 4,20m, TG: 1,35m, Mittelschwert. Derzeitiger Liegeplatz: Museumshafen Lübeck.
Dort wird zunächst die nicht mehr reparable Maschine ausgebaut und verschrottet und durch eine Henschel 1315 ersetzt. Irgendwann danach wird die Überführung nach Bremerhaven erfolgen.
Wir freuen uns auf einen historischen Neuzugang.
Aus dem Revier
Das Hunte-Sperrwerk Elsfleth ist wegen Wartungsarbeiten bis um 11. Juni 2021 für den Schiffsverkehr teilweise gesperrt - und zwar die westliche Durchfahrt.
Die östliche Durchfahrt bleibt für den Schiffsverkehr passierbar. Somit ist Oldenburg weiterhin auf dem Wasserweg erreichbar.
(Toni, aktuell vom 19.05.2021)
Sonstiges
Schadstoffabgabe am Samstag, 22. Mai 2021, 07:00 bis 14:00h,
Ort: Hexenbrücke
Zu guter Letzt
In der Haveninfo 8 / 2021 wurde über einen Geburtstagsgruß der ASTARTE-Crew anlässlich der Volljährigkeit des Crew-Mitglieds Felix berichtet. Zum Abschluss sendete Radio Bremen Eins als Musikwunsch „Das Narrenschiff“ von Reinhard Mey.
Im Vorgriff auf bessere Zeiten hat sich Angela die Noten für Akkordeon kommen lassen und studiert schon einmal diesen hörenswerten, shanty-ähnlichen, typischen Mey-Musiktitel ein.
Damit dann alle mitsingen können, hier schon einmal vorab der Refrain:
„Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig`, um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf`s Riff.“
Ähnlichkeiten mit Bezug auf die eigene Flotte sind rein zufällig und gewollt.
In diesem Sinne: Looking foreward , Grüße vom Steg und bleibt gesund
Toni, 17.05.2021
Stegwart
Haveninfo 9 / 2021 vom 28. 04. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie: (K)ein Licht am Ende des Tunnels?!
Inzidenzzahl Bremerhaven am 27.04.2021: 157 !
Am 22. April 2021 wurde durch das „Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ das bestehende Infektionsschutzgesetz mit bundesweiter Geltung geändert.
Im Bundesland Bremen gilt zusätzlich die mittlerweile „Fünfundzwanzigste Corona-Verordnung der Freien Hansestadt Bremen vom 21. April 2021".
Wegen der seit vielen Wochen für Bremerhaven hohen Inzidenzzahl von weit über 100, zeitweise sogar über 200, besteht unter anderem die allgemeine und somit auch für die Schiffergilde geltende Kontaktbeschränkung:
Ein Hausstand plus maximal eine weitere Person!
Mit einer baldigen Senkung der Inzidenz unter 100, geschweige denn: 50, ist nach Lage der Dinge in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.
Als unmittelbare Folge musste das ursprünglich für den 01. Mai 2021 geplante gemeinsame Ansegeln ersatzlos gestrichen werden.
Aus gleichem Grunde kann mit einer Mitgliederversammlung und/oder einem Palaver als Präsenzveranstaltung auch unter Beachtung zusätzlicher Hygieneauflagen für Veranstaltungen absehbar nicht gerechnet werden.
Bedauerlich, aber nicht zu ändern.
Aus dem Revier
Schleuse Neuer Hafen
Ab 01. Mai 2021 bis 30. September 2021 ist der Schleusen-Tower zu folgenden allgemeinen Betriebszeiten besetzt:
Täglich von 06:00h bis 22:00h.
VHF-Kanal 69, Ruf: Schleuse Neuer Hafen. (Tel.: 0471 – 9412840).
Außerhalb der allgemeinen Betriebszeit erfolgt ferngesteuerter Betrieb durch die Kaiserschleuse.
VHK-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse. (Tel.: 0471 – 30901400):
Fischereihafen – Doppelschleuse
Wie berichtet, ist die Kleine Kammer der Doppelschleuse bis 31. Dezember 2021 wegen Bauarbeiten
für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.
Die bisherige Regelung: Richtung Hafen (nach binnen) zur halben Stunde (h + 30`), Richtung Weser
(nach buten) zur vollen Stunde (h + 00`) wird ausgesetzt.
Es gilt ab sofort:
Für Sportboote ausnahmslos Sammelschleusungen oder, wenn die technische Möglichkeit besteht,
Schleusungen mit der Berufsschiffahrt.
VHF-Kanal 10, Ruf: Doppelschleuse. (Tel.: 0471 – 596 13440).
Aus der Gildeflotte
Astarte
Ein ungewohntes, wenn nicht trauriges Bild bietet gegenwärtig unser Flaggschiff ohne Groß- und
Besanmast, was zugleich zu Spekulationen Anlass gibt. So behaupten böse Zungen, die ASTARTE habe
sich nach Ignorieren der beiden roten Signallichter bei der Passage der noch nicht geöffneten
Klappbrücke Kaiserhafen I/ NH selbst entmastet, was natürlich unter die Rubrik Küsten-Fake News
fällt.
Die Erklärung ist weit weniger spektakulär und für Eingeweihte auch nicht ganz unerwartet: mehr als
zwanzig Jahre nach ihrer Errichtung durch Mitglieder der Schiffergilde ist ganz einfach die Zeit reif
für eine gründliche Revision der Masten.
Zur Erinnerung: Vor einhundert Jahren und mehr wurde die Lebensdauer der Masten der
Finkenwerder Kutter mit zehn Jahren und weniger als nicht außergewöhnlich angesehen.
Auch, weil vom Gesetzgeber für Traditionsschiffe gefordert, sind aktuell Mitglieder der Stammcrew
unter sachkundiger Anleitung von Peter S. dabei, Verschleiß-, Abnutzungs- und witterungsbedingte
Schäden zu beheben.
Börteboot No. 3
Seit dem 30. Mai 2021 liegt das BÖRTEBOOT No. 3 aufgepallt im Außengelände der Gläsernen Werft.
Wie zu erwarten, ist der mehr als einjährige Land-Aufenthalt in der Werkhalle für das luftgetrocknete
Holz nicht ohne Folgen geblieben: an ein Zu-Wasser-Lassen der No. 3 ist derzeit nicht zu denken.
Durch tägliches (Be-)Wässern des Kielbereichs und der Plankengänge wird ein Quellen und
Ausdehnen und damit der Verschluss gegen eindringendes Wasser provoziert. Keine Arbeit von
Stunden, sondern zeitintensiv und durch die geltenden Corona-Beschränkungen noch verstärkt.
Zur Zeit „wergelt“ und „hanftelt“ Thomas in alter Verbundenheit zur Schiffergilde als freier Sub-
Unternehmer aus der Haseldorfer Marsch in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bauwerft Schwarz in
Holm/Wedel mit Kalfathammer und Kalfateisen, um die Plankengänge endgültig und nachhaltig abzudichten.
Nicht zu vergessen die in diesem Zusammenhang die parallel in der Gläsernen Werft andauernden Holz- und Malerarbeiten; Birte, Sigi und Wolfgang sorgen dafür, dass nach Abschluss der Rumpfarbeiten sowie an Maschine und Elektrik keine weiteren Verzögerungen zu erwarten sind.
Reges Treiben an der Steganlage
THEEPOT liegt seit 10. April d.J., BRIGANT seit dem 17. April d.J. aus dem Winterlager kommend, wieder an der (neuen) Steganlage.
Beide haben zwischenzeitlich ihre Masten wieder gestellt und strahlen in neuer Pracht der kommenden Saison entgegen.
STELLA NOVA bekommt in allernächster Zeit ein neues Skylight: Manni wird beweisen, dass er nicht nur mit Metall umzugehen weiß, sondern auch vor Teak nicht zurückschreckt. Wenn der Lack getrocknet ist, wird STELLA NOVA um einen selbst gebauten Hingucker reicher.
Henning von der KATHRIN ist Anfang des Monats von einer Antarktis-Expedition an Bord der POLARSTERN mit einem Sonderflug der Lufthansa gesund, garantiert Corona-frei und mit sicherlich unvergesslichen Erlebnissen und Eindrücken wieder zurück nach Bremerhaven gekommen. In Kürze werden er und Jürgen in KATHRIN mit Hilfe des selbst entwickelten mobilen Krans „Kleiner Heinrich“ eine (neue) Maschine einbauen.
Auch unter der eingeplanten RIKE tut sich etwas: Wenn auch nicht für jedermann sichtbar, wird – neben Arbeiten am Holzaufbau und -fußboden – fleißig an der abschließenden Installation der Maschinenanlage gearbeitet. Nahziel: Alsbaldiges Verholen an den Sommerliegeplatz im AH mit eigenem Antrieb zum weiteren Ausbau.
Nachbarn
Vor Kurzem wurde ein originales ehemaliges Brückenhaus zwischen den beiden landseitigen Zugängen zur Steganlage aufgestellt.
Es dient als Landbasis für das angekündigte RIB-Schlauchboot mit Feststoffrumpf, das, mit ständigem Liegeplatz bei Im Jaich, ab Mai d.J. an den Wochenenden Fahrten auf der Außenweser bis Höhe LT Robbenplate, alternativ LT Roter Sand ab und bis Stegkopf des Mittelstegs unternehmen wird.
Das Börteboot LOTTJEN wird voraussichtlich ab Mitte Mai d.J. ihre Fahrten als Wassertaxi zum Fischereihafen, alternativ auch Leuchtturmfahrten von dem Liegeplatz West-Seite HARUFA-Steg wieder aufnehmen.
Nach Presseberichten hat sich eine überwiegende Mehrzahl der Vereinsmitglieder der SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND für eine Verlegung von Bremen/Vegesack nach Bremerhaven ausgesprochen.
Grüße aus dem Homeport, bleibt gesund und: Impfen nicht vergessen!
Toni, 28.04.2021
Stegwart
Haveninfo 8 / 2021 vom 27. 03. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Im Bundesland Bremen gilt (nach wie vor) die Vierundzwanzigste Corona-Verordnung vom 15. Februar 2021 einschließlich drei Änderungs-VO, ergänzt durch eine Allgemeinverfügung der Seestadt Bremerhaven vom 24. März 2021, gültig ab 25. März 2021. Bezüglich des Vereinslebens und zum wiederholten Male ist u.a. wichtig:
---Kontakte bestehend aus maximal zwei Hausstände mit maximal drei Personen
--- Veranstaltungen (innen und außen): maximal 20 Personen.
Bei steigender Inzidenzzahl über 200 sind Ausgangsbeschränkungen nicht (mehr) auszuschließen.
Die Allgemeinverfügung gilt bis zum Ablauf des 18. April 2021.
Der Not gehorchend, nicht dem eig`nen Trieb
Abgesagt im laufenden Kalenderjahr 2021 sind:
--- Hamburger Hafengeburtstag
--- Rum Regatta Flensburg
Verschoben wurde die Kieler Woche auf 04. bis 12. September 2021
Männer
Aufgeschreckt und angeregt durch den Kurzbericht in der Haveninfo 7/2021 sprach Sigi bei der Friseurin seines Vertrauens vor, um einen alsbaldigen Termin zum Haareschneiden (plus) zu erhalten, der ihm - ? nach glaubhafter Versicherung ? – nach Anzahlung und unter Vorbehalt zukünftiger Corona-bedingter Einschränkungen auch unverzüglich benannt wurde:
Mittwoch, 05. Januar 2022, 14:00h!
Ob die Terminierung für den Schifferrat tolerabel ist, bleibt abzuwarten. Es gilt die Empfehlung zur Problemlösung an sich selbst Hand anzulegen ……
Ab jetzt garantiert Pandemie-frei!
Aus der Gildeflotte
Am Dienstag, 30. März um 07:30h verholt unser Flaggschiff zur Bredo-Werft im Kaiserhafen I; dort
werden beide Masten - Groß- und Besanmast – gezogen und an Land gelagert. Grund der
Maßnahme: Begutachtung zum Erhalt der Klasse. ASTARTE kehrt am gleichen Tag – ohne Masten –
an ihren Liegeplatz zurück.
Am gleichen Tag um 10:00h ist die Rückkehr von BÖRTEBOOT No. 3 per Landtransport zum
Außengelände der Gläsernen Werft (Waschplatz) geplant. Zur Erledigung von Restarbeiten bleibt es
für voraussichtlich drei Wochen aufgepallt an Land.
Ein wenig Astronomie und so ….
Am vergangenen Samstag, 20. März 2021 um 10:37h stand die Sonne senkrecht über dem Äquator.
Kalendarischer Frühlingsanfang. Seitdem geht es in allen Beziehungen wieder aufwärts.
Wer nicht zu spät kommen will um vom Leben bestraft zu werden, sollte in der Nacht zu morgen –
28. März - die Uhr um eine Stunde vorstellen. Beginn der Sommerzeit.
Schleuse Neuer Hafen
Ab 01. April ist der Schleusen-Tower zu folgenden Betriebszeiten besetzt:
Täglich von 08:00h bis 18:00h
VHF-Kanal 69, Ruf: Schleuse Neuer Hafen
Tel.: 0471/9412840
Außerhalb der Betriebszeit erfolgt ferngesteuerter Betrieb:
VHF-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse
Aus dem Revier
Für die Schifffahrt gesperrt sind:
---Kaiserschleuse seit 22. März bis 07. Mai 2021, Grund: Unterhaltungsarbeiten
--- Fischereihafen-Doppelschleuse, kleine Kammer vom 06. April bis voraussichtlich 31. Dezember
2021, Grund: Neubau der Antriebs- und Steuerungstechnik
Nachwuchs / Werbung
Radio Bremen Eins, Mittwoch, 24. März 2021, 19:42h, Grüße und Musik, Ansage des Moderators zum
längsten Beitrag der Sendung (ca. 7 Minuten):
„Jeder Moment und jeder Ort ist dazu geeignet, seine Talente und Interessen zu entdecken und
seinen Wissensdurst zu stillen. Man muss nur mit offenen Sinnen durch die Welt gehen, alle
Eindrücke in sich aufsaugen und sich inspirieren lassen.
Und dann braucht es nur noch ein kleines Fünkchen Mut und Energie, um den Schritt auf`s Neuland
zu wagen!
Hiermit möchte die Crew des Traditionsseglers ASTARTE - Vereinsschiff der Schiffergilde
Bremerhaven e.V. - Geburtstagsgrüße von Bremerhaven nach Alfter bei Bonn senden. Felix xxx xxxxx
in Alfter bei Bonn wird am Mittwoch, 24. 03. volljährig und wir gratulieren von ganzem Herzen und
freuen uns, Dich bald wieder an Bord zu haben.
Felix – lass Dich feiern …..
Musikwunsch: Das Narrenschiff von Reinhard Mey.“
Kommentar: In Bonn und Umgebung sowie im Sendegebiet hat der Beitrag eingeschlagen wie eine
Bombe. Mehr als ein Geburtstagsgruß!
Im Übrigen : ein hörenswerter Musiktitel mit aktuellem Bezug.
Danke Marion!
Frühlingserwachen
An Stelle blühender Krokusse und Osterblumen nehmen wir am Süd-Ende NH Vorlieb mit einem
Kinder-Karussell und drei Verkaufsständen der arg gebeutelten Schaustellerzunft.
Die Kutter SHIRALEE uns MAGRIT werden in wenigen Tagen ebenfalls öffnen, alles neu illuminiert
vom sich drehenden Riesenrad.
Bleibt auf Distanz, wo es wegen körpernaher Betätigung nicht möglich ist:
Ein wunderschönes Wochenende und ein tief-entspanntes Osterfest!
Grüße vom Steg
Toni, 27.03.2021
Stegwart
Haveninfo 7 / 2021 vom 18. 03. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Eine steigende Inzidenzrate in Bremerhaven hat dazu geführt, dass ab heute, 18. März 2021, die seit vergangenem Samstag geltende Lockerung der Kontaktbeschränkungen wieder zurückgenommen wurde. Mit unmittelbaren Auswirkungen auf das Vereinsleben gelten aktuell:
Private Zusammenkünfte maximal aus einem Hausstand plus maximal einer weiteren Person aus einem weiteren Hausstand!
Ferner wurde die Teilnehmerzahl an Veranstaltungen auf maximal 20 Personen reduziert.
Diese Allgemeinverfügung gilt zunächst bis einschließlich 26. März 2021.
Leicht einzusehen, dass eine Mitgliederversammlung als Präsenzveranstaltung Corona-bedingt nicht stattfinden kann.
Gläserne Werft
Wie berichtet, werden THEEPOT und BRIGANT Mitte April nach dem Hallen-Winterlager ausgekrant und wieder zu Wasser gelassen.
Vorher sollen die beiden in der Gläsernen Werft gelagerten ca. 10 m langen Masten am Samstag, 27. März 2021 aus dem Regal entnommen und anschließend in der Halle angeschliffen, lackiert und die Beschläge montiert werden. Das sind Arbeiten, die nicht an einem Tag zu erledigen sind; es versteht sich von selbst, dass gegenseitige Rücksichtnahme bei den Arbeiten gefordert ist und sich ausschließende Arbeiten zeitversetzt durchgeführt werden sollten.
Aus dem Revier
Wie allgemein bekannt, wird seit einiger Zeit die Hadelner Kanalschleuse Otterndorf neu gebaut. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan: Die Fertigstellung ist für Anfang 2022 vorgesehen. Der „Kuh -Kanal“ als bequeme Abkürzung in Richtung Elbe ist in diesem Zeitraum nicht passierbar.
Als Alternative für flachgehende Fahrzeuge bietet sich das jetzt garantiert eisfreie Weser-Elbe-Wattfahrwasser an.
Das Einholen von Informationen über den aktuellen Stand der Beprickung wird empfohlen.
Riesenrad
Wien hat eins, London hat eins, Bremerhaven hat auch eins: ab Samstag, 20. März 2021 wird sich am Südende des NH auf dem Platz vor Lloyd`s wieder ein Riesenrad drehen.
Männer!
Die seit der Zeit der Germanen herumgeisternde Mär, dass lange Haare ein untrügliches Indiz männlicher Potenz sind, ist nicht nur populär-wissenschaftlich längst widerlegt und ins genaue Gegenteil verkehrt! Daher aus aktuellem Anlass:
Männer, nutzt die kurze Zeit bis zum nächsten Lockdown und gönnt Euch freiwillig das besondere Vergnügen eines professionellen Haarschnitts mit Haarewaschen und unter Maske, bevor der Schifferrat regelnd eingreift!
Zögerlichen sei versichert: es tut auch überhaupt nicht weh!
Auf Grund aktueller Ereignisse umso dringlicher: bleibt gesund!
Toni, 18.03.2021
Stegwart
Haveninfo 6 / 2021 vom 11.03.2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Nach wie vor gilt im Bundesland Bremen die Vierundzwanzigste Corona-Verordnung .
Vom Magistrat der Stadt Bremerhaven wurde in der Sitzung am 10. März 2021 das Auslaufen von zwei Allgemeinverfügungen beschlossen, die unter anderem Kontaktbeschränkungen auf maximal drei Personen aus maximal zwei Hausständen beinhalten.
Somit gelten ab Samstag, 13. März 2021 folgende (neuen) Kontaktbeschränkungen:
Maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen.
Ausdocken / Verholen
Voll im Zeitplan dockten am Morgen des 05. März die ASTARTE und das U-Boot WILHELM BAUER bei Bredo Dry Docks im Kaiserhafen I aus, um im unmittelbaren Anschluss zu ihren angestammten Liegeplätzen zu verholen.
Vorher hatten WALVIS, STELLA NOVA und RIKE ihre Plätze nach Plan geräumt, um nach Ausschwimmen eines Pontons des Mittelsteges, sowie des HARUFA-Steges eine hindernisfreie Schlepp-Trasse für das U-Boot zu gewährleisten.
Gleiches galt für die an der West-Seite AH liegende CEMENTESSE, die an die gegenüberliegende Hafenseite verholt wurde.
Mit dem wieder Einschwimmen des Pontons am 08. März 2021 und seiner Belegung, sowie der Rückverlegung der CEMENTESSE endete zugleich die unmittelbare Beteiligung der Schiffergilde an der Verschleppung des Technik-Museums U-Boot WILHELM BAUER vom Museumshafen AH in den Kaiserhafen I und zurück.
Aus der Gildeflotte
Freitag, 05. März 2021
Ein strahlender Frühlingsmorgen, keine Wolke am Himmel, kein Windhauch kräuselt die Wasserfläche im NH, als die ASTARTE wieder ihren Liegeplatz an der Steganlage ansteuerte. Strahlend auch ihr Rumpf oberhalb des Wasserpasses und, wie glaubhaft versichert, auch im Unterwasser-Bereich.
Teile der Stammcrew hatten die vergangenen vier Wochen des Dockaufenthaltes genutzt und unser Flaggschiff mit viel persönlichem Arbeitseinsatz nicht nur aufgehübscht, sondern auch damit begonnen, behördliche Klasse-Erfordernisse abzuarbeiten.
Entsprechend auch der freudige Empfang der 118 Jahre alten Dame: strahlende Gesichter bei den (Vereins-)Angehörigen, die überaus zahlreich, scharf an den Corona-Bedingungen vorbeischrammend, die Pontonanlage bevölkerten, um der ASTARTE Referenz zu erweisen und sie willkommen zu heißen.
Wir haben sie zurück und hoffen allesamt, dass trotz der Corona-Pandemie die geplanten Reisen der Saison 2021 stattfinden können.
Der Werftcrew der ASTARTE ein ganz großes Dankeschön für die - teilweise unter widrigen Wetterverhältnissen - geleistete Arbeit.
Ihr habt es Euch wahrlich verdient: ein dreifaches
Besanschot an !!!
Die Winter-/Frühjahrsarbeiten sind jedoch mit dem Dockaufenthalt noch nicht zu Ende. Vor dem Saisonstart sind an und unter Deck weitere Arbeiten zum Erhalt des Sicherheitszeugnisses notwendig; so müssen unter anderem die Masten gezogen und an Land liegend begutachtet werden.
Börteboot No 3
Alles spricht dafür, dass das BÖRTEBOOT No 3 nun doch noch vor Ostern seinen Werft-Aufenthalt im Luftkurort Bad Bederkesa beendet und zum Außenbereich der Gläsernen Werft auf dem Landweg transportiert werden kann.
Nach mehr als einjähriger Abwesenheit wird es höchste Zeit, dass das Boot wieder Nordsee-Luft schnuppert!
Im Außenbereich und in der Gläsernen Werft warten noch zahlreiche „Rest“-Arbeiten auf Erledigung. Hilfreiche, auch „Laien“-Hände sind höchst willkommen. Aquiles und/oder Sigi nehmen ab sofort Anmeldungen entgegen, um den erwarteten Ansturm der Hilfswilligen nicht zuletzt wegen der Corona-Auflagen in geordnete Bahnen zu lenken.
Cementesse
In den Nachmittagsstunden des Montag, 08. März 2021 wurde die CEMENTESSE von der Ost-Seite unterhalb der Glasdrehbrücke wieder an die West-Seite AH verholt. Wegen des unreinen Grundes und der zahlreichen Untiefen im AH sicherte sich die Verholcrew die unterstützende Mithilfe unseres Hafenlotsen Frank, so dass eine ungefährdete Rückverlegung erfolgen konnte.
Im Schatten des Klimahauses wurde das Schiff an beiden Kai-Seiten getreidelt: 100% emissionsfrei und absolut klimaneutral!
Übrigens: Warum der Stagsegel-Schoner CEMENTESSE der Fahrzeuggruppe der LONGLINER zuzuordnen ist, das fragt man am besten die Verholcrew . . . .
Wiking
Uwe’s maritim-rustikale WIKING zieht vermehrt Leute an. Bemerkenswert: In jüngster Zeit mussten wiederholt !junge Mädchen!, die es sich auf den Decksaufbauten bequem gemacht hatten, von Bord zurück an Land komplimentiert werden.
Stella Nova
Manni hat in seine STELLA NOVA schon vor einiger Zeit eine neue Öl-Heizung eingebaut, die jedoch partout nicht ihren Betrieb aufnehmen wollte. Erst die Herbeiziehung unseres aus Hamburg herbeigeeilten Spezialisten für Unvorhergesehenes, Christian, brachte den Durchbruch: Die Heizung verrichtet seitdem störungsfrei den von ihr erwarteten Dienst.
Dann kann der Sommer ja kommen!
Lebenszeichen
Henning von der KATHRIN schickte von Bord der POLARSTERN per Whats App einige sehenswerte Fotos aus dem Weddell Meer – einem Teil der Antarktis, der wohl den meisten unerreichbar bleiben wird. Pinguine, See-Elefanten, Wale und imposante Eisberge lassen Fernweh aufkommen.
Danke Hennin g!
Für Ship-Lovers Nice to know
Solaris
Der 140 m lange Neubau, die Luxusyacht mit dem Projektnamen SOLARIS, wurde bei der Lloydwerft zu Wasser gelassen. Wenn sie nicht gerade zur Erprobung unterwegs ist, besteht die Chance, sie an der Ausrüstungskaje der Werft in Augenschein zu nehmen. In der Erwartung, dass kein Neid aufkommt, wird als Beobachtungspunkt die West-Kaje des Verbindungskanals in Höhe des Frucht- und Stückgut -Terminals empfohlen.
Alexander von Humboldt II
Die ALEXANDER VON HUMBOLDT II liegt noch bis zum 12. März 2021 an der West-Seite des Schleusenhafens zum Fischereihafen.
Wer es mag …
Die Silhouette des jüngsten Neubaus der Meier-Werft aus Papenburg überragt die Gebäude der Columbus-Kaje. Die ODYSSEY OF THE SEAS der Royal Caribbean International, für 4.200 Passagiere ausgelegt, ist bei einer Länge von 374 Metern mit ihren Aufbauten noch bis zum Ende des Monats nicht zu übersehen, es sei denn, sie befindet sich kurzfristig auf Erprobungsfahrt.
Sehenswert
Das Museumsschiff mit Traditionsschiffzulassung, die CAP SAN DIEGO, einstmals als „weißer Schwan des Südatlantiks“ bezeichnet, wird voraussichtlich vom 15. März bis 08. April 2021 von den Hamburger Landungsbrücken kommend bei Bredo Dry Docks am Süd-Ende des Fischereihafens für Klassearbeiten eindocken. Ein sehenswertes Schiff aus den 60-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts!
Spekulation
Nichts Genaues weiß man nicht in Sachen SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND, ob der Liegeplatz in Vegesack aufgegeben wird und eine Verlegung des in Geestemünde bei Tecklenborg erbauten 4-Mast-Vollschiffes nach Bremerhaven erfolgen wird. Eine offene Frage, deren alsbaldige Antwort wir mit wohlwollendem Interesse als Lokalpatrioten entgegensehen!?
Kapitäne
Wer einmal einen richtigen Kapitän sehen möchte, der sollte sich vor dem Lloyd-Tor postieren. Mit etwas Glück kann man einen Blick auf Kapitän Florian Silbereisen erhaschen, wenn er auf dem Weg zum Dienst ist. Vielleicht gibt es auch ein Autogramm, muss aber nicht sein.
Sonstiges
Die neue Steganlage erstrahlt in neuem Glanz: Chris hat dafür gesorgt, dass Algen- und Moosbewuchs und die natürliche Verschmutzung des letzten Jahres rechtzeitig zum Beginn des Frühlings wieder entfernt wurden. Nicht selbstverständlich, daher auch ein herzliches Dankeschön an einen aus Gründen des Datenschutzes anonym bleibenden Auftraggeber.
Schadstoffabgabe
Nächster Termin: Samstag, 20. März 2021, 07:00h bis 14:00h, Hexenbrücke.
Wir an der Küste erwarten das Sturmtief KLAUS und seine Kumpanen mit orkanartigen Böen; in diesem Sinne:
Luken dicht und durch!
Grüße aus dem Homeport und bleibt gesund!
Toni, 11.03.2021
Stegwart
Haveninfo 5 / 2021 vom 25. 02. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Seit dem 15. Februar 2021 gilt im Bundesland Bremen die Vierundzwanzigste Corona-Verordnung.
Bezogen auf das Vereinsleben beinhaltet sie – auch unter Berücksichtigung der Ersten Änderungs-VO vom 16. Februar 2021 – keine Änderungen der bisherigen Kontaktbeschränkungen: Maximal drei Personen aus maximal zwei Hausständen!
Die VO gilt bis zum Ablauf des 07. März 2021 (www.gesetzblatt.bremen.de).
Wetterkapriolen
17. Februar 2021: Am Aschermittwoch …
. . . war alles vorbei! Kaum zu glauben: Der Mini-Winter mit Sturm und Eis stellte schlagartig seine Kälteproduktion ein mit sichtbaren Folgen. Noch am Vortag fuhr die ALBATROS von Bremenports als Eisbrecher durch den NH und sorgte dafür, dass trotz des Eises das Gewässer zwischen Klappbrücke Schleusenstraße und Sportbootschleuse für die Schiffahrt befahrbar blieb, zwei Tage später waren – geradezu über Nacht – die zugefrorenen Wasserflächen AH und der NH in seinem Süd-Teil wie von Geisterhand komplett vom festen wieder in den flüssigen Aggregatzustand mutiert.
Erfreulich: Unsere Schiffe haben die kurze Eiszeit ausnahmslos schadlos überstanden. Alle Planken dicht, keine geplatzten Außenbord-Ventile!
Kurios aber Realität: am Sonntag, 21. Februar 2021, nur vier Tage später, wurde in Bremerhaven mit 17,2° C die höchste, jemals in einem Februar gemessene Temperatur, atmosphärisch garniert mit feinem Sahara-Staub, registriert! What a wonderful world!
Keine Zeit für Frühjahrsmüdigkeit
Vom Wetterumschwung profitierten die im Dock liegende ASTARTE und ihre Corona-bedingt reduzierte Stammcrew: bei anhaltenden Plustemperaturen um +/- 10° C und darüber gehen die Arbeiten gut voran. Auch erforderliche Fremdarbeiten konnten zügig erledigt werden.
Die Nordsee-Zeitung berichtete am 24. Februar 2021 über den Dockaufenthalt, die Unterhaltskosten und die Aussichten für unser Flaggschiff im laufenden Kalenderjahr.
Ausdocken
Als Termin zum Ausdocken der ASTARTE und des U-Bootes WILHELM BAUER bei Bredo Dry Docks ist Freitag, 05. März 2021 morgens geplant.
Verholen
ASTARTE und WILHELM BAUER werden nach dem Ausdocken an ihre Liegeplätze an der Steganlage NH beziehungsweise Museumshafen AH verholen.
Wie bereits im November des Vorjahres bleibt die Schiffergilde von der Verschleppung der WILHELM BAUER nicht unberührt.
Steganlage NH
Bis zum Abend des 03. März 2021 sind der Ponton des Mittelsteges sowie der HARUFA-Steg von den dort liegenden Fahrzeugen zu räumen: Für WALVIS, RIKE und STELLA NOVA nach individueller Absprache mit Stegwart.
Am 04. März 2021 ab 07:00h werden die beiden Pontons durch Mitarbeiter Bremenports gelöst und zu einem Liegeplatz im NH verholt.
Rückverlegung der ausgeschwommenen Pontons erfolgt am Montag, 08. März 2021 ab 07:00h.
Steganlage AH
Auch die CEMENTESSE - sie liegt innerhalb der Schlepp-Trasse - muss ihren derzeitigen Liegeplatz an der West-Seite AH verlassen und bis spätestens zum Abend des 04. März 2021 vorübergehend an die Ost-Seite AH unterhalb der Glasdrehbrücke verlegen.
Sightseeing
Die Verschleppung der WILHELM BAUER vom Kaiserhafen I wird am 05. März 2021 um 09:00h beginnen; um 10:00h soll der Schleppzug bei den Klappbrücken NH/AH eintreffen, nach deren Öffnungen in den AH einlaufen, die Glasdrehbrücke und die Holländerbrücke passieren und anschließend im Museumshafen/AH voraussichtlich gegen 10:30h festmachen.
Die Rückfahrt der Schlepper und eines Arbeitsschiffes soll im Anschluss am gleichen Tag erfolgen.
Wer Zeit hat, dem wird eine Teilnahme als Zuschauer unter garantiert Corona-gerechten Abständen empfohlen. Best Places: West-Seiten NH und AH.
Aus der Gildeflotte
Das Digital Magazin NorderLesen
(www.norderlesen.de) und die Nordsee-Zeitung berichteten am 14. Februar und 17. Februar ausführlich über den Waalschokker WALVIS und seinen Eigner Rüdiger und stellten den Neuzugang der Schiffergilde einer breiten Öffentlichkeit vor.
Beflügelt durch die lauen Temperaturen werden die Krantermine für die Hallen-Überwinterer vorgezogen:
THEEPOT geht bereits am 10. April 2021,
BRIGANT am 17. April 2021 zu Wasser;
beide verholen im unmittelbaren Anschluss zur Steganlage NH.
Zu guter Letzt
Unsere Heinzelfrauen – ja, es gibt sie noch: Die in einer Nacht- und Nebel-Aktion aus Köln emigrierten und bei der Schiffergilde gestrandeten stets hilfsbereiten guten Geister – haben in Anbetracht des guten Wetters vorgeschlagen, das Ansegeln am 01. Mai 2021 mit einem Anbaden im Wurster Arm zu verbinden; überlegenswert!
Er ist`s
Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte . . . . .
In diesem Sinn, erwartungsvolles Flattern mit herzlichen Grüßen von Hafen und Steg
Toni, 25.02.2021
Haveninfo 4 / 2021 vom 14. 02. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Bis zum Redaktionsschluss wurde keine neue erleichternde Verordnung mit Auswirkung auf das Vereinsleben erlassen. Es bleibt beim „flotten Dreier“: nicht mehr als maximal drei Personen aus maximal zwei Hausständen. Folgerungen:
--- keine Biikebrennen,
--- keine Planungen für Festivitäten anlässlich des bevorstehenden meteorologischen Frühlingsanfangs,
--- kein Palaver am ersten März-Wochenende.
Breaking News, Breaking News, Breaking News
Langsam werden unsere Liegeplätze im NH knapp. Die Schiffergilde meldet einen (Neu-) Zugang eines schönen Schiffes, sehr gut erhalten und älter als GOOD INTENT II und ASTARTE.
Wiederentdeckt an einem der zahllosen „Lost Places“ an unserer Küste und den Häfen: die Barkentine ENGELBERT, Heimathafen Bremen, wurde zu neuem Leben erweckt, und ihr gebührt als ein Beispiel hiesiger Schiffbaukunst aus der Zeit +/- 1850 nach nunmehr erfolgreicher Bergung ein attraktiver Liegeplatz!
Näheres aus redaktionellen Gründen : siehe unten!
Lockdown NH
Nachdem im Januar d.J. die Tor-Lager des Außenhauptes überholt wurden, sind nunmehr die Schwimmstege der Sportbootschleuse reif für Reparaturarbeiten; sie ist deshalb für die Schiffahrt gesperrt:
Dienstag, 16. Februar 2021, 07:00h bis 18:00h,
Mittwoch, 17. Februar 2021, 07:00h bis 18:00h,
Dienstag, 23. Februar 2021, 07:00h bis 18:00h.
Unwetterwarnung, Teil III
Ab Sonntag, 07. Februar 2021 versetzte Tief TRISTAN - ganz ohne Isolde - weite Teile Deutschlands mit Sturm, starkem Schneefall und -verwehungen, sowie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in ein winterliches Koma. Bremerhaven blieb bis auf den Sturm aus ostwärtigen Richtungen von den Schneefällen weitgehend verschont.
Unsere Schiffe haben das Unwetter, einschließlich der Leiterseilschwingungen, allesamt schadlos überstanden. Seitdem ist der Winter eingekehrt!
Gegenwärtig hat sich auf NH und AH eine Eisdecke von >/= 5 cm Dicke mit zunehmender Tendenz gebildet. Gefahren für die Holzrümpfe sind zur Zeit nicht zu erwarten.
Anmerkung: Seit dem 11. Februar sind landseitig die Zugangsbrücken zur neuen Steganlage wegen Vereisung aus Sicherheitsgründen für den Publikumsverkehr gesperrt.
Gefahren für die Schiffahrt
auch für die ruhende, lauern überall: in der Nacht zum 04. Februar 2021 stürzte in der Zufahrt zu den beiden Klappbrücken , nur gut 50 m nördlich des Liegeplatzes der CEMENTESSE ein PKW in den AH. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und retten.
Aus der Gildeflotte
Ob im Hallen-Winterlager oder am Steg: die individuellen Aktivitäten an und in den Schiffen sind mitnichten eingestellt.
Theepot
Tanja und Dieter planen im kommenden Sommer einen längeren Törn zu den Niederlanden. Als Krantermin ist der 17. April 2021 vorgemerkt. Bis dahin sollen Holzarbeiten unter Deck weitgehend erledigt sein.
Brigant
Helmut und Christian haben die Zeit im Hallen-Winterlager genutzt, eine Öl-Heizung einzubauen; eine gute Investition zur Verlängerung der Segelsaison. Der Einbau eines stationären Frischwassertranks steht noch bevor. Vorgesehener Krantermin: 24. April 2021.
Börteboot No 3
Zur Zeit noch in Jochen`s beheizter Halle in Bad Bederkesa, hat das Vereinsboot Arbeitsverstärkung bekommen. Sven kümmert sich um die Elektrik, Rainer ist mit Schleifarbeiten am äußeren Rumpf beschäftigt und wird Anfang der Woche von Aquiles unterstützt werden. Wenn nicht Unvorhergesehenes dazwischen kommt, soll nunmehr der Landtransport zum Außengelände der Gläsernen Werft Ende Februar/Anfang März des Jahres erfolgen. Danach sind hilfreiche Hände für den Schwerpunkt : Malerarbeiten sehr gefragt!
Stella Nova
Manni hat eine neue Öl-Heizung eingebaut. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail: die Heizöl-Zufuhr arbeitet nicht so, wie erwartet. Nur eine Frage der Zeit und das Warten auf wärmere Temperaturen, bis das Problem gelöst sein wird.
Walvis
Rüdiger verfügt unter Deck über zwei leistungsstarke Heizungen: eine mit Öl, die andere mit Holz betriebenem Ofen. Die Raumtemperatur ermöglicht Renovierungsarbeiten, ohne dass die Finger von Erfrierungen bedroht sind. Der Waalschokker erhält ein neues WC und einen vergrößerten Duschbereich, sowie einen schiffigen neuen hölzernen Fußboden. Viel Arbeit in lots-freier Zeit.
Pacific
Bei Außentemperaturen im Minusbereich genießt Jürgen unter Deck die wohlige Wärme seines mit Holz betriebenen Bollerofens bei - man/frau höre und staune: 26° C! Die Gedanken bekommen Flügel, nicht zuletzt zu den Klängen seiner CD: „The Poet and Pirate Overtures“. Wäre auch einmal etwas für einen Wein-, Punsch-, Eiergrog-Abend oder zum Havenkino, falls einmal wieder Normalität eintritt.
Rike
Gegenwärtig wird ein neuer (Fuß-) Boden verlegt.
Astarte
Siehe auch auf unserer Homepage
www.schiffergilde.de/Aktuell/dit und dat.
Nach der Miesmuschelernte im achterlichen U-Wasser- Bereich kam spontan die Idee auf, nach Aufhebung der Corona-Beschränkungen ein gemeinsames Miesmuschelessen zu veranstalten. Wir sollten beizeiten darauf zurückkommen!
Leider wurde nach dem Entfernen des Miesmuschelbewuchses zwischen den Plankengängen viel Arbeit sichtbar. Kalfateisen und -hammer warten auf ihren Einsatz. Kaum zumutbar bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, aber notwendig vor dem Ausdocken.
Auch wenn Werfthilfe am Propeller und der -Welle gefragt ist, besteht für die Stammcrew keine Chance auf Kurzarbeit oder Beschäftigungslosigkeit. Horst ist als Heuerbaas voll ausgelastet.
Schiffahrts-Compagnie
Bekanntlich sind Schiffahrts-Compagnie und Schiffergilde mit der gemeinsamen Geschäftsstelle und Werkstatt partnerschaftlich verbunden.
Uwe bereitet eine Anzahl großer Holzbohlen zum Einbau in die beschädigte Wallschiene der WAL vor. Da die ausgebauten Alt-Teile als Schablonen dienen, ist das Platzangebot in der Halle vorübergehend eingeschränkt. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das Gebot der Stunde.
Save the date
Das Vereinsleben muss und wird weitergehen! Als Termin für das Ansegeln 2021 ist Samstag, 01. Mai 2021 vorgesehen; natürlich unter Corona-Vorbehalt.
Barkentine Engelbert
Viele Jahre fristete ENGELBERT ein unbeachtetes Dasein, bis Helmut nach dem Umzug der Geschäftsstelle aufmerksam wurde und alles daran setzte, diesen versunkenen Schatz zu heben.
Ziel: Dauerhafte Präsentation des Schiffes unseren Mitgliedern und unseren Gästen.
Helmut hat in der Gläsernen Werft den Durchgangsbereich zu den Regalen neu gestaltet und als künftigen Dauer-Liegeplatz des hübschen Modells auserkoren.
Dank für ein schönes Zeichen gegen den Frust der strapazierten Seelen des Vereins gerade in Pandemie geprägter Zeit.
Eiskalte Grüße vom Homeport-Steg
Toni, 14.02.2021
Stegwart
Haveninfo 3 / 2021 vom 06. 02. 2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Keine Änderungen zur Haveninfo 2/2021, was die Kontaktbeschränkungen angeht: Mindestens bis zum 15. Februar 2021 bleibt es bei den amtlicherseits limitierten flotten Dreiern, bestehend aus maximal drei Personen aus maximal zwei Hausständen!
Unwetterwarnung Teil II
Egal, ob auf See, vor Anker oder im vermeintlich sicheren Hafen: grundsätzlich sollten Unwetterwarnungen ernst genommen werden und vorbereitende Maßnahmen auslösen.
Für „Überwinterer“ unverzichtbar: Kontrolle des Riggs und der Fender sowie aller Festmacher (Reck und Schamfilen), ggf. zusätzliche Vor- und Achterleinen, Entfernen beziehungsweise Sichern beweglicher Gegenstände an Deck, Sichern der Abdeckplanen. Bei Längseitsliegern: Riggs dürfen sich bei Krängung nicht verhaken!
Wichtig im Winter: Verfügt das Schiff über ausreichende Stabilität und Auftrieb für zusätzliche Schnee- und Eislast?!
Gefahren durch Eisbildung an Bord, insbesondere im Rigg sollten nicht unterschätzt werden.
Wobei wir bei LEITERSEILSCHWINGUNGEN nach DWD Wetter-Lexikon sind:
„Bei Warnungen vor Leiterseilschwingungen" geht es um zusätzliche Belastungen und Schwingungen von Stromleitungen durch meteorologische Einflüsse.
Typischer Weise Überlastungen durch massiven Schnee-, Reif- oder Eisansatz
--- bei Lufttemperaturen zwischen +1° C und -3°C
--- Windgeschwindigkeiten von >14 kn / 25 kmh
--- dazu Schnee, Eis oder Reifansatz.
Ein nicht ganz unwichtiger Warnhinweis nicht nur für Stromleitungen, sind doch schon Schiffe durch das Gewicht von Eis und Schnee zum Kentern gebracht worden und Hochspannungs- und Antennenmasten umgeknickt.
Aktuell: Die nächsten Unwetter mit Alarmbereitschaft für den Stegwart und seine Hilfstruppe kündigen sich für unsere Region ab dem heutigen Abend, Samstag, 06. Februar 2021 an . . . . .
Sail Training Association Germany (S.T.A.G.)
Die S.T.A.G. hat ihren noch digitalfrischen 40-seitigen, bebilderten Newsletter Januar 2021 an Stelle
eines gedruckten Rundbriefes 2020 herausgegeben .
Auf insgesamt fünf Seiten wird unter anderem von Ereignissen aus dem vergangenen Jahr mit
unmittelbarem Bezug zur Schiffergilde berichtet:
--- Marion und Aquiles beschreiben einen Törn der ASTARTE via Helgoland nach Wilhelmshaven,
--- Trainee Jette aus der S.T.A.G.- Jugend ist von dem Jugendtörn auf der ASTARTE und dem Cruise in
Company mit der ALEXA in der Ostsee (Dänische Südsee) begeistert,
--- Fiona, eine neun Jahre alte Ur-Enkelin von Marion, ist nach einigen Tagestörns und einer Fahrt auf
dem NOK hin und weg und zählt seitdem jeden Abend die Schäfchenwolken am Himmel, um ganz
schnell fünfzehn Jahre alt zu werden, um sodann auf der ASTARTE das Segeln zu erlernen,
--- der Schatzmeister der S.T.A.G., Andre, meldet die großzügige Förderung im vierstelligen Bereich
für die Erneuerung des Generatormotors der ASTARTE.
Ein erneutes lesenswertes Skript aus der deutschen Traditionsschiffahrt mit internationalem Bezug.
S.T.A.G. und Schiffergilde mit der ASTARTE sind von Anbeginn ihrer Vereinsgründungen mehr als
freundschaftlich miteinander verbunden. Nicht zuletzt führt die ASTARTE die S.T.A.G.-Flagge in der
Saling unterhalb unserer Vereinsflagge.
Zahlreiche Mitglieder der Schiffergilde sind zugleich auch Mitglied der S.T.A.G. Zwei Mitgliedschaften,
die in keiner Weise konkurrieren, sondern im Gegenteil eine sinnvolle Ergänzung bedeuten.
So ist Volker, langjähriger juristischer Berater der Schiffergilde, Präsident der S.T.A.G. und zugleich
Nationaler Repräsentant in der Sail Training International (STI).
Angela und Eugen sind selbstverständlich auch S.T.A.G.-Mitglieder und Ludwig hat das Amt eines
Regionalbeauftragten für Bremen/Bremerhaven übernommen.
Die Aufstellung ist nicht komplett; vielleicht ist sie aber geeignet, über eine Mitgliedschaft in der
S.T.A.G. nachzudenken. Nicht zuletzt der Stegwart als ein Ehrenmitglied der S.T.A.G. würde eine
solche Entscheidung sehr begrüßen.
Näheres unter:
www.sta-g.de , Newsletter anfordern unter:
stag@sta-g.de .
Vorsorgeuntersuchung
Die alte Dame muss sich wieder einmal „von unten“ begutachten lassen. In den Vormittagsstunden
des gestrigen Freitags verließ unser Flaggschiff ASTARTE – ausreichend bemannt und befraut
(Marion) – ihren Liegeplatz an der neuen Steganlage; nicht als Vorsorge für die am Wochenende zu
erwartenden Unwetter, sondern um gemeinsam mit dem U-Boot WILHELM BAUER bei Bredo Dry Docks im Kaiserhafen I zu docken.
Vorher:
Nachher:
Das Ausdocken ist für Ende des Monats Februar vorgesehen.
Lasst das Auto in den nächsten Tagen zu Hause, kommt gut durch Eis und Schnee mit
Grüßen von Halle und Steg
Toni
Stegwart, 06.02.2021
Haveninfo 2 / 2021 vom 31. 01. 2021
Aktuelles zur Corona-Pandemie
Need to know
In der Haveninfo 1 / 2021 sind die kontakteinschränkenden Auswirkungen der Fünften Änderungs-VO zur gültigen Dreiundzwanzigsten Corona-Verordnung aufgeführt
(www.amtliche-bekanntmachungen.bremerhaven.de).
Zwischenzeitlich wurde am 27. Januar 2021 eine Sechste Änderungs-VO mit weiteren Kontakteinschränkungen erlassen.
Nice to know
Trotz - oder besser: wegen – des bitter-ernsten Hintergrundes verdient auch diese VO nähere Betrachtung. Schon eine VO der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen mit der Nummerierung „Sechs(te)“ ist sicherlich nicht zufällig und weckt Erwartungen.
Hier einige Auszüge, alle zum Thema: Kontaktbeschränkungen.
„Ab 01. Februar 2021 ist die Einbringung von Dienstleistungen nach § 2 Abs. 1 des Prostituiertenschutzgesetzes ebenso untersagt, wie auch andere körpernahe und nicht medizinische Dienstleistungen, die bislang per Hausbesuch oder Ähnlichem noch zulässig waren, etwa Friseurdienst, Kosmetik, Massage, Tätowierung und Nagelpflege.“
Honni soit qui mal y pense
Natürlich wird sehr schnell klar, dass unsere Vereinsaktivitäten, sehen wir einmal von einem möglichen temporären Tattoo-Studio in der Gläsernen Werft ab, von dieser VO überhaupt nicht betroffen sind!?
Der Vollständigkeit halber nachfolgend die notwendige Klärung der „Dienstleistungen nach § 2 Abs. 1 des Prostituiertenschutzgesetzes“:
„Eine sexuelle Dienstleistung ist eine sexuelle Handlung mindestens einer Person an oder vor mindestens einer anderen unmittelbar anwesenden Person gegen Entgelt oder das Zulassen einer sexuellen Handlung an oder vor der eigenen Person gegen Entgelt“.
Damit dürfte zugleich ein für alle Mal geklärt sein, was wir (m/w) alles unterhalb der 1,50 Meter Abstandsregel nicht dürfen. Oder frei nach Wilhelm Busch, zugegebener Maßen aus einem anderen Kontext:
„Enthaltsamkeit ist das Vergnügen,
an Dingen, welche wir nicht kriegen!“
Da das Landesgesetz, an dessen Ernsthaftigkeit jeglicher Zweifel unangebracht wäre, (zunächst) bis
15. Februar 2021 befristet ist, besteht nach diesem Datum berechtigte Hoffnung auf Entspannung …..
Unwetterwarnung
Am 29. Januar 2021 gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung für unser Gebiet
heraus. Neben Starkwind und stürmischen Böen aus E enthielt die Warnung einen Hinweis auf
LEITERSEILSCHWINGUNGEN!
Tatsächlich bescherte uns Tief „OLAF“ - abgesehen von dem vorhergesagten Starkwind und den
stürmischen Böen – die ersten ergiebigen Schneefälle des Winters.
Warum solche Warnungen auch für uns und unsere Flotte im Wintermodus nicht ganz uninteressant
sein sollten, in der nächsten Haveninfo.
Informationen
Havenwelten
Das gesamte Schaustellergewerbe befindet sich bekanntlich - Corona-bedingt – schon im zweiten
Jahr wie in einem dahin dümpelnden Boot. Nicht nur das Gewerbe selbst, sondern auch der
Magistrat suchen nach Hilfsmöglichkeiten.
So liegt es nahe, dem schlingernden Boot in den Havenwelten einen vorübergehenden Liegeplatz zu
bieten.
Zwischen dem Spielplatz unterhalb vom ZOO AM MEER und dem DEUTSCHEN AUSWANDERERHAUS
sollen infolgedessen bis zu zehn maritim ausgestattete Marktstände und Fahrgeschäfte aufgestellt
werden.
Auch das Riesenrad soll wieder vor der Tribüne im Süd-Teil NH aufgestellt werden.
Womit wir mit der neuen Steganlage wieder einmal mittendrin im Geschehen sein werden.
A propos „mittendrin“:
Zur Zeit laufen Planungen, den Steg-Kopf des Mittelsteges ab Mai, jeweils an den Wochenenden von
Freitag mit Sonntag täglich einmal für ein 9 Meter langes RIB-Schlauchboot mit Feststoffrumpf zum
Ein- und Aussteigen von max. 9 Passagieren zur Verfügung zu stellen. Fahrten sollen auf der
Außenweser bis in Höhe LT Robbenplate angeboten werden.
Wir bleiben dran und berichten.
Bündeldalben
Der Zahn der Zeit nagt sichtbar an dem Bündeldalben, der ursprünglich jahrzehntelang am Ende der West-Seite der Brückendurchfahrt NH/AH im Wasser gestanden hat, und der nunmehr an einem „lost place“ des Lloyd-Platzes zwischengelagert wird.
Bevor er sein endgültiges biologisches Ende erreicht haben wird, sollte er - einem Vorschlag entsprechend - an der oberen Ecke der Durchfahrt NH/AH, in unmittelbarer Nähe seines ursprünglichen Ortes, einen attraktiven Platz erhalten.
Zu guter Letzt
Die für Montag, 01. Februar 2021 vorgesehene Dockung der ASTARTE wurde auf den kommenden Freitag, 05. Februar 2021 verschoben: Berufsschiffahrt hat Vorrang.
Winterliche Grüße vom Steg
Toni, 31.01.2021
Stegwart
Haveninfo 1 / 2021 vom 25.01.2021
Aktuelles
Corona-Pandemie
Im Bundesland Bremen gilt nach wie vor die Dreiundzwanzigste Corona-Verordnung vom 15. Dezember 2020, die zuletzt durch die Fünfte Änderungs-VO, gültig ab 25. Januar 2021 fortgeschrieben wurde.
Die in der letzten Haveninfo des vergangenen Jahres erwarteten Kontaktbeschränkungen mit unmittelbaren Auswirkungen auf das Vereinsleben sind verschärfend in Kraft getreten: Danach dürfen sich – immer unter Einhaltung der AHA-Regeln aus max. zwei Hausständen max. drei Personen treffen.
Die Verordnung ist (zunächst) bis zum 15. Februar 2021 befristet (www.amtliche-bekanntmachungen.bremerhaven.de).
Neue Steganlage
Sturmschäden
Am 27. Dezember 2020 fegte „Hermine“ mit einigen Sturmböen aus SW über uns hinweg. Auf dem Quer-Steg wurde ein Rettungsring aus seinem Behältnis gerissen und in den NH geweht. Dabei brach der Deckel des Behältnisses aus der Aufhängung und verschwand auf den Hafengrund.
Dank beruflich geschulter Augen eines „jungen“ Vereinsmitglieds konnte der Ring in den Abendstunden am anderen Ende des NH geborgen und sichergestellt werden.
Nicht so viel Glück, was das Wiederauffinden angeht, hatte Inge als Eignerin der RIKE. Am 10. Januar 2021 löste sich bei einem durchziehenden Sturm ein großer weißer Rundfender mit eingespleißter Leine und von nicht ganz unerheblichem Wert, der im vorderen Drittel der RIKE hängend, eigentlich den hölzernen Rumpf vor Schaden bewahren sollte. Er hatte sich offenbar während des Sturms gelöst und verschwand leider samt langer Leine auf Nimmerwiedersehen.
Da Fender gemeinhin nicht untergehen muss davon ausgegangen werden, dass er – ohne Benachrichtigung des Strandvogtes – einen neuen Besitzer gefunden hat.
Ungeklärt in diesem Zusammenhang bleibt die Frage nach der familien-internen Ersatzregelung: War er doch von der ELLA ausgeliehen …..
Tristesse
Mehrere Wochen in der Vor- und Nachweihnachtszeit hat die Festbeleuchtung unserer Schiffe zu einem stimmungsvollen Bild im NH beigetragen. Viel Lob wurde den geschmückten Tannenbäumen und Lichterketten über die Toppen zuteil.
Nach dem Drei-Königs-Tag hat sich die Flotte sehr zum Leidwesen unserer Fans in der Bevölkerung und unter den Fotografen - aber irgendwie passend zur Corona-Lage - wieder in Dunkellicht gehüllt. Nach dem frühen Einbruch der Dunkelheit ist im Süd-Teil NH allenthalben Tristesse angesagt. Aber: Nur noch wenige Wochen, dann werden die Tage wieder merklich länger und mit zunehmendem Tageslicht wird eine allgemeine Zuversicht wieder die Oberhand gewinnen.
Steganlage AH
Irren ist menschlich oder: Dumm gelaufen
Am Liegeplatz der CEMENTESSE an der West-Seite AH wurde am 22./23. Januar 2021 die Stromsäule aufgebrochen. Allem Anschein nach hatte(n) es der/die Täter auf Bargeld abgesehen. Fehlanzeige: Da die Säulen freigeschaltet sind, waren keine 50-Cent Münzen in der Kasse. So blieb es bei dem Sachschaden.
Erfreulich: CEMENTESSE wurde nicht heimgesucht.
Aus der Gildeflotte
Neuzugang WALVIS
Nun ist es auch „vereins-amtlich“: Zuwachs zur Gildeflotte!
Der Waalschokker WALVIS ist mit Jahresbeginn unter Wahrung der einjährigen „Quarantänezeit“ offiziell in die Gildeflotte aufgenommen. Dieses vor mehr als einhundert Jahren in den Niederlanden gebaute historische Schiff mit genietetem Stahlrumpf verdiente ursprünglich als Berufsfischer auf einem Mündungsarm des Rheins - dem Waal - seinen Lebensunterhalt. Vergleichbar mit den in deutschen Gewässern üblichen Hamen-Fischern, lagen die Schiffe überwiegend stationär auf ihrer einmal gewählten Position im Fluss vor Anker und fischten mit ihren ausgebrachten Netzen. Die meisten hatten daher auch keinen eigenen Antrieb - auch keine Besegelung - und mussten im Bedarfsfall verschleppt werden.
Der Eigner Rüdiger ist Hafenlotse in Bremerhaven. Bevor er sich entschlossen hat, ein eigenes Plattbodenschiff zu erwerben und in die Gildeflotte einzubringen, wuchsen ihm Seglerbeine auf verschiedenen Traditionsseglern, nicht zuletzt auf der ALEXANDER VON HUMBOLDT, die er als ehrenamtlicher Kapitän führte.
Freuen wir uns nicht nur auf einen gestandenen Seemann, sondern zugleich auf einen erfahrenen Segler, der gern bereit ist, seine Fähigkeiten an Interessierte weiter zu geben.
Womit geklärt sein dürfte, warum die WALVIS in den Abendstunden des 22. Dezember 2020 von See kommend unter Lotsenberatung im NH einlief.
Was die beruflich geschulten Augen angeht: es war Rüdiger, der den „havarierten“ Rettungsring (siehe oben) im NH entdeckt und geborgen hat.
Good Intent II
Aushäusig im Vareler Binnenhafen überwintert GOOD INTENT II bei einer dortigen Bootswerft. Der Mast ist gezogen und wird einem Neuaufbau unterzogen. Damit ist die Arbeit aber noch nicht getan: Nicht ganz unerwartet warten Holzarbeiten im achterlichen Deckbereich auf Erledigung.
Markus hat sich professionelle Hilfe vor Ort gesichert. Beruflich hat er sich persönlich für die Zukunft neu orientiert und wird sicherlich den nachfolgenden Beitrag mit ganz besonderem Interesse lesen.
Betreutes Liegen
Wie berichtet, wird Henning, Miteigner der KATHRIN, gegenwärtig auf die Antarktis-Expedition des AWI mit der POLARSTERN vorbereitet. Die erste Hürde in der ersten Woche der 14-tägigen Quarantänezeit in Einzelhaft eines Hotelzimmers hat er mit negativem Corona-Test, - und damit für ihn persönlich: positivem Ergebnis - übersprungen.
In der jetzt beginnenden zweiten Woche darf er sich unter Corona-Auflagen im streng abgeschirmten Hotel mit den übrigen Expeditionsteilnehmern, einschließlich der kompletten 17-köpfigen Crew der Lufthansa, „frei“ bewegen.
Als Lohn erwartet ihn der längste jemals durchgeführte Non-Stopp-Passagierflug der Lufthansa in einem Airbus A 350-900 über 13.700 km mit einer errechneten Flugzeit von 15:00 Stunden von Hamburg zur Militärbasis Mount Pleasant auf den Falkland-Inseln. 92 Passagiere werden an Bord sein, gut die Hälfte wissenschaftliche Fahrtteilnehmer des AWI, die andere Hälfte Schiffsbesatzung als Crew-Change für die POLARSTERN.
Transfer vom Hotel nach Hamburg unter strengsten Corona-Auflagen in desinfizierten und versiegelten Bussen direkt in die desinfizierte Lufthansa-Maschine, am Zielort wiederum in desinfizierten Bussen und Shuttle-Booten auf die auf Reede vor Anker liegende POLARSTERN.
Los geht es ins dann garantiert Corona-freie Antarktis-Abenteuer am kommenden Montag, 01.Februar 2021.
Bis zu seiner Rückkehr wird KATHRIN eine besondere Beobachtung im „Betreuten Liegen“ erfahren.
Wir wünschen eine gesunde Heimkehr und freuen uns auf eine interessante Berichterstattung.
ASTARTE
Für Außenstehende nicht sichtbar, werkeln zeitgleich nicht mehr als vier fleißige Hände hinter den Kulissen, sprich: unter Deck an verschiedenen Stellen, um das Flaggschiff für die bevorstehende Dockung im Kaiserhafen I fahrtklar zu halten.
Am Montag, 01. Februar 2021 ist gemeinsam mit dem U-Boot WILHELM BAUER die Dockung vorgesehen.
Ein Vertreter der DS Schiffssicherheit der BG-Verkehr hat sich zur Abnahme des U-Wasser-Schiffs angesagt.
Börteboot No. 3
Reden ist Silber,
Schweigen ist Gold!
Sammelsurium
Dank an Uwe H.
Bekanntlich hat Uwe H. im vergangenen Jahr schweren Herzens seine BRACKI verkauft.
Mit der Räumung seiner Regale zu Hause und in der Gläsernen Werft tauchten diverse Schätze in Form von Werkzeugen, Zubehör, Motorteilen und sonstigen „nice-to-have“ Utensilien einschließlich eines Kettenzuges für Schrauber und Co. auf.
Einiges ging in den Werkstatt- und Kombüsenbestand, anderes in Privathand über. Uwe verzichtete auf Bezahlung und bat stattdessen um Spenden für die Vereinskasse, die dankbar angenommen wurden.
Uwe, auch auf diesem Wege nochmals vielen Dank für Deine Großzügigkeit!
Nochmals Bracki
Dem neuen Besitzer von BRACKI ist es Corona-bedingt immer noch nicht gelungen, das Schiff zu seinem neuen Heimathafen nach Hannover zu überführen. Bis heute liegt BRACKI, gut beäugt vom dortigen Hafenmeister, im Hemelinger Hafen.
Schadstoffabgabe
Am Samstag, 30. Januar 2021 können in der Zeit von 07:00 bis 14:00 Uhr an der Hexenbrücke Schadstoffe (kein Altöl!) abgegeben werden.
Museumshafen AH
Wie aus Presseberichten zu erfahren, soll eine 10-köpfige „Maritime Taskforce der Bremerhavener Beschäftigungsgesellschaft Unterweser (BBU)“ zum Erhalt des Schiffsbestandes der Museumsflotte eingesetzt werden.
Schaun mer mal!
Trotz aller Widrigkeiten: Kopf hoch, es wird schon wieder
Toni, 25.01.2021
Stegwart
Hier wechseln wir von 2020 - ins Jahr 2021
Haveninfo 12a / 20 vom 23.12.2020
Weihnachten 2020
Aktuelles
Corona-Pandemie, Faktenlage
1. Es gilt die Dreiundzwanzigste Corona-Verordnung vom 15. Dezember 2020, gültig ab 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 (Quelle:
www.bremerhaven.de) .
2. Ursprüngliche Lockerungen für die Weihnachtstage bzw. Silvester/Neujahr mussten zurückgenommen werden.
3. Wer sich nicht trifft, kann sich nicht infizieren.
4. Das öffentliche Leben wurde weitgehend heruntergefahren; damit ist auch das Vereinsleben auf das absolut Notwendige reduziert.
5. Maximal zwei Hausstände, maximal fünf Personen, oder: weniger ist mehr.
6. Die Vereinsmitglieder mögen sich als eine Familie fühlen, bilden aber keinen Hausstand im Sinne der Verordnung.
7. Die Gläserne Werft bleibt weiterhin geschlossen.
Sorry, aber es bleibt keine andere Wahl:
---im Januar 2021 findet kein Palaver als Präsenzveranstaltung, auch nicht in „abgespeckter“ Form, statt,
--- die im Januar und Februar 2021 geplanten „Seemannschaft-Seminare“ der S.T.A.G. werden auf unbestimmte Zeit verschoben.
Neue Steganlage
Erfreuliches: Die landseitige Baustellenabsicherung wurde, - nach entsprechender Intervention -, bis auf einen kleinen schäbigen Rest abgeräumt.
Sehr Erfreuliches: Ebenfalls nach Intervention wurden am 15. Dezember die auf den Pontons vorhandenen Stromsäulen um jeweils zwei dreipolige blaue CEE-Steckdosen aufgerüstet. Insgesamt verfügt die neue Steganlage somit über 24 blaue CEE-Steckdosen (230V/16A), sowie 12 rote CEE-Steckdosen (400V/32A); damit dürfte die Stromversorgung aller Schiffe mit jeweils eigenem Landanschluss gesichert sein.
Höchst Erfreuliches:
Nach Presseberichten (NZ und Sonntagsjournal) von Anfang Dezember d.J. hat die Stadt Bremerhaven im europäischen „Access City Award“ einen zweiten Platz hinter der schwedischen Stadt Jönköping unter insgesamt fünfzig europäischen Städten erringen können. Die EU-Kommission zeichnet Städte aus, die erfolgreich daran arbeiten, barrierefreier zu werden. Im Bemühen um Barrierefreiheit konnte unter anderem ein Projekt, von dem die Schiffergilde unmittelbar berührt ist, abgeschlossen werden: die Installation des Pontons, auf dem mittels Hebelift Rollstuhlfahrer auf Boote übergesetzt werden können.
Der Preis ist mit € 120.000,- dotiert.
Aus der Gildeflotte
Am 12. Dezember hat die CEMENTESSE an die gegen die winterlichen Wetterverhältnisse geschütztere West-Seite des AH verholt.
Auf der ASTARTE wurde unter Deck an der Umsetzung neuer behördlicher Auflagen gearbeitet: Peter W. und Horst waren vollauf damit beschäftigt, sämtliche kupfernen Brennstoffleitungen gegen neue aus VA-Stahl auszuwechseln. Leider deckt der Schrottpreis für Kupfer nicht die finanziellen Aufwendungen für die neuen Leitungen. So ganz nebenbei wurden auch noch Kugelventile in die Kühlwasserleitung eingebaut.
Peter K. nutzte die günstigen Temperaturen zu Malerarbeiten im Salon.
KATHRIN und ELLA haben ihre Winterbekleidung übergestreift.
Auf dem BÖRTEBOOT No. 3 tut sich etwas: wie verlautet, hat Jochen zugesagt, die ihm übertragenen Arbeiten nunmehr bis Mitte Januar 2021 abzuschließen. Unmittelbar danach soll der Rücktransport zum Außengelände der Gläsernen Werft erfolgen. Wir sollten ihn beim Wort nehmen!
Auf der Back ist alles klar, alle Lichter brennen!
Mit dieser, mit leichtem Sing-Sang, gleichwohl lauter Stimme ausgerufenen Botschaft meldete sich zu Segelschiffzeiten des Nachts der auf der Back stehende Ausguck halbstündlich bei dem Wachoffizier auf dem Poop-Deck und tat damit kund, dass er – der Ausguck – auf Wache nicht eingeschlafen, sondern der Seeraum voraus bis zum Horizont frei war und dass die petroleum-betriebenen Positionslampen auch tatsächlich ihren Dienst verrichteten und nicht erloschen waren.
Für eine sichere Fahrt heute nicht mehr notwendig, kann die Meldung im übertragenen Sinne für unsere gesamte im (vor)-weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlende Flotte gelten. Ein wohltuendes Stimulans für alle Sehleute in dieser - nicht nur Corona-bedingten - trüben Jahreszeit. Auch ohne Petroleum kommt die „Beleuchtung“ unserer Schiffe einfach gut an.
Gute Chancen für stimmungsvolle Fotos bieten sich auch den zahlreichen Fotografen, die, die taktilen Kennzeichnungen zur Orientierung nutzend, im nächtlichen Begegnungsverkehr auf den Pontons die geforderten Mindestabstände problemlos einhalten können.
Auch seitens der EB wurde das wunderschöne nächtliche Bild als eine wirkliche Aufwertung des NH mit großem Lob und Dankeschön per Mail gewürdigt.
Diese Botschaft vernehmen wir gern.
Sammelsurium
So ganz ohne uns?
Im Oktober waren wir bei der Rückkehr der POLARSTERN von der mehr als einjährigen MOSAIC-Expedition in die Arktis mit einigen Schiffen dabei und entboten mit anderen einen würdevollen Willkommensgruß auf der Weser vor Bremerhaven.
Am Sonntag, 20. Dezember lief die POLARSTERN zu einer neuen Reise, - dieses Mal in die Antarktis – zur Station Neumayer III aus, ganz unspektakulär, da ohne Schiffskorso zur Verabschiedung.
Doch so ganz ohne uns geht es nicht: Henning von der KATHRIN wird Anfang Februar 2021 von Port Stanley auf den Falkland-Inseln aus an Bord gehen, das Weddell-Meer bereisen und dabei die garantiert maskenfreien Wochen an Bord genießen.
Wir freuen uns auf seine Berichte!
Klar zur Wende!
Das lichtscheue Gesindel mag es beklagen, wir freuen uns: gaaaanz laaaangsam, ohne jegliches menschliche Zutun und unbeeinflusst vom Klimawandel werden die Tage wieder länger. Wie das?
Am 21. Dezember hatte die Sonne für uns Nordmänner und -frauen wieder einmal ihren tiefsten Stand erreicht und wird täglich ein klein wenig mehr am Himmel aufsteigen. Wintersonnenwende!
Eigentlich ein Grund zur Freude und zum Feiern, wenn nicht Corona wäre …..
Trotzdem:
Ree!
Ein ganz dicker Fisch
Fünfzehn Meter lang und fünf Meter „dick“ liegt die WALVIS als Weihnachtsschiff sicher vertäut an der West-Seite des Mittelstegs. In den Abendstunden des 22. Dezember lief der über einhundert Jahre alte Waalschokker, von See kommend und unter Lotsenberatung in den NH ein.
Eigner Rüdiger möchte als aktiver Segler und nach Ablauf der einjährigen Quarantänezeit zur Bestandserhaltung und Artenvielfalt unserer historischen Schiffe beitragen.
Warum die WALVIS unter Lotsenberatung einlief und weitere Informationen zu dem Plattboden-Neuzugang demnächst; zunächst:
Ein herzliches Willkommen!
Lockdown
Schlecht für die winterharten Segler unter uns: Wegen Austauschs der Torlager an den beiden Sturmfluttoren der Sportbootschleuse, wird diese vom 12. bis 14. Januar 2021 für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt. Ein im wahrsten Sinne des Wortes „Lockdown“ (Lock = Schleuse, Dock) für Schleuse, Hafen und Schiffe, während die Geschehnisse um Corona herum eigentlich besser als „Knockdown“ zu titulieren sind.
Nachdenkenswert?
Notfallvorsorge
Für den Fall der Fälle hat die Schiffergilde eine weitere elektrische Lenzpumpe angeschafft. Sie wird in der Gläsernen Werft leicht zugänglich verwahrt; mit doppelt so großer Förderleistung soll sie im Notfall wirkungsvoll die bereits vorhandene Lenzpumpe ergänzen.
Sie fehlt . . .
. . . unsere Nachbarin, die GRÖNLAND. Seit Monaten zur Reparatur in Hvide Sande/DK in einer Werft, fehlt das Traditionsschiff des AWI/DSM im Ensemble der weihnachtlich herausgeputzten Schiffe im Südteil des NH. Wir alle hoffen auf eine baldige Rückkehr dieses einzigartigen Schiffes.
Zu guter Letzt
Doris und ich waren gestern für die Schiffergilde einkaufen.
Zuhause dann die Masken abgenommen.
Falsche Frau mitgebracht!
Geruhsame Weihnachten!
Toni, 23.12.2020
Stegwart
Haveninfo 12 / 20 vom 03.12.2020
Aktuelles
Corona-Pandemie
Nicht nur Pessimisten haben es befürchtet: Die Anzahl der Corona-Infizierten konnte nicht im erhofften Umfang verringert werden, so dass Lockerungen aufgehoben und sogar verschärfte Kontaktbeschränkungen angeordnet werden mussten. Im Land Bremen und in der Stadt Bremerhaven gilt aktuell die Zweiundzwanzigste Corona-Verordnung vom 30. November 2020, gültig bis (zunächst) 09. Januar 2021. (Siehe auch:
www.bremerhaven.de
).
Also wird es ernst:
Für private Zusammentreffen gilt vom 01. bis 22. Dezember: Maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten!
Neue Steganlage
Die versprochenen Einbauten weiterer dreipoliger blauer Euro-Steckdosen ( 220 V / 16 A ) in die vorhandenen Stromsäulen verzögern sich aus organisatorischen Gründen weiterhin: realistischer Weise ist nicht vor Anfang des nächsten Jahres damit zu rechnen.
Gleichwohl wieder ein Schritt in Richtung endgültiger Fertigstellung: die gesamte Stromversorgung der Pontons läuft jetzt über einen großen Verteilerkasten am Ufer, dessen Installationsarbeiten zwischenzeitlich abgeschlossen wurden. Auch die Pflasterarbeiten wurden rechtzeitig zum 1. Advent beendet. Nun muss nur noch die Baustellenabsicherung geräumt werden ……
Aus der Gildeflotte
Herzoperation
Am Vortag von Totensonntag - sic! - , bei stark-windigem und schau(d)erhaft unter die Haut gehenden regnerischem Novemberwetter, entschlossen sich Henning und Jürgen bei ihrer KATHRIN kurzerhand an deren Liegeplatz an der neuen Steganlage zu einer Operation am offenen Herzen: sie bauten, um weiteren altersbedingten Ausfallerscheinungen zuvor zu kommen, ohne Fremdhilfe mittels eines selbst entworfenen Kranes die komplette Maschinenanlage aus. Dem „kurzerhand“ gingen natürlich umfangreiche Planungs- und vorbereitende Arbeiten voraus, damit der Colin Archer zu einem reinen Segler mutieren konnte.
KATHRIN wird für mindestens ein halbes Jahr auf den Spuren des in der Schiffergilde wohl bekannten emissionsfreien Frachtseglers NORDLYS wandeln, der seit Jahrzehnten motorlos die Meere befährt. Dessen eingedenk wartet anspruchsvolle Arbeit auf beide technik- und nicht minder segelerfahrenen Eigner.
Kleiner Nebeneffekt der OP: vorbeugende winterliche Frostschutzmaßnahmen können unterbleiben.
Vorweihnachtlicher Lichterglanz
Seit Jahrzehnten schon Tradition der Schiffergilde: Vom 1. Advent an erfreuen nach Anbruch der Dunkelheit beleuchtete Tannenbäume und Lichterketten unserer Schiffe Spaziergänger und Fotografen rund um den NH.
Auch ohne öffentlichkeitswirksame oder vereinsinterne Veranstaltungen wurde in den Räumen der Gläsernen Werft wiederum ein geschmückter Tannenbaum aufgestellt, um die Neugier der „Bulleye-Gucker“ zu stillen.
Die Steganlage wird an der West-Seite von Uwe`s WIKING mit vielfarbig geschmücktem Tannenbaum auf dem Vorschiff und markanter Reling-Illumination, an der Ost-Seite von der STELLA NOVA und der RIKE eingerahmt.
Unser Flaggschiff ASTARTE konkurriert, was die Höhe der Lichterketten angeht, mit der 85-jährigen ELLA, auf der Rainer durch zwei unterschiedliche Lichterketten im Rigg gleichsam einen optischen Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne wagt.
Demgegenüber hat das kleinste Boot der Flotte, die STELLA NOVA, den größten Tannenbaum festlich illuminiert und Manni`s Stellvertreter hält in weihnachtlichem Outfit Dauerwache auf der Brücke. An sich schon ein Hingucker, ist die beleuchtete STELLA NOVA ein Hotspot der zahlreichen Fotografen. Sie/er hätte einen Preis verdient!
Auf Inge`s eingerüsteter RIKE ermöglicht ein beleuchteter Weihnachtsstern durch zwei große Panoramafenster Einblicke auf den (Um)-Baufortschritt.
Wenn an Bord anwesend, beheizt Jürgen den Ofen unter Deck seiner PACIFIC wie zu alten Zeiten mit Holz, dessen typischer Verbrennungsgeruch die Sinne anspricht.
Drei Schiffe „leuchten“ übergangsweise noch im Dunkellicht, da ihre nicht am Ort wohnenden Skipper(innen) - allesamt Nichtraucher – am 1. Advent keine Feuerzeuge bei sich hatten, um die Christbaumkerzen entzünden zu können. Zur Abrundung des festlichen Gesamtbildes versprachen sie alsbaldige Abhilfe.
Weihnachten kann kommen!
Sammelsurium
Gastspiel in der Gläsernen Werft
Technische Hilfeleistung für eines unserer Mitglieder: Frank`s Faltboot wurde für weitere Erprobungsfahrten zum Trimaran-Auslegerboot mit Dschunken-Segel nach den Vorbildern der ursprünglich im süd-pazifischen bzw. ost-asiatischen Raum beheimateten Boote aufgerüstet. Auslegerboote als auch Dschunken-Riggs gewinnen neuerdings auch in europäischen Revieren eine zunehmende Anzahl von Fans.
Die Deckenhöhe der Halle reichte nicht aus, um den 7,5 m hohen Mast in voller Länge stellen zu können; und auch die Breite über die Ausleger von 3,5 m forderte Improvisationstalente heraus. Nach erfolgreicher Generalprobe erscheint eine Anmeldung zum „International Multihull Meeting 2021 (IMM 21)“ vom 29. Juli bis 01. August 2021 für Katamarane, Trimarane und Auslegerboote mit mehr als 100 Booten im NH von Bremerhaven nicht ganz ausgeschlossen ….
Winteranfang
Ohne große Wetterkapriolen, eigentlich ganz unspektakulär, verabschiedete sich der November und der Dezember hielt Einzug. Der meteorologische Winter nahm seinen Anfang. Wie schon im Vorjahr lagen lediglich an den beiden letzten Novembertagen die nächtlichen Tiefst-Temperaturen im NH mit +/- 2 Grad C gerade unter dem Gefrierpunkt.
Das sollte jedoch nicht dazu führen, an Bord leichtsinnig zu sein.
Zur Erinnerung:
--- Frischwassertanks entleeren
--- Frostschutz in Kühlwasserkreislauf und Auspuffanlage überprüfen
--- Borddurchlässe schließen und gegen Einfrieren sichern.
Schadstoffabgabe
Die letzte in diesem Jahr bei den Entsorgungsbetrieben an der Hexenbrücke:
Samstag, 12. Dezember 2020 von 07:00 bis 13:00 h.
Der Kleine Heinrich
Die Älteren haben ihn noch in guter Erinnerung: den das Hafengebiet alles überragenden Schwimmkran, von allen nur „Langer Heinrich“ genannt.
Wie oben berichtet, wurde aus KATHRIN vor kurzem die Maschine unter zu Hilfenahme einer Kranvorrichtung – eben dem „Kleinen Heinrich“ – ausgebaut.
Die Vorrichtung – aus Stahlrohren und -trägern massiv gebaut – ist mobil, lässt sich ohne großen Aufwand zusammenbauen und wieder demontieren und kann im PKW transportiert werden. Die vier Beine sind höhenverstellbar; eine Laufkatze mit Kettenzug kann Lasten von +/- 750 kg wuppen.
Und das Beste zum Schluss: Die Konstrukteure Henning und Jürgen sind dankenswerter Weise bereit, die Heißvorrichtung den Mitgliedern der Schiffergilde zur Verfügung zu stellen. Ein tolles Angebot, auf das im Bedarfsfall sicherlich gern zurückgegriffen wird und zugleich ein schönes Beispiel praktizierter Solidarität in unserem Verein.
Der Lagerort des „ Kleinen Heinrich“ befindet sich in Bramsche bei Osnabrück.
Dicker Fisch für die Schiffergilde
Noch ist es zu früh, um mit der gebotenen Seriosität über den dicken Fisch berichten zu können. Nur so viel: wir bleiben dran!
Trotz aller Einschränkungen einen guten Start in die gerade begonnene Adventszeit und bleibt gesund
wünscht aus dem Homeport
Toni, 03.12.2020
Haveninfo 11 / 20 vom 18.11.2020
Aktuelles
Corona-Pandemie
Rasant ändern sich die täglichen Fallzahlen der Infizierten; eine Entspannung der Lage ist nicht erkennbar. Die Politik versucht lagegerecht und schnell zu reagieren. So gilt im Land Bremen und in der Stadt Bremerhaven zurzeit die Einundzwanzigste Corona-Verordnung vom 17. November 2020, gültig bis 15. Dezember 2020 mit den für uns als Vereinsmitglieder wichtigen Teilen 1 und 5 der Verordnung (siehe auch:
www.bremerhaven.de ).
Neue Steganlage
Gelungene Premiere
Ein dreiviertel Jahr nach Fertigstellung wurden Teile der neuen Steganlage schon wieder demontiert: anlässlich der Verschleppung des U-Bootes WILHELM BAUER mussten ein Ponton des Mittelsteges, der von unseren Fahrzeugen geräumt war, sowie der HARUFA-Steg ausgeschwommen werden, da beide in die Schlepptrasse hineinragten. Die Möglichkeit eines Abbaus mit verhältnismäßig geringem Aufwand wurde beim Neubau der Steganlage ausdrücklich berücksichtigt.
Innerhalb einer guten Stunde wurde die Arbeit von Beauftragten der Baufirma aus Rostock komplikationslos erledigt; ein gleicher Zeitbedarf war später für das Wieder-Einschwimmen der beiden Pontons erforderlich. Zugleich wurden Mitarbeiter von BremenPorts eingewiesen, diese Arbeiten künftig in eigener Regie ausführen zu können.
Eine rundum gelungene Premiere!
Auch für die Schiffergilde ein Erfolg: Die Baufirma hat ihre Anwesenheit zugleich genutzt und die fehlenden vier (Beleg)-Klampen für den kleinen Fingersteg nachgeliefert und montiert. Somit steht einer Nutzung des kleinen Fingersteges nichts mehr im Wege.
Aus der Gildeflotte
Uwe`s WIKING liegt seit 07. November alleine an der Lale-Andersen-Pier. Die bisherige Längseitsliegerin KATHRIN verholte an den großen West-Steg. Hier werden Henning und Jürgen in Kürze die Maschine ausbauen und –tauschen.
Levy hat mit seiner ALMADRABA am 07. November den kleinen Fingersteg verlassen und sein Schätzchen bei der Slip-Anlage des Wulsdorfer Wassersport-Vereins per Trailer aus dem Wasser genommen und nach Lübeck verfrachtet.
Die ELLA hat ihren endgültigen Winterliegeplatz am Mittelsteg eingenommen; sie liegt jetzt, - die Segel abgeschlagen -, mit ihrem Heck unmittelbar vor dem Mittelsteg und wird alsbald mit einer Wetterschutz-Persenning eingeplant.
Aquiles lässt nichts unversucht, mit seiner PETREL die Geheimnisse des Segelns weiter zu ergründen. Am vergangenen Wochenende war mit ASTARTE-Horst als Segel-Instrukteur an Bord und familiär verstärkter Besatzung wieder einmal Segeln angesagt. Nicht gerade wettermäßig günstige Bedingungen hatten ganz nebenbei zur Folge, dass der Begriff „Wind gegen Strom“ große Bedeutung für die künftige Praxis bekommen hat. Bisher nur ein Gerücht am Steg, dass das Unterwasserschiff von PETREL mit Kupferplatten beschlagen werden soll, um mit eisverstärktem Vorschiff auch winterliches Segeln auf der Treibeis führenden Weser zu ermöglichen?
Noch nicht ganz in trockenen Tüchern spricht einiges dafür, unser BÖRTEBOOT NR.3 nach Abschluss der Holzarbeiten in Bad Bederkesa zu weiteren Arbeiten noch vor der Jahreswende auf dem Außengelände der Gläsernen Werft unter einem Zelt aufzupallen. Die erwünschte Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder wird hierdurch – auch unter Corona-Bedingungen – wesentlich erleichtert.
Sammelsurium
Ein seltenes Spektakel
Am Montag, 16. November 2020 wurde das U-Boot WILHELM BAUER von den beiden Schleppern PAULINA und ALBATROS von seinem angestammten Liegeplatz im Museumshafen im Süd-Teil AH in den Kaiserhafen I zu einer Werft verholt. Ein recht anspruchsvolles nautisches Unterfangen, waren doch insgesamt vier schmale Durchfahrten zu passieren: die Holländerbrücke, Glasdrehbrücke, beide Klappbrücken AH/NH und die Klappbrücke NH/Kaiserhafen I.
Neben zahlreichen interessierten Zuschauern konnten auch mehrere beste hiesige Kapitäne und Lotsen an Land mehrere leichte Kollisionen mit den metallenen Schlössern der Zugangsbrücke des U-Bootes mit den Bauwerkskonstruktionen leider nicht verhindern. Der Schaden blieb insgesamt gering und der ca. einhundert Meter lange Schleppzug erreichte gegen 14:00h ohne weitere Zwischenfälle seinen Liegeplatz beim Werftbetrieb im Kaiserhafen I.
Voraussichtlich im März/April des nächsten Jahres wird die WILHELM BAUER nach dem Werftaufenthalt in den Museumshafen zurückkehren.
Weihnachtsschmuck
Auf alle Schiffe unserer Flotte wurden Weihnachtsbäume, die uns dankenswerter Weise von der Erlebnis Bremerhaven zur Verfügung gestellt wurden, verteilt.
Nach Totensonntag werden sie in (vor-) weihnachtlichem Lichterglanz erstrahlen und trübe Stimmungen in den Havenwelten hoffentlich gar nicht erst aufkommen lassen.
Dicker Fisch für die Schiffergilde
Wenn nicht alles täuscht, ist die Schiffergilde dabei, einen ganz, ganz dicken Fisch an Land zu ziehen! Wenn alles klar geht, wird schon in einer der nächsten Haveninfo zu berichten sein.
Nur so viel: SCHULSCHIFF DEUTSCHLAND steht nicht auf unserer Agenda!
Zu guter Letzt
Auch wenn es Mühe kostet: in diesen pandemischen Zeiten heißt es, kühlen Kopf zu bewahren, so wenig Kontakte wie nötig zu pflegen und dem Motto zu folgen:
Wer sich nicht trifft, kann sich nicht infizieren!
In diesem Sinne grüßt euch
Toni
Haveninfo 10 / 20 vom 04.11.2020
Aktuelles
Corona-Pandemie
Für das Bundesland Bremen und die Stadt Bremerhaven gelten aktuell seit 02. November die verschärften Bestimmungen der Neunzehnten Corona-Verordnung vom 31. Oktober 2020; sie gelten bis zum 30. November 2020 (siehe auch:
www.bremerhaven.de ).
Motto für November 2020: Kontaktverzicht
"Wer sich nicht trifft, kann sich nicht infizieren!"
Wer trotz geltender Kontaktbeschränkungen zu einem Aufenthalt in der Gläsernen Werft gezwungen ist, sollte nicht vergessen, sich im eigenen und unser aller Interesse in die dort ausliegende Anwesenheitsliste einzutragen; Eugen hat hierzu einen vom 19. Oktober 2020 datierten Aushang verfasst.
Aus der Gildeflotte
Wie angekündigt, wird am 16. November 2020 das U-Boot WILHELM BAUER vom (Museumshafen) AH zum Kaiserhafen I verholt werden. Vorbereitend wurde die Schlepptrasse an der West-Seite AH von unseren Fahrzeugen geräumt; so musste auch die CEMENTESSE vorübergehend an die Ost-Seite AH verlegt werden.
Im NH wird unsere Flotte ihre endgültigen Winterliegeplätze nach Abschluss der Verschleppung der WILHELM BAUER und dem Wiedereinschwimmen der aus der (neuen) Steganlage entfernten zwei Pontons einnehmen.
Eine Corona-bedingt viel zu kurze Saison ist fast schon wieder (Vereins-) Geschichte. Die ASTARTE liegt, - ohne Besanbaum und ohne Segel, laufendes und stehendes Gut so weit wie möglich abgeschlagen, von sonstigen Ausrüstungsteilen befreit, mit eingezogenem Klüverbaum und ausgeräumter Kombüse – an ihrem Liegeplatz. Gerade noch rechtzeitig vor neuen einschränkenden Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung, hat die Besatzung unser Flaggschiff auf den bevorstehenden Winter vorbereiten können. Bevor die ASTARTE jedoch unter schützender Plane dem Winterschlaf verfällt, steht noch ein Dockaufenthalt zur Erledigung routinemäßiger Arbeiten unterhalb der Wasserlinie an.
PETREL und ENCHANTRESS II nutzten an den zurückliegenden Wochenenden günstige Windverhältnisse, um weiter Segelerfahrungen zu sammeln. Levy und Henning erwiesen sich wieder einmal als sach- und fachkundige Segellehrer und begeisterten die Eigner(in) Ute und Aquiles.
Auf der FREYA wird in der Plicht am Aufbau und Niedergang von Bootsbauer Piet gewerkelt.
Jürgen hat seine PACIFIC in Erwartung möglicher Reisebeschränkungen frühzeitig winterfest vorbereitet.
Manni ist an Bord seiner STELLA NOVA mit Restarbeiten an der Kraftstoffversorgung und dem Einbau
einer Heizung beschäftigt: von außen leicht zu übersehen, bewegt er sich doch fakir-ähnlich
unterhalb der Flurplatten seines Schätzchens. Versprochen: zum Monatsende wird Manni für eine
Überraschung sorgen! …..
Standortmeldungen
BRIGANT und THEEPOT sind aus dem Wasser und haben am 17. bzw. 30. Oktober 2020 ihre
Hallenliegeplätze an der Geeste bezogen.
GOOD INTENT II wird nun doch wohl im Vareler Binnenhafen überwintern. Die Schandeckel-Nekrose
unseres ältesten Schiffes konnte mittlerweile durch entsprechende orthopädische Eingriffe gestoppt
werden. Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen wurden jedoch neue, bisher unbeachtete
Verletzungen im Deck-Gewölbe diagnostiziert, zu deren Genesung nach Herbeiziehung erfahrener
maritimer Dermatologen einfache homöopathische Mittel nicht ausreichen werden. Kurzum:
operative Eingriffe in die Deck-Struktur erfordern einen Klinik-, sprich: Werftaufenthalt und stellen
die Leidensfähigkeit von Schiff und Eigner Markus gleichermaßen auf eine harte Probe.
Wenn auch nur halb so alt, leidet THE OLD LADY offensichtlich unter ähnlichen geriatrisch
bedingten Beschwerden, die mit Bordmitteln wohl nicht behebbar sind: Schädigungen an
Wirbelsäule und Rippen - Kiel und Spanten – erfordern Hilfe für den autodidaktisch tätigen Eigner
Joachim. THE OLD LADY verholte daher von der Fa. Inselmann am 20. Oktober per Tieflader zum
Betrieb von Jochen nach Bad Bederkesa zur weiteren Re-Inkarnation zum historischen Jollenkreuzer.
Beide Eigner begleiten unsere Wünsche für gutes Gelingen!
Gleiches gilt natürlich für das zweite Vereinsschiff. Im Dezember 2019 zunächst nach Kührstedt am
Schifffahrtsweg Elbe-Weser transportiert, liegt seit Februar d.J. unser BÖRTEBOOT No 3 ebenfalls bei
Jochen in Bad Bederkesa und wartet auf Reparatur an Holz, Maschine und Elektrik. Wir bleiben
optimistisch und hoffen auf ein Wiedersehen mit unserer No 3 zum Frühsommer 2021.
Sammelsurium
Schleuse Neuer Hafen
befindet sich seit 01. November im Wintermodus. Bis zum nächsten Frühjahr ist der Schleusen-Tower nicht mehr besetzt. Schleusungen sind dennoch möglich:
VHF-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse.
Nach Anmeldung wird die Sportbootschleuse von dort ferngesteuert.
Seminar Seemannschaft
Das von der S.T.A.G. in der Gläsernen Werft vom 13. bis 15. November 2020 geplante Seminar muss Corona-bedingt ausfallen.
Harufa
Auch die Harufa muss den Betrieb mit der LADY SUNSHINE und HEIN MÜCK komplett einstellen.
Albträume?
Keine vorweihnachtlichen Adventsfeiern in der Gläsernen Werft, kein Kohl- und Pinkelessen, kein Havenkino, kein Glühwein, kein Eiergrog, kein Punsch, keine Jahresabschlussfeier, kein Palaver und keine Heinzelfrauen, die lange und triste Herbstabende kulinarisch verkürzen, kein Vereinsleben von Angesicht zu Angesicht: die Albträume sind leider Realität und wir sind gut beraten, den Forderungen und Empfehlungen zur Gefahrenabwehr des Virus zu entsprechen.
Zu guter Letzt
Der Zentralverband der Martinsgänse bedankt sich bei der Bundesregierung für die Schließung der Gaststätten!
Bleibt gesund!
Wünscht der vulnerable Toni
Eine kleine Flotte fuhr der POLARSTERN entgegen am 12.10.2020
und die ASTARTE war dabei - hier der Bericht
https://www.ardmediathek.de/ndr/video/hallo-niedersachsen/forschungsschiff-polarstern-zurueck-aus-dem-nordpolarmeer/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS9kMmVjNjg4OS01NDI4LTQ1OWYtOTg5ZC00ZWU1MmFhZGUzOWE/
Haveninfo 8 / 20 vom 24.09.2020
Aktuelles
Es gilt die Siebzehnte Corona-Verordnung der Freien Hansestadt Bremen vom 15.09.2020, gültig bis (zunächst) 16.10.2020: keine weiteren Lockerungen der Mindestabstände, Hygieneregeln sowie Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen. (Siehe auch:
www.bremerhaven.de).
Ab 01.Oktober gilt für die Sportbootschleuse/Schleuse Neuer Hafen nachfolgende
Allgemeine Betriebszeit: täglich von 08:00 bis 18:ooh.
VHF-Kanal 69, Ruf: Schleuse Neuer Hafen
Außerhalb der allgemeinen Betriebszeit: VHK-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse.
Schadstoffabgabe: Samstag, 17.10.2020 von 07:30 bis 14:00h, Ort: Hexenbrücke.
Steganlage
Acht Tage lang – vom 15. – 23.09.20 – waren die Steganlage und damit alle dort liegenden Schiffe ohne Landstromanschluß.
Der Grund der Unterbrechung lag in der Installation der landseitigen Stromverteilungsanlage. Ein, maximal zwei Tage Stromunterbrechung waren veranschlagt, acht Tage sind es geworden. Ein unhaltbares und hoffentlich einmaliges Geschehnis, zumal bei Ausfall der Lenzpumpen die Schwimmfähigkeit der Fahrzeuge unmittelbar betroffen ist: Das Wrack am südlichen Ende des AH legt für Jedermann /-frau ein sichtbares Zeugnis ab.
Aus der Gildeflotte
Dieter und Tanja sind Anfang des Monats mit THEEPOT aus ihrem Urlaub im Teufelsmoor sowie Hamme und Wümme erholt und mit vielen neuen Eindrücken versehen aus dieser landschaftlich so reizvollen Region unmittelbar vor unserer Haustür zurückgekehrt. Von Moorhexen unbehelligt, fanden sie begeisterte Aufnahme bei den dortigen Torfkahnschippern sowie hervorragende Betreuung durch Rainer und Inge. Lust auf Wiederholung ist nachhaltig zu verspüren.
Markus hat den sieben Meter langen Großbaum seiner GOOD INTENT II schnell und erfolgreich in der
Gläsernen Werft in Eigenarbeit geschäftet und ihn bereits wieder an Bord gebracht.
BRACKI hat die Steganlage verlassen und liegt seit dem 17.09. bei der Fa. Inselmann, wo der neue
Eigner eine neue Unterwasser-Beschichtung aufbaut.
Die ELLA ist am frühen Abend des gleichen Tages von Helgoland kommend von ihrem Ostseetörn
längs der Schlei, der Schleswig-Holstein-Küste und der Dänischen Südsee zurückgekehrt. Auf
Helgoland galt es einen ersten kurzen aber heftigen nächtlichen Herbststurm abzuwettern. Leichte
Blessuren an der Außenhaut wurden „zu Hause“ beseitigt.
Aquiles unternahm mit seiner PETREL und kleiner Crew an Bord bei herrlichem Sommer-Sonntag-
Wetter am 20.09. die Jungfernfahrt auf der Unterweser weseraufwärts in Richtung Brake.
Leichtwinde von 1 bis 3 Bft. ermöglichten das Setzen aller Segel und gaben erste künftige
Verbesserungshinweise. Sorgen machten sich Besucher des Havenkinos, zumal PETREL nach Einbruch
der Dunkelheit noch nicht wieder zum Liegeplatz zurückgekehrt war; sie verflogen jedoch schnell, als
kurz nach 21:00h Schiff und Besatzung nach erfolgreicher Jungfernfahrt mit einem überglücklichen
Eigner wieder am Steg festmachten. Auch ein trübes grünes Auge an Steuerbord konnte die gute
Stimmung nicht beeinträchtigen.
Das Folkeboot POMMERY vom SC-Eckernförde gehört zwar nicht zur Gildeflotte, gleichwohl ist zu
berichten: Sein Besitzer Erik, - aus zurückliegender Zeit als eifriger Bootsführer unseres BÖRTEBOOT
No.3 wohl bekannt, ersegelte mit Crew bei der Kieler Woche beim Rendezvous der Klassiker am
05.09. von sieben gestarteten Booten einen respektablen zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch und
weiterhin viel Erfolg in Nord- und Ostsee.
Sammelsurium
Haialarm im NH
Weder Anglerlatein noch Seemannsgarn: Jürgen präsentiert seine bekanntlich selbst gebaute PACIFIC
stets in einem sauberen und aufgeräumten Zustand. So reinigte er Anfang des Monats vom Floß aus
den Wasserpass und - soweit der Arm reichte – unmittelbar das darunter befindliche
Unterwasserschiff von Bewuchs. Zu seiner großen Überraschung fand er mehrere Dottersäcke mit
lebenden embryonalen Katzenhaien an der Bordwand. Erstaunen und zugleich ein bemerkenswertes
Zeichen für gute Wasserqualität im NH. Über das weitere Schicksal des noch nicht geschlüpften
Nachwuchses ist nichts bekannt, zumal sich der Stammvogel Kormoran wieder auf Tauchtour
befindet.
Dunkellicht
Die wenigen, aber sachkundigen Teilnehmer an einer Abendvorstellung unseres Havenkinos staunten nicht schlecht: Die Sonne war bereits seit geraumer Zeit unter dem Horizont verschwunden, die Dämmerung schon beinahe vorbei, kurzum: es war bereits dunkel, als das „Große-Pötte-Tour-Schiff“ offenbar von einer Seebestattung zurückkehrend, durch die Sportbootschleuse zu seinem angestammten Liegeplatz im NH einfuhr: ohne brennende rote und grüne Positionslampen, ohne Top- und ohne Hecklaterne!
Alle Haven-Cineasten waren sich einig: auch der traurige Anlass einer Seebestattung rechtfertigt auf keinen Fall Dunkellicht als Trauerbeleuchtung; oder sollte es sich tatsächlich nur um ein Versäumnis gewerblich fahrender Seeleute gehandelt haben?
Schildbürger on tours
Ort der Handlung: Südseite Außenhaupt Schleuse Neuer Hafen.
Hier, hoch über dem Vorhafen und der Einfahrt zur Schleuse, gibt es eine durch Schutzzaun und Brüstung gesicherte Ecke, von der man/frau gleichsam in der ersten Reihe stehend die ein- und auslaufenden Schiffe wunderbar beobachten kann. Zugleich ein geeigneter Ort, um auf die Historie dieses Ortes hinzuweisen.
„Bremerhaven - Meer Erleben“ hat offenbar die Initiative ergriffen und eine entsprechende metallene Erinnerungstafel anbringen lassen. Der erste Satz lautet: „Der neue Hafen wurde von 1847 bis 1842 als zweites Hafenbecken der Stadt Bremerhaven angelegt.“
Der geneigte Leser wundert sich: Wurde etwa beim Bau der (ersten) Schleuse die Zeit zurückgedreht?
Auf der Erinnerungstafel folgt nach dem weiteren Text ein historisches Bild der damaligen (Dock)-Schleuse. Danach,- sehr lobenswert-, folgt ein erklärender Text in Blindenschrift!
Das alles wäre tolerabel, wenn nicht die Erinnerungstafel so, wie angebracht, weder lesbar, geschweige denn für Sehbehinderte zu ertasten wäre.
Drei - oder mehr – im wahrsten Sinne des Wortes Schildbürgerstreiche zugleich?!?
Nix wie hin und gucken! Danach amüsieren! War hier etwa ein achteraus gesegelter Klabautermann am Werk?
Hoher Besuch
Keine Geringere als die Intendantin von Radio Bremen persönlich, Dr. Yvette Gerner, in Begleitung der Leiterin Public Value/Marketing Elisabeth Börgerding, die Leiterin des Studio Bremerhaven Elke Benthin, sowie der Fotografin Jasmin Holthausen waren am 18. September zu Gast in unserer Gläsernen Werft. Oder waren wir zu Gast bei Radio Bremen?
Wie dem auch sei, Eugen, Angela, Willi und Toni begrüßten die vier Damen anlässlich des 75-jährigen Jubiläums von Radio Bremen zu einem atmosphärisch entspannten, gut einstündigen Plausch über unsere Schiffergilde, die Havenwelten, die Stadt Bremerhaven, die Traditionsschiffahrt, die Presse im allgemeinen und den Heimatsender im Besonderen, wobei der liebe Gott und ganz profane Welt-Themen auch nicht zu kurz kamen.
Die Intendantin hatte eine - im Übrigen sehr wohlschmeckende - Geburtstagstorte mitgebracht, die nach einem von Angela auf dem Akkordeon intonierten „Happy Birthday“ gemeinsam verzehrt wurde.
Wir sind uns der Ehre sehr wohl bewusst, als Bremerhavener Verein überhaupt eine der insgesamt 75 im gesamten Sendegebiet zu vergebenen Geburtstagstorten und darüber hinaus aus den Händen der Damen aus der Führungsetage persönlich empfangen zu haben.
Näheres wird sicherlich in Bälde unter www.deinradiobremen.de zu finden sein.
Zu guter Letzt
Stetig steigende Zahlen an Covid 19 Infizierten sollten uns ermahnen, im individuellen Verhalten nicht nachlässig zu werden. Daher wiederum nur der Wunsch: Bleibt gesund!
Grüße aus dem Homeport und ein hoffentlich gesundes Wiedersehen zur Mitgliederversammlung am Freitag, 09. Oktober 2020.
Toni
Haveninfo 9 / 20 vom 16.10.2020
Aktuelles
Exponentiell steigende Zahlen von Corona-Infizierten erfordern erhöhte Wachsamkeit und bedingen
weitere Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung. Eine Beachtung der Up-Dates der
Verordnungen und Erlasse wird dringend anempfohlen.
Zur Zeit gilt im Land Bremen die Achtzehnte Corona-Verordnung vom 06. Oktober 2020, verkündet am 07. Oktober 2020 und gültig bis zum 03. November 2020, sowie die Erste, Zweite und inzwischen Dritte Verordnung zur Änderung der Achtzehnten Corona-Verordnung vom 12., 13., bzw. 16. Oktober 2020 (siehe auch: www.bremerhaven.de ).
Wir waren dabei
und nahmen teil am Highlight des Jahres der Corona-bedingt so spärlichen maritimen Ereignisse der
Seestadt Bremerhaven in diesem Jahr. Das AWI und die BIS hatten eingeladen zum Empfang und
Begleitkorso des in den frühen Morgenstunden des 12. Oktober nach über einjähriger Abwesenheit
im gar nicht mehr so „ewigen“ Eis der Arktis in seinen Heimathafen zurückkehrenden Forschungs-
Eisbrecher POLARSTERN. Mit Wissenschaftlern aus 20 Nationen endete zugleich die weltweit
beachtete MOSAIC-Expedition .
Unsere ASTARTE mit einem Fernsehteam des NDR an Bord, ELLA und ALMADRABA konnten der
Einladung folgen und reihten sich zusammen mit anderen Traditionsschiffen, Seglern, Behörden- und
Berufsfahrzeugen und den Wasserfontänen sprühenden Rettungsfahrzeugen dem großartigen
Welcome-Back-Komitee ein. Bei frühherbstlichen Temperaturen, leichten Winden von 2 Bft. konnte
sich niemand an Bord dem Zauber der langsam verblassenden Sterne, dominiert vom Sternbild des
Orion und unserem hell leuchtenden Nachbarplaneten Mars, der aufgehenden Sonne, einem
wolkenlosen Himmel, ganz leichtem Seenebel über dem Blexer Bogen und kontrastreich fern am
NW- Himmel aufziehenden drohenden Gewitterwolken, dem in Pastellfarben getauchten Wasser und
Land entziehen.
Beim Passieren der POLARSTERN war auf vielen Gesichtern Feuchtigkeitsspuren zu sehen: sie waren
keineswegs von der ASTARTE, die erst am Vortage von einer stürmischen Überfahrt mit der
GRÖNLAND-Crew von Helgoland zurückgekehrt war, auf die Besatzung übergesprungen, sondern es
waren Tränen der Rührung und Freude zur glücklichen Heimkehr dieses weltweit so einmaligen
Schiffes, zumal manch eine(r) an Bord Bekannte und Freunde unter den Expeditionsteilnehmern
hatte. Gleiches wurde im Übrigen von den zahlreichen Sehleuten an Land berichtet.
Kurzum: Bremerhaven zeigte Herz!
Die Mühsal des frühen Aufstehens und des Boardings um 05:00h war schnell vergessen, war doch
für die „Gäste-Besatzung“ mit von den aus Köln immigrierten Heinzelfrauen der ASTARTE still und
heimlich, wie es sich für anonym lebende Heinzelfrauen geziemt, zu nachtschlafender Zeit ein
opulentes Frühstück gezaubert wurde ( Marion, Jutta und Angelika: Ihr habt sie gesehen und wisst,
wen ich meine!)
Ganz nebenbei
Die Teilnahme der ASTARTE, ELLA und ALMADRABA zu Ehren der POLARSTERN fand bei der
interessierten Öffentlichkeit wohlwollende Anerkennung!
Emissionsfreie Schiffahrt
Am heutigen Freitag, 16. Oktober 2020 um 04:30h, - tatsächlich frühmorgens! – öffneten sich die
beiden Klappbrücken für einen Verholtörn der RIKE vom AH zum NH. Das Besondere, abgesehen von
der frühen Tages-, besser Nachtzeit: RIKE wurde getreidelt!
Von Vereinsmitgliedern an langen Leinen sanft gezogen, verließ sie ihren Liegeplatz und verholte
ohne besondere Vorkommnisse zur neuen Steganlage. In unmittelbarer Nähe zur Gläsernen Werft
werden die weiteren Umbau- und Restaurierungsarbeiten wesentlich erleichtert.
Das Treideln ist garantiert emissionsfrei und klimaneutral und lässt demzufolge auf eine künftige
Verleihung eines Umweltpreises hoffen.
Warum das Ganze??
Vorausinfo zum U-Boot im AH
Bekanntlich liegt das U-Boot WILHELM BAUER als Technik-Denkmal im Süd-Teil AH (Museumshafen).
Die WILHELM BAUER soll vom AH zum Kaiserhafen I verschleppt werden.
Wegen der Größe des Schleppzuges müssen wir unsere Liegeplätze an der West-Seite AH räumen.
Ferner müssen der nördliche Ponton des Mittelsteges, sowie der HARUFA-Ponton der neuen Stegan-
lage aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gelöst und ebenfalls verholt werden.
Das Ganze wird stattfinden am Montag, 16. November 2020 in der Zeit von 09:00h bis 13:00h; alle
Brücken: Holländer-, Glasdreh- sowie die beiden Klappbrücken werden hierzu zeitgleich geöffnet.
Folglich ein Termin zum Vormerken für alle Sehleute!
Hinweis:
Betroffene Schiffe werden gesondert informiert.
Aus der Gildeflotte
BRIGANT hat den Mast gezogen und in der Halle eingelagert. Am morgigen Samstag, 17.Oktober wird
sie in das Winterlager an der Geeste verholen.
THEEPOT wird den freiwerdenden Liegeplatz einnehmen, um den Mast zu legen und anschließend
zum Monatsende ebenfalls ins Winterlager in eine Halle an der Geeste zu verholen.
GOOD INTENT II leidet unter akuten Arthrose-Erscheinungen in einigen Relingstützen. Die
Behandlung durch einen professionellen Schandeckel-Orthopäden bei einer Werft im Vareler Hafen
steht bevor. Ein Termin zur Rückkehr nach Bremerhaven, über die wir uns freuen würden, ist z.Zt.
noch nicht absehbar.
Steganlage
Winterliegeplätze
Nach dem Verholen der WILHELM BAUER am 16. November und dem Wieder-Einschwimmen der
Pontons werden die Winterliegeplätze für die Überwinterung nach einem Palaver (neu) vergeben.
Herzliche Herbstgrüße und sehr ernst gemeint: bleibt gesund!
Toni, 16.10.2020
Haveninfo 7 / 20 vom 03.09.2020
Präambel
Im Land Bremen gilt die fortgeschriebene Fünfzehnte Corona-Verordnung vom 02.09.2020; sie gilt zunächst bis zum 02. Oktober 2020.
Steganlage
Am Dienstag, 25. Aug. 2020 wurde der kurze Fingersteg um das Doppelte – auf nunmehr zehn Meter verlängert. Nach dem noch zu erwartenden Anbringen von weiteren vier Klampen zum Belegen der Festmacher wird dieser Fingersteg auch künftig nur für Vereinszwecke und nicht für die Öffentlichkeit nutzbar sein.
Aus der Gildeflotte
„Good Intent II“ mit Skipper Markus gehört in dieser corona-eingeschränkten Saison zu den eifrigen (Watten)-Seglern. Wie hinreichend bekannt, unternimmt er mit Crew vom Ausweichquartier Hooksiel aus häufig Törns zu den ostfriesischen Inseln. Die Einmaligkeit des Wattenmeeres lässt das Erlebnis gemeinhin flacher und untiefer Wattgebiete bei Beachtung des Tidenkalenders, des Windes, ggf. der Springtide auch mit einem Kielboot sehr wohl zu.
Dass bei anspruchsvollem Segeln schon einmal das eine oder andere Teil zu Bruch gehen kann, liegt in der Natur der Sache begründet: no risk, no fun!
So liegt derzeit der bei einer Halse zerbrochene Großbaum - immerhin 7 (sieben!) Meter lang- in der Gläsernen Werft und wartet darauf, geschäftet zu werden. In der Zwischenzeit wird Markus Erfahrungen sammeln , ob sich nicht – wie im 19. Jhdt. üblich - „Good Intent II“ auch ohne Baum und mit losem Unterliek segeln lässt!? Wir sind gespannt!
„Stella Nova“ sollte bekanntlich eine neue Heizung bekommen. Das Projekt ist zunächst einmal aufgeschoben. Dafür hat Manni beide Brennstofftanks, die unmittelbar unter dem Deck befestigt waren, „mal eben“ ausgebaut. Drei weitere Hilfskräfte waren erforderlich, um die schweren, sperrigen und unzugänglichen !zwölf! Verschraubungen der Tanks zu lösen.
Verkleinert und mit Mannlöchern versehen, sollen sie alsbald wieder eingebaut werden.
Wie in der Haveninfo 6 / 20 berichtet, war die „Astarte“ zu einem 1 1/2- wöchigen Ausbildungstörn in die Nordsee, nach Wilhelmshaven und Helgoland unterwegs. Die Tücken der Strömung in der Jade wurden hautnah erlebt; nächtliches Ankern auf Schillig Reede, – der Ort des Beginns des Matrosenaufstandes der Kaiserlichen Flotte zum Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 – gewährte einen Blick zurück in die deutsche Marinegeschichte: an diesem Ort begann der Aufstand, bevor er nach Kiel überschwappte.
Zurück zur Gegenwart musste die Crew auf Helgoland einen kurzen Sommersturm abwettern, dessen Heftigkeit zum Bruch der Vorleine führte.
Neben der reinen seemännischen Ausbildung kam auch die Förderung des zwischenmenschlichen Miteinander in erster Linie durch diverse Heinzelfrauen offensichtlich nicht zu kurz.
Übrigens berichten unsere Heinzelfrauen an Bord glaubwürdig und unabhängig voneinander von nicht zu erklärenden, nächtlichen an Käpten Ahab erinnernde Schrittgeräusche an Deck der „Astarte“ während des Aufenthaltes in Wilhelmshaven. Gleiches wurde berichtet während der Zeit vor Anker auf Schillig Reede; hier schlug sogar ohne Fremdeinwirkung zu nächtlicher Stunde die Schiffsglocke an! War es tatsächlich der legendäre Rudi Holtenbeen, der hier für schaurig/schöne Verunsicherung bei unseren weiblichen Schiffsleuten sorgte?!?
Erfreulicherweise wird die „Astarte“ am 21. September zu einem Törn nach Laboe aufbrechen, um dort einen mehrtägigen Ausbildungstörn mit Jugendlichen der S.T.A.G. in der Ostsee zu beginnen. Die Rückkehr nach Bremerhaven ist für Donnerstag, 01. Oktober geplant.
Ute genoss an Bord ihrer „Enchantress II“ am vergangenen Wochenende bei einzigartigen wettermäßigen Laborbedingungen eine Fahrt auf der Weser zum Fotoshooting. Ein freier Mitarbeiter der Segelzeitschrift „Yacht“ hatte sich angesagt; wir warten gespannt auf das Ergebnis.
Es heißt Abschied nehmen! Nach 25 Jahren hat Uwe seine „Bracki“ endgültig verkauft. Nach einer ausgiebigen Einweisungs- und Probefahrt am vergangenen Sonntag wurden Schlüssel und Schiffspapiere dem neuen Eigner übergeben. „Bracki“ wird nach einem neuen U-Wasseranstrich voraussichtlich zum Ende des Monats zu seinem künftigen Liegeplatz nach Hannover verholen. Die Schiffergilde verliert eines ihrer ältesten ehemaligen Berufsschiffe aus der Region.
Der neue Eigner und seine Begleiter waren von der Atmosphäre der Schiffergilde so beeindruckt, dass sie spontan einen Antrag auf Aufnahme als Fördermitglied forderten und versprachen, an maritimen Veranstaltungen in Bremerhaven teilzunehmen!
Aus anderen Revieren
Die Rum-Regatta 2020 in Flensburg, die in den Monat September verlegt wurde, ist endgültig abgesagt worden. Vernünftig!!
Demgegenüber soll die ebenfalls in den September verlegte Kieler Woche in abgespeckter Form für die Besucher in der Zeit vom 05. September bis 13. September stattfinden. Vernünftig??
Termine
Am Freitag, 18. September ab 12:00h sind Repräsentanten der Schiffergilde für gut eine Stunde in der Gläsernen Werft zu Gast bei Radio Bremen. Anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums hat der Sender zu einer Gesprächsrunde und zum Verspeisen einer Geburtstagstorte eingeladen. Um Beachtung wird gebeten.
Beide Hallen der Gläsernen Werft stehen am Sonntag, 20. September, ab 10:00h bis voraussichtlich 14:00h den Vereinsmitgliedern wegen einer privaten Feierlichkeit nicht zur Verfügung. Um Beachtung wird gebeten.
Vereinsleben
Zaghaft, ganz zaghaft, unter Einhaltung der Hygienebedingungen, fanden die ersten Havenkinos statt. Ohne die gewohnten Platzanweiser(innen) und nur mit Self-Service, aber immerhin. Einige unserer Dauerkarteninhaber nutzten für die Nachmittags- und Abendvorstellungen das schöne Wetter der vergangenen Tage und genossen bei maritim musikalischer Begleitung durch unseren Stargast die einzigartige Atmosphäre unserer Naturbühne am Neuen Hafen:
Der Junge mit der Handharmonika
Columbo on tours
So, wie er vor zwei Wochen still und heimlich gekommen ist, hat er die Seestadt Bremerhaven am Mittwoch wieder verlassen: der 83-jährige Akkordeonspieler mit dem Künstlernamen Columbo aus dem Allgäu, der seinem Outfit nach als ein Urahn vom hiesigen ewig jungen Hein Mück gelten kann. Mit seiner unaufdringlichen und bescheidenen Art und seinem unerschöpflichen Fundus an maritimen Melodien erfreute er Passanten und Einheimische rund um den Neuen Hafen.
Die heißen Temperaturen und sein fortgeschrittenes Alter blieben nicht ohne gesundheitliche Auswirkungen auf seinen Körper; hilfreich fürsorgliche Hände der Schiffergilde verhinderten Schlimmeres.
Sein Akkordeon ist wieder eingepackt und soll in nächster Zeit in Warnemünde erklingen, der Ort, an dem ihm vor Jahren seine einhundert Jahre alte Hohner entwendet wurde. Danach will er in Kiel aufspielen und Sehleute bei der verlegten Kieler Woche erfreuen.
Insider der Schiffergilde vermuten in seinem Vorhaben eine Art Flucht vor einer sich abzeichnenden Aufnahme in einem Altenheim, die er (noch nicht) will. Daher auch sein Versprechen: bei der Lütten Sail 2021 spiele ich wieder bei Euch auf!
Farewell Columbo! Und bleib gesund!
Toni
Haveninfo 6 / 20 vom 18.08.2020
Safe the Date
Mitgliederversammlung 2020:
Die ursprünglich für Freitag, 27. März 2020 vorgesehene – und auf Grund der Corona-Pandemie abgesetzte – Mitgliederversammlung findet nunmehr am Freitag, 09. Oktober 2020 im Time Port II statt.
Einladungen hierzu ergehen rechtzeitig.
Hinweis: Der im Protokoll der Schifferratssitzung vom 01.08.2020 unter 2) erste Strichaufzählung genannte Termin ist überholt.
Weitere Termine
Gläserne Werft:
Die Crew der „Grönland“ führt am Samstag, 12.09., sowie Sonntag, 13.09.2020 in der Zeit von 10:00h bis 15:00h in der Gläsernen Werft eine interne seemännische Weiterbildung durch.
Die Mitglieder der Schiffergilde werden um Rücksichtnahme bei eigenen Werkstattaktivitäten gebeten.
Rückkehr der „Polarstern“:
Die „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Institutes wird am Montag, 12. Okt. 2020 in den Vormittagsstunden von ihrer einjährigen internationalen MOSAIC Expedition in ihrem Heimathafen Bremerhaven zurückerwartet.
Die EB lädt unsere Schiffe zur Teilnahme an der Einlaufparade für die „Polarstern“ ein. Interessierte bitte zur Koordinierung beim Stegwart melden.
Hinweis: „Astarte“ hat ihre Teilnahme bereits zugesagt; Lotsen-Frank wird das Geschehen ggf. aus seinem Tragflügelschrauber hoch in der Luft begleiten.
Seemannschaft Seminare in der Gläsernen Werft:
Der Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) wurden nachfolgende Termine (jeweils Freitag bis Sonntag) angeboten:
a) 13. – 15. Nov. 2020
b) 22. – 24. Jan. 2021
c) 29. – 31. Jan. 2021
d) 12. – 14. Feb. 2021
e) 26. – 28. Feb. 2021.
Um Vormerkung der Termine wird gebeten; endgültige Durchführungstermine werden zeitgerecht bekanntgegeben.
Steganlage:
Erfreuliches gibt es zu berichten:
Der kleine Fingersteg zwischen dem großen und mittleren Schwimmsteg wurde inzwischen verlängert.
Wir freuen uns über den Zugewinn an Liegemöglichkeiten.
Die „Astarte“ hat am Montag, 17.08.2020 gegen Mittag ihren Heimathafen mit reduzierter Stammbesatzung zu einem 1 ½-wöchigen Ausbildungstörn verlassen. Der Himmel sparte nicht mit Freudetränen als zum langersehnten ersten Törn im laufenden Kalenderjahr die Leinen losgeworfen wurden. Nach Plan soll viel gesegelt und Helgoland, Amrum und Wilhelmshaven angelaufen werden.
Beobachter an Land bemerkten, dass sich mehrere Heinzelfrauen an Bord geschlichen haben, um die Besatzung nach intensiver Ausbildungsarbeit in der wachfreien Zeit kulinarisch mit 3-Sterne Qualität zu verwöhnen. . .
„Pacific“ ist mit Jürgen und Dagmar zu einem Kurztörn in Richtung Harriersand aufgebrochen. Eine dort von den Eignern der „Brigant“ verankerte Mooring-Tonne, gegenüber von Brake gelegen, wird Schiff und Besatzung einen sicheren Liegeplatz bieten. Südsee-Gefühle nicht zuletzt wegen der hohen sommerlichen Temperaturen sind nicht zu vermeiden!
„Theepot“ mit Skipper Dieter und Tanja wird anfangs der 35. KW zu einem 2-wöchigen Urlaub ins Teufelsmoor, Osterholz-Scharmbeck, Neu-Helgoland und zu den Worpsweder Torfkähnen versegeln. Eine romantische Fahrt steht Beiden bevor. Tipp: nach Passieren der Lesumer Schleuse Mast-Legen nicht vergessen!
An Bord der „Wiking“ ist Uwe fleißig am Werkeln: Das gesamte Dach des Steuerhauses wird erneuert, auch die Aufbauten werden nicht verschont bleiben. Wie gerne hätte er den alten Fahrensmann Thomas an seiner Seite, - aber der steht leider nicht zur Verfügung. Der Grund: Thomas , derzeit ohne eigenes Schiff, hat sich Hals über Kopf in den Niederlanden in eine Schouw verliebt und diese sogleich in die Haseldorfer Elbmarschen entführt. Motto: je oller, je doller ist die neue Liebe z.Zt. nicht teilbar. Irgendwann wird er mit der hölzernen plattbodigen Schönheit bei uns auftauchen . . .
Manni, bekanntlich Eigner der schmucken „Stella Nova“, ist nicht zu toppen: so ließ er sich von der sommerlichen Hitzewelle inspirieren und baut sich im Hinblick auf die kältere Jahreszeit eine neue Heizung ein! Die alten Tanks raus, die neuen Tanks rein, bevor die neue Heizung selbst eingebaut wird. Das alles bei einer „Stehhöhe“ von ca. 60 Centimetern, - gefühlt ob zunehmenden Alters von 5o Centimetern unter den Flurplatten und Außentemperaturen um die 30°C. Eine Arbeit zum Abgewöhnen? Mitnichten! Vielmehr Ansporn, vor Beginn der kalten Jahreszeit fertig zu sein.
Sonstiges, nicht minder Wichtiges:
BremenPorts sei Dank!
Am Dienstag, 18.08.2020 wurde das jahrzehntealte Arbeitsfloß, dessen Lebenszeit längst abgelaufen war und dessen Schwerpunkt zuletzt unter Wasser lag, zum Rückbau verschleppt, nicht ohne vorher gegen ein „neues“/altes ehemaliges Schleusen-Fender-Floß ausgetauscht zu werden.
Nicht nur die Schiffergilde nutzt bei verschiedenen Gelegenheiten das Floß zu Außenbord-Arbeiten; andere Hafenanrainer von Harufa über „Shiralee“, „Welle“, „Geestemünde“, selbst die BEAN gehören zu dankbaren Nutzern.
Dank auch an Kalle von der „Astarte“: Du hast Wort gehalten, was die Beschaffung angeht und darfst nunmehr getrost in die wohlverdiente Rente gehen: alles Gute dazu!
Unser nimmermüder, immer aktiver und vielseitig begabter Ludwig wurde von der S.T.A.G. zum Regionalbeauftragten der Region Bremen ernannt. Erfreulich, dass ein weiterer Ehrenamtlicher aus den Reihen der Schiffergilde für ein Engagement über den eigenen Verein hinaus gewonnen werden konnte. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in dieser anspruchsvollen neuen Tätigkeit!
Dem aufmerksamen Beobachter außerhalb von Steg und Gläserner Werft dürfte nicht entgangen sein, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht überwunden ist. Daher: bleibt wachsam, haltet Abstand und bleibt gesund!
Toni
Haveninfo 5 / 20 vom 07.08.2020
The never ending story: die Corona-Pandemie:
Das Thema wird uns noch lange beschäftigen, auch wenn vermehrt mit Lockerungen experimentiert wird. Fakt ist: die Abstandsregelungen - min. 1.50 m – bzw. die Maskenpflicht, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können, sind nach wie vor zu beachten.
Im Land Bremen gilt aktuell die (fortgeschriebene) Dreizehnte Corona-Verordnung vom 05.08.2020, gültig bis 11.09.2020 (siehe auch:
www.bremerhaven.de ).
Wegen der Auflagen der Corona-Verordnung konnten seit Februar d.J. keine Palaver stattfinden.
Am 01. August fand unter Beachtung eines Hygienekonzeptes und der Abstandsregelungen eine Schifferrats-Sitzung statt.
Mit 21 Teilnehmern war zugleich eine Obergrenze an Personen in den Räumen der Gläsernen Werft erreicht.
Belegung der Steganlage:
„Kathrin“ mit Henning als Skipper hat ihr 3-wöchiges Gastspiel in der westlichen Ostsee beendet und ist an die Steganlage zurückgekehrt. Gelegentliche Abstecher zu Häfen der Dänischen Südsee verliefen ohne besondere Vorkommnisse.
„Ella“ mit Skipper Rainer und Crew hat den Neuen Hafen von Bremerhaven zu Beginn der 31. KW verlassen und segelt derzeit mit kleiner Besatzung in der westlichen Ostsee. Nicht unerwähnt sollte bleiben: am 20. Juli 2020 wurde „Ella“ 85 Jahre alt. Ein geziemender Achtungsschluck sei ihr und ihrer Besatzung gegönnt!
Neues von der „Pacific“: Jürgen hat die originalen Segelrisse studiert und die alte Fock mit Reffbändseln und Lazy-Jacks versehen; ob er auch noch einen „kleinen“ Fockbaum am Unterliek als „Witwenmacher“ anbringen wird, ist noch unklar: dafür hängt er doch zu sehr am Leben. . . . . Aber: Dank einer Jüt-Einrichtung kann er seine Masten nunmehr selbst legen. Alles eigen entworfen, konstruiert und bereits in der Praxis erprobt. Da Fremdhilfe zum Mastenlegen nicht (mehr) erforderlich ist, steht theoretisch einem großen Törn auf den Kursen der „Wieso“ und „binnen durch“ via Schwarzes Meer ins Mittelmeer nichts mehr im Wege. . . .
„Astarte“ hat ihre Umbau- und Verschönerungsarbeiten (fast) abgeschlossen. Die Segel sind angeschlagen, Trinkwasser- und Kraftstoffbunker sind gefüllt und nicht nur die Stammbesatzung sieht der ersten mehrtägigen Reise nach Wilhelmshaven via Helgoland vom 17.08. bis 27.08.2020 sehnsüchtig entgegen. Wir drücken allesamt die Daumen, dass alles wie erhofft klappt: verdient habt ihr es!
Der Anonymität entrissen wurde ein Schiff ohne Namen, das seit beinahe zwei Jahren an
verschiedenen Plätzen im Alten und Neuen Hafen gesichtet wurde und seitdem die
Küstenquatschwelle mit Gerüchten versorgte. Am Sonntag, 02.08.2020 wurde der Eigenbau von Aquiles
in einer kleinen - Corona sei`s geschuldet – aber feinen Zeremonie auf den Namen „Petrel“ getauft.
Dem Täufling und seiner Besatzung allzeit gute Fahrt und stets eine glückliche Heimkehr!
Den einen oder anderen Gastlieger konnten wir in der laufenden Saison begrüßen:
Neben der Dansk Jagt „Vera af Faaborg“ (siehe Haveninfo 2 / 20) waren die Aak „Miss Polly“ sowie der niederländische
Schlepper „GH 6“ aus Helmond bei uns zu Gast.
Für die kommende Woche hat sich die kleine Grundel „Mien Wicht“ – Nomen est Omen! – mit
Familien-Besatzung angemeldet.
Auf das Havenkino werden wir aus den eingangs genannten Gründen leider weiterhin verzichten
müssen. Daher auch nach wie vor brandaktuell und eindringlich der Wunsch:
Bleibt gesund!!
Toni
Für das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven gilt z.Zt. die (fortgeschriebene) Elfte Corona-
Schiffergilde nach wie vor, ebenso wie die Bußgeldverordnung bei etwaigen Verstößen (siehe auch:
Vollständig entfernt wurde der ehemalige Treppenzugang zur „alten“ Steganlage. Das Terrain wurde eingeebnet und der Böschung im Südteil NH angepasst.
a) 90 mal 125 cm, Preis: € 55.-,
b) 60 mal 85 cm , Preis: € 26,-.
Aktuelles:
Home Office:
Auf Grund der Corona-Bedrohung verrichten die Hallen- und Stegwarte eine Anzahl ihrer Aktivitäten im Modus „Home Office“. Allerdings gibt es Aufgaben, die nur vor Ort zu erledigen sind: Kontrollen der Gläsernen Werft sind ebenso unverzichtbar, wie die zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Gefahrenabwehr für unsere Flotte.
Unsere in der Mehrzahl ortsabwesenden Schifferräte können darauf vertrauen, dass für ihre im NH/AH liegenden Fahrzeuge diese Kontrollen – wie bisher – weiterhin regelmäßig durchgeführt werden.
Mit Stand: 19.03.2020 ist noch keine Allgemeinverfügung des Senats/Magistrats für eine Ausgangssperre in Bremerhaven erlassen. Für diesen Fall wird an einer vereinsinternen Lösung gearbeitet.
Neue Steganlage:
Infolge der pandemischen Corona-Lage mussten mehrere Termine im Zusammenhang mit der neuen Steganlage bis hin zu deren Einweihung gestrichen werden.
Wichtige Fragen insbesondere der künftigen Nutzung sind infolgedessen nach wie vor klärungsbedürftig.
Als geklärt scheint die künftige Nutzung des südlichen Teils der Lale-Andersen-Pier (LAP) von Kajenmeter 790 bis Ende – in etwa der derzeitige Liegeplatz „Ella“- durch Fahrzeuge der Schiffergilde.
Im Übrigen arbeiten Eugen, Rainer und Stegwart an Vorschlägen für eine Liegeordnung zu Beginn der kommenden Saison. Die Vorschläge werden wir rechtzeitig vorstellen.
Aus der Gildeflotte:
„Astarte“:
Eugen hat in seinem Schreiben vom 17.03.2020 die Streichung wichtiger Termine - u.a. Mitgliederversammlung, Seemannschaft-Seminar der S.T.A.G., Palaver, die in den folgenden Wochen vorgesehen waren, bekanntgegeben. Zugleich hat er zu unserem und dem Schutz Dritter Abstandsregelungen im sozialen Miteinander entsprechend der behördlichen Empfehlungen umgesetzt.
Folgerichtig gelten sie auch für Arbeiten auf unserem Flaggschiff „Astarte“ .
Die Anzahl unserer Ehrenamtlichen wurde reduziert, damit in Werkstatt und vor allem an Bord ausreichend Bewegungsfreiheit für den Einzelnen bleibt.
Eine wichtige, wie notwendige Maßnahme, auch, wenn die Arbeiten sich dadurch verzögern.
Z. Zt. Sind Peter und Horst mit vorbereitenden Schweißarbeiten zum Einbau eines Tanks unter Deck im Vorschiff beschäftigt; übrigens eine Arbeit , die eine vorherige Genehmigung durch das Ordnungsamt und die Feuerwehr erfordert. Behördliche Auflagen, von denen auch Traditionsschiffe nicht befreit sind.
Ansonsten: die Arbeitsschritte kommen sichtbar voran.
„Good Intent II:
Markus befindet sich im beruflichen Stand-by-Modus: die Evakuierungs-Maßnahmen der Bundesregierung für weltweit gestrandete deutsche Urlauber werden auch seinen Einsatz erfordern.
Wie es aussieht, wird er mit seiner „Good Intent II“ den Nassau Hafen von Wilhelmshaven vorerst wohl nicht verlassen können. Er nutzt jedenfalls seine „Freizeit“ für vorbereitende Werftarbeiten.
„Wiking“:
Das Wetter ist Uwe und Thomas weiter hold: ihre großen Arbeiten – Spanten-Erneuerung und Ersatz lfd. Meter gedampfter Plankengänge an der BB-Seite – machen bemerkenswerte Fortschritte.
Die Wetterprognosen für die nächste Zeit sind ebenfalls gut; auch aus der Ferne des Homeports betrachtet, wächst hier die Zuversicht, dass „Wiking“ zeitgerecht die Slipanlage in Glückstadt verlässt und zu Wasser gehen kann. Wir drücken alles, was wir haben und wünschen weiterhin Erfolg.
Denkt daran: Ihr seid in Schleswig-Holstein keine Urlauber, die das Land verlassen müssen!
Gut zu wissen:
VHF-Kanal 69,
Tel.: 0471-941-2840.
Außerhalb der allgemeinen Betriebszeit:
VHF-Kanal 10, Ruf: Kaiserschleuse
Schadstoffabgabe:
Der Termin für die Schadstoffabgabe am Samstag, 28. März 2020 ist ersatzlos gestrichen worden.
Aus der Nachbarschaft:
„Seute Deern“:
Nach Presseberichten soll der Torso der „Seuten Deern“ in der 13. KW – Nomen est Omen! – von ihrem jetzigen Liegeplatz mittels an Land installierter Winden zum endgültigen Verschrotten, senatorisch: Rückbau, zur südlich gelegenen Baltimore-Pier gezogen werden. Die Presse: NZ, „Buten un Binnen“, NDR-Fernsehen werden sicherlich berichten.
Zu guter Letzt:
Uns soll suggeriert werden, dass aktuell infolge rational nicht erklärbarer Hamsterkäufe republikweit und mit zunehmender Tendenz Mangel an Toilettenpapier herrscht.
Noch unbestätigt, arbeiten unsere Sprecher vorausschauend an einer vereinsinternen Lösung zur Bestandserhaltung unserer Vorräte und Vermeidung künftiger Engpässe auf der unisex Toilettenanlage:
So soll der Hallenwart bei Bedarf jeweils max. fünf Einzelblätter pro Bedürftige(n) ausgeben. Sigi muss dem noch zustimmen.
Alternativ kann natürlich Toilettenpapier von zu Hause mitgebracht werden…..
Merke:
Die Häkelrolle unter der Heckscheibe des eigenen PKW ist noch lange nicht tot!!
Nachdenkliche Grüße an Alle auf See, im Hafen , daheim oder where ever you are, inclusiv Wilhelmshaven and Glückstadt and happy birthday to Frank und vor allem: bleibt gesund!
Toni
Aktuelles:
Bremenports hat Wort gehalten: wie angekündigt, arbeitet seit Montag, 02.03.2020 der
Eimerkettenbagger „Bremerhaven“ und vertieft den NH nördlich der Linie Sportbootschleuse –
Liegeplatz DE „Wal“ bis zur Klappbrücke Schleusenstraße. Eine dringliche Maßnahme, benötigen doch
zur Sail Bremerhaven im August d.J. verschiedene Großsegler und andere Gastschiffe ausreichende
Wassertiefen, um im NH sicher anlegen zu können.
Unsere Fahrzeuge hatten die Ost-Pier NH - wie berichtet – rechtzeitig geräumt.
Hafennostalgie:
Die Baggerarbeiten erinnern „Alt-Bremerhavener“ an längst vergangene Zeiten, als das Kreischen,
Knarzen und Ächzen der Eimerketten - zeitweise auch nachts – allgegenwärtige Geräuschkulisse in
unserer Häfen war; sie gehörte zu Bremerhaven, wie das Geschrei der Möwen oder das Lärmen der
Niethämmer der zahlreichen Schiffbaubetriebe von Lloyd-, Rickmers-, Seebeck- und Schichauwerft,
oder des Abwrackbetriebes.
Times have changed: Heute wird diese an Kompositionen von K. Stockhausen erinnernde Hafenmusik
nur noch als belastender Lärm empfunden, den es zu verhindern gilt. Trotz rechtzeitiger
Ankündigung gehört der Griff zum Beschwerdetelefon zur Normalität. Mehr noch: wie berichtet,
wurden Beratungsgespräche zum Verkauf bzw. Vermietung noch freier Wohnungen im Bereich NH
wegen offensichtlicher Erfolglosigkeit für die Dauer der Baggerarbeiten ausgesetzt; auch sollen einige
(Neu-) Bewohner der gläsernen Neuer Hafen City bereits wieder an Auszug denken ….
Gleichwohl: Wer die Melodie der Arbeit im NH erleben möchte: der Bagger arbeitet normalerweise
von Montag bis Freitag von 09:00 bis 16:00h. In spätestens vier Wochen soll der Spuk wieder für viele
Jahre vorbei sein. Vielleicht sind dann auch einige Wohnungen zur Nachvermietung frei geworden.
Neue Steganlage:
Nach einer Bitte der BEAN vom Vortage waren die an der Lale-Andersen-Pier (LAP) von „Kathrin“,
„Ella“ und „Astarte“ belegten Liegeplätze am Mittwoch, 04.03.2020 weitgehend frei zu machen.
Vorfrühlinghafte Temperaturen und Wind nicht über 2 Bft aus SW begünstigten die Verlegungen, in
die die an der Westseite des großen Steges liegende „Pacific“, „Petrel“ sowie „Enchantress II“
einbezogen wurden.
Fazit/Besonderheit: in zweieinhalb Stunden war alles vorbei. Alle Fahrzeuge wurden ausnahmslos
von Hand bewegt. Men- und Womanpower ergänzten sich in beeindruckender Weise, was
körpersprachlich und verbal von zahlreichen Sehmännern und -frauen an der LAP zur Kenntnis
genommen wurde.
Die Manöver dienten u.a. dazu, mögliche Planungsrückstände zu dokumentieren und
Abhilfemöglichkeiten zu entwickeln. Wir erhoffen zugleich nachhaltige Auswirkung auf die künftige
Nutzung und Belegung der neuen Steganlage.
An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Eigner, die selbst wegen Ortsabwesenheit in
der Kürze der Zeit nicht zur Verfügung standen für das Vertrauen in die mittlerweile eingespielte
örtliche Verholcrew.
Freigabe Neue Steganlage:
Als inzwischen bestätigter Termin der Freigabe wird der Donnerstag, 02. April 2020 genannt.
Aus der Gildeflotte:
Glück gehabt:
„Good Intent II“ lag bekanntlich im alten Hafen von Hooksiel und wollte von dort Mitte März `20
nach Varel verholen und auf Slip gehen. Mehr zufällig erfuhr Markus, dass die Schleuse Hooksiel ab
11. KW für voraussichtlich vier Wochen zu Wartungsarbeiten außer Betrieb genommen wird. Da aus
vier Wochen leicht mehr werden können, suchte Markus auf den letzten Drücker am Samstag,
07.03.2020 sein Heil in der Flucht und versegelte spontan nach Wilhelmshaven in den Nassau Hafen.
Von dort ist Varel in ca. 1 ½ Stunden erreichbar. Das Glück ist mit den Tüchtigen! Andernfalls wären
Werftaufenthalt und alle Planungen zum Start in die neue Saison 2020 in Frage gestellt .
Viel Arbeit:
Uwe und Thomas kämpfen bekanntlich in Glückstadt gegen den natürlichen Verfall von Holz. An
„Wiking`s“ BB-Seite sind noch einige Spanten und viele lfd. Meter Plankengänge zu erneuern und das
alles unter zunehmendem Zeitdruck, da die Slipanlage freizumachen ist. Beide sind voller Zuversicht,
die Arbeiten zeitgerecht zu erledigen. Wer Lust hat, ist Beiden in Glückstadt zum Pönen am
Wochenende 20./23.03.2020 herzlich willkommen. Als Lohn für die viele Arbeit hat Uwe entschieden,
mit „Wiking“ an der diesjährigen Rum-Regatta in Flensburg teilzunehmen, bevor er wieder nach
Bremerhaven zurückkommen wird. Wir teilen gern Eure Zuversicht, drücken fest die Daumen und
wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung. Uwe bietet Interessierten der Schiffergilde die Teilnahme
an der An- und Abreise, auch in Teilen, sowie an der Rum-Regatta an.
So ganz nebenbei spendete Uwe eine größere Sackkarre für die Werkstatt; vielen Dank!
Aus der Nachbarschaft:
DE „Wal“ wurde von Schleppern am 03.03.2020 in ein Dock im Kaiserhafen zu Reparaturarbeiten
verschleppt.
Die „Grönland“ versegelte am Donnerstag der vergangenen Woche zu einem geplanten
Werftaufenthalt nach Hvide Sande (DK). Übrigens: Eugen war bei der Überführung mit an Bord!
Havenkino:
Aus dem Logbuch des „Theepot“.
Mittwoch. 18.10.2006, im Geltungsbereich des Binnenschiffahrtsfunk. Anmeldung bei der Schleuse
Oldenburg zur Schleusung in den Küstenkanal. 13:50h: „Schleuse Oldenburg, hier ist das
Plattbodenschiff Theepot“. Anruf und im Folgenden die Öffnung der Schleuse , die vom Ober- zum
Unterwasser umgesetzt werden muss, werden bestätigt.
Nach etwa halbstündiger Wartezeit werden die Einfahrtssignale auf grün geschaltet; beinahe
zeitgleich hörbare Aktivität in der Funke: „das …..das“….einige Sekunden vergehen, dann sehr
bestimmt und nach hörbarem Durchatmen: …“das Flachkantenschiff vor der Schleuse bitte einmal
melden!“….
Herzliches Gelächter beiderseits nach dem Festmachen in der Schleuse für die neue Wortschöpfung
und die „Entschuldigung“ des Schleusenmeisters : „Ich wusste einfach nicht mehr, was für ein Schiff
Ihr seid, jetzt werde ich es nie mehr vergessen!“ Was auf Gegenseitigkeit beruhen sollte: die
Titulierung Flachkantenschiff ist seitdem fester Bestandteil im internen Sprachgebrauch der
Besatzung.
Nebenbei: Einige Jahre später wurde die Schleuse Oldenburg von Bremen aus ferngesteuert, zugleich
wurde eine ständige Bemannung „eingespart“. Bis dahin wurde „Theepot“ stets mit ganz
besonderem Wohlwollen durch die Schleusenmeister bedient.
Herzliche Grüße an Alle auf See, im Hafen, daheim oder where ever you are inclusiv Kapverden
Islands,
Toni
Aktuelles:
In kurzen zeitlichen Abständen jagten seit Mitte Februar d.J. Tiefdruckgebiete von Sabine über Victoria bis aktuell Annelie über (Nord)-Deutschland hinweg; sie wirbelten das Wasser im NH und AH auf und stellten infolge nicht geringer Windlast Fender und Festmacher, Winterplanen und Segelkleider unserer Flotte auf eine harte Probe. Nicht alle bestanden die wetterbedingte Herausforderung …
Im vergangenen Up Date Nr. 21 wurde schwerpunktmäßig das Thema Vertäuung der Schiffe angesprochen; es wird dringend empfohlen, die in diesem Zusammenhang erteilten Ratschläge auch umzusetzen.
Neue Steganlage:
Ein Blick in die Webcam von Wetter.com offenbart:
In zwei Windpausen zwischen den Tiefs räumten unsere an der Ost-Kaje NH liegenden Schiffe „Enchantress II“ und „Petrel“ am Donnerstag, 20.02.2020, sowie „Pacific“ und „Stella Nova“ am Sonntag, 23.02.2020 ihre Liegeplätze und verholten an den großen westlichen Ponton der im Bau befindlichen neuen Steganlage. Grund der Maßnahme: am Freitag, 28.02.20 wird ein Eimerkettenbagger von Bremenports an der Ost-Kaje NH festmachen, um ab dem darauf folgenden Montag mit Baggerarbeiten im NH zu beginnen.
Zur Beachtung: uns wurde seitens BEAN/EB zugestanden, die neue Steganlage zu belegen; sie ist jedoch noch nicht (für die Öffentlichkeit) freigegeben!
Die landseitigen Bauarbeiten ziehen sich hin. Aus heutiger Sicht ist eine - zunächst „inoffizielle“ - Freigabe Ende März 2020 zu erwarten. Eine offizielle Einweihungsfeier ist wohl nicht vor April/Mai 2020 realistisch.
NH/AH:
„Astarte“: Eine für Alle
Zitat des Navigo-Virus infizierten Stammcrewmitglieds (w) Marion:
„Ein besonderer Moment der Sail ist für mich, wenn die Kadetten beim Einlaufen auf den Rahen der Segelschiffe stehen - ein unvergessliches Bild. Aber besonders freue ich mich auf das Familienfest auf der „Astarte“ (Quelle: Heft Sail Bremerhaven 2020, NZ GmbH/EB GmbH).
Besser kann man es nicht sagen.
„Wiking“ liegt, wie mehrfach berichtet, im Glückstädter Hafen auf Slip. Das Wetter zeichnet sich auch dort durch klimawandlerische Plusgrade aus. Das erleichtert die doch umfangreichen Arbeiten an den unter und über der Wasserlinie zu ersetzenden Planken sehr. Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass in nur wenigen Wochen die Slipanlage wieder freizumachen ist. Ein „Motivationsschub“ für Uwe und seinen nach wie vor tatkräftigen Helfer Thomas, auf den Beide verständlicherweise gern verzichten würden. (Wie heißt es doch so schön bei John Maynard?: „Haltet aus – Hallo – noch fünf Minuten bis Buffalo“!)
Aus- und Weiterbildung/Inübunghaltung:
Die Astarte-Crew führt in der Gläsernen Werft am Sonntag, 22.03.2020 von 09:00 bis 15:00h einen vereinsoffenen zertifizierten Intensiv-Erste-Hilfe-Kurs unter fachlicher Anleitung durch. Freie Restplätze bitte bei Horst erfragen!
Nächstes S.T.A.G. – Seminar „Seemannschaft“ in der Gläsernen Werft: Freitag, 27.03.2020, 08:00h bis Sonntag, 29.03.2020, 12:00h.
Zur Erinnerung: am kommenden Wochenende 28.02.2020 bis 01.03.2020 ist die Gläserne Werft ebenfalls durch die S.T.A.G. belegt.
Aus der Nachbarschaft:
Die „Grönland“ liegt für einige Tage im NH und wird am Do., 05.03.2020 nach Hvide Sande (DK) in eine Werft zu Rumpfarbeiten versegeln.
Sonstiges:
Die Schonerbrigg „Greif“ (ex „Wilhelm Pieck“) mit Heimathafen Greifswald, ist nicht mehr seetüchtig. Anl. eines Werftaufenthalts im Januar d.J. bei der Wolgaster Werft wurde festgestellt, dass die stählernen Rumpfplatten weniger als 6,5 mm dick sind. Folge: keine Fahrten mehr in 2020. Das Schiff liegt derzeit im Hafen von Wieck auf.
Zu guter Letzt:
Wiederum aus dem Fundus der auf dem Darß gelegenen altehrwürdigen ehemaligen Seefahrtsschule Wustrow unter wiederholter Berufung auf Einen in der Schiffergilde, der es wissen muss:
Wie allgemein bekannt ist Navigation, wenn man trotzdem ankommt! In diesem Zusammenhang: warum ist die Brücke eines Schiffes stets überdacht?: Weil Glücksspiele unter freiem Himmel verboten sind!
Der kalendarische Frühling steht schon wieder unmittelbar bevor; daher dieses Mal
gefühlvolle Grüße an Alle auf See, im Hafen, daheim oder where ever you are, inclusiv Montreal
Neue Steganlage:
Sachstand: eigentlich gibt es nichts Neues zu berichten außer: „man“ spricht jetzt von Mitte März 2020 als gleitenden Fertigstellungstermin. Nicht vorenthalten werden soll die Tatsache, dass seit Mitte der vergangenen Woche die Stegbeleuchtung mit Einsetzen der Dunkelheit brennt. Ein gutes Omen?!
Ansonsten gilt das Motto: Keep calm and carry on!
Aus der Gildeflotte:
Auf unserem Flaggschiff “Astarte” wird nach wie vor – auch außerhalb des mittwöchigen Astarte-Tages – fleißig gearbeitet. Wenn +/- ein Dutzend ehrenamtlicher Crewmitglieder an unterschiedlichen Gewerken in den Hallen der Gläsernen Werft sowie an und unter Deck bei widrigen Wetterverhältnissen am Wirbeln sind, erregt das Aufsehen. In diesem Zusammenhang konnte eine überraschende Razzia durch den Zoll bei der Suche nach Schwarzarbeitern gerade noch abgewendet werden.
Das "Börteboot No.3“ liegt seit dem 05.02.2020 in Bad Bederkesa in einer Halle von Jochen und wird von ihm und Teilen der Crew ohne witterungsbedingte Einflüsse auf die neue Saison vorbereitet.
„Wiking“ war einen Tick schneller als das letzte Up Date vom 23.01.2020: noch in Wedel/Holst. vermutet, war sie bereits auf dem Weg nach Glückstadt und wurde dort am Wochenende 24./26.01.2020 geslippt. Der erste Eindruck von Uwe klang, was das Unterwasserschiff anging, recht optimistisch. Wir drücken die Daumen, dass keine verborgenen Mängel an Bodenwrangen, Spanten und Planken den Finanz- und Zeitplan durcheinander wirbeln. Glückstadt möge Uwe im wahrsten Sinne des Wortes Glück bringen!
Ebenfalls im letzten Up Date Nr. 20 wurde vom Verbleib von Markus‘ „Good Intent“ im eissicheren Hafen von Hooksiel berichtet. Manch Einer wird sich gefragt haben, wieso eissicher? Die Lösung: im alten Hafen von Hooksiel wurde vor Jahren von der Uni Oldenburg eine Versuchsanlage zur Anreicherung des Hafenwassers mit Sauerstoff (O 2) errichtet. Durch auf dem Hafengrund liegende Schläuche und Rohrleitungen wird O 2 gepumpt; die aufsteigenden Blasen verhindern zugleich als Nebeneffekt ein Zufrieren des Oberflächenwassers.
Sollte der Klimawandel einmal pausieren und wir wieder „richtige“ Winter bekommen: eine recht preiswerte Möglichkeit auch unsere Steganlage mit geringem Aufwand durch Pressluft - statt O 2 – eisfrei zu halten. Unsere hölzernen Schiffsrümpfe würden es danken.
Achim hat seine „The Old Lady” von der Teilnahme an der Sail Bremerhaven 2020 zurückgezogen; bereits jetzt ist erkennbar, dass die Instandsetzungsarbeiten bis August 2020 nicht zu schaffen sind.
(Sturm)-Tief Sabine:
Aus Schaden wird man klug!? ; so ein altes Sprichwort, das den Nagel auf den Kopf trifft. Aber im Ernst: muss es erst soweit kommen?
Nächtlich begann Sabine zunehmend aus S bis SW-lichen Richtungen im AH und NH zu wehen. An einem unserer Schiffe brach die Vorleine, die ersetzt wurde. Später wehte die gleiche Dame nochmals verstärkt aus W bis NW-lichen Richtungen wobei dieses Mal die Achterleine brach, die ebenfalls ersetzt wurde. Größerer Schaden konnte durch unverzügliches Eingreifen Dritter vermieden werden.
Vor Monaten - vor Beginn der zu erwartenden winterlichen Sturmphasen - wurde auf die Überprüfung insbesondere der Festmacherleinen zu verschiedenen Anlässen hingewiesen. Festmacherleinen sind ständig Wind- und Wetter, in erster Linie aber der Sonne und damit der UV-Strahlung ausgesetzt. Ihre „Lebens“-/Verwendungsdauer ist begrenzt. Jeder Eigner sollte sie daher rechtzeitig aussondern und ersetzen; dann ist Vorsorge klüger, als ein Warten auf den Schaden.
Da wir gerade dabei sind: Jedermann weiß, dass Auto- und Fahrradreifen bisweilen Luft verlieren und daher ab und zu aufgepumpt werden müssen, um ihren Zweck anstandslos zu erfüllen. Gleiches gilt uneingeschränkt auch für Fender: sind sie ohne Luft, sehen sie nicht nur nicht schön aus, sondern sie erfüllen auch nicht ihre Aufgabe, für die die sie hergestellt wurden. Der Kaimauer ist es egal, wer sich an ihr reibt. Der Bordwand unserer Schiffe, egal ob aus Holz, Stahl, Ferrozement oder GFK, ist es mitnichten egal. Wenn es bei Abrieb von Farbe bleibt: Glück gehabt! Ansonsten ist ein teurer Werftaufenthalt die Folge. Auch hier sollte die Devise gelten, auf Schaden zu verzichten. Also: Fender aufpumpen oder notfalls erneuern!
In diesem Zusammenhang ganz aktuell:
Seit Monaten liegen zwei uralte vergammelte Pontons längsseits an der Ostseite AH zwischen den Klappbrücken und der Glasbrücke. (Mancher erinnert sich: sie dienten einstmals unserer Schiffergilde als Behelfssteganlage). So uralt, wie die Pontons sind auch die Festmacher. Am heutigen Sonntag Vormittag sorgte Sabines Nachfolgerin Victoria dafür, dass sich der außen liegende Ponton losriss und bei Sturm aus S bis SW unter die Klappbrücke trieb, wo er mit seinen hochstehenden Pollern hängen blieb und später manuell geborgen werden konnte. Hätte Victoria aus W bis NW geblasen, wäre eine Kollision mit „Cementesse“ und „Bracki“ die Folge gewesen.
Termine:
Nächstes S.T.A.G. – Seminar Seemannschaft in der Gläsernen Werft: Freitag, 28.02., 08:00h bis Sonntag, 01.03.2020, 12:00h.
Schadstoffabgabe : Samstag, 28.03.2020, 07:00h bis 14:00h, Hexenbrücke
Zum Vorplanen: 21.05.2020 Heringsregatta Kappeln – Sonderburg (DK),
22.05.2020 Flensburg Fjord Regatta: Sonderburg (DK) – Flensburg
23.05.2020 Rum Regatta: Flensburg – rund Tonne 12.
Aus der Nachbarschaft:
Die „Seefalke“ soll nach einem Bericht der NZ in der 8. KW aus dem Bredo-Dock im Fischereihafen nach einem neuen Unterwasser-Anstrich zurück in den AH/Museumshafen verholen. Wer auf die Wetterkarte schaut wird schnell sehen, dass für dieses Manöver wohl noch einige Tage mehr ins Land gehen werden.
Auch die „Grönland“ liegt nach wie vor in Cuxhaven und wartet auf besseres Wetter.
Zu guter Letzt:
Aus der (ehemaligen) Seefahrtsschule Wustrow unter Berufung auf Einen, der es wissen muß:
Fach: Navigation
„Was ist der Horizont??
Horizont ist der, der wenn man ankommt, nicht mehr da ist!“
Dem können wir uneingeschränkt zustimmen.
Stürmische Tage stehen uns bevor, daher besondere Grüße an Alle auf See, im Hafen, daheim oder where ever you are
Vorbemerkungen:
Der weihnachtliche Lichterglanz unserer Schiffe im AH/NH ist erloschen. Langsam werden die Tage wieder länger.
Die letzte Vorstellung des beliebten Havenkinos vor unserer „Gläsernen Werft“ liegt schon länger als ein Vierteljahr zurück. Zahlreiche Abonnenten haben gekündigt, da derzeit nicht absehbar ist, wann die einmalige Natur-Leinwand wieder freigegeben werden kann. Ihnen sei versichert, dass nach Räumung der Baustelle der neuen Steganlage das Havenkino wieder öffnen wird!
Möglicherweise hat der Klimawandel kurzfristig dafür gesorgt, dass unsere Flotte bisher ungefährdet durch Frost, Stürme und Orkane durch den Winter gekommen ist.
Die neue Steganlage ist immer noch nicht fertig! Reine Spekulation, dass „man“ sehnsüchtig auf „schlechtes Wetter“ wartet, um die Verzögerung zu rechtfertigen; oder sollte tatsächlich der nicht vorhersehbare Steinlausbefall ursächlich sein?!
Liegeplätze AH:
Die für den 14. Januar d.J. geplante Verschleppung des U-Bootes „Wilhelm Bauer“ vom Museumshafen AH zur Dockung im Kaiserhafen wurde abgesagt. Ein neuer Termin ist nicht vor Ende des Jahres zu erwarten.
Noch im I. Quartal `20 ist eine Rückverlegung des Museumsschiffes „Seefalke“ vom NH in den Museumshafen – unabhängig von den Verschrottungsarbeiten der „Seuten Deern“ – nicht auszuschließen.
Die derzeitigen Liegeplätze von „Bracki“ und „Cementesse“ an der Ost-, sowie „Rike“ an der Westkaje sollten daher b.a.w. nicht geändert werden, zumal auch Schiffsverkehr von Behörden- und Bergungsfahrzeugen nicht auszuschließen ist.
Liegeplätze NH:
„Ella“ verholte am 17.01.20 von der Ostkaje/Höhe Pier 6 zur Lale-Andersen-Pier. Skipper Rainer manövrierte „Ella“ unter erschwerten Bedingungen – trotz längerer Enthaltsamkeit vom Ruder, nur minimalste Besatzungsstärke (m/w), durch Abdeckplanen stark eingeschränkte Sicht nach vorn, ohne Hilfe durch Bugstrahlruder und starkem Berufsverkehr durch „Geestemünde“ und „Harufa“ – in Rückwärtsfahrt in gewohnt souveräner Manier in die Lücke zwischen „Astarte“ und „Kathrin“ an den Überwinterungsplatz. Gekonnt: Das musste selbst eine vorbeikommende Streife des Waspo zugeben, die daraufhin auf ein fälliges Verwarngeld wegen nicht gesetzter Nationale und nicht abgegebenem Schallsignal wegen Rückwärtsfahrens großzügig verzichtete.
Der freigewordene Liegeplatz wird durch die im Päckchen mit „Enchantress II“ liegende „Petrel“ belegt.
Aus der Gildeflotte:
Nicht zur Abschreckung, sondern als Mut-Macher:
Grundsatz:
Auf eine Stunde Segeln kommen zehn Stunden Arbeit! Aber beides macht Spaß!
Geschäftiges Treiben an Bord und in der „Gläsernen Werft“ von einem Großteil der Stammbesatzung der „Astarte“. Der Mittwoch Nachmittag reicht nicht mehr aus, um die umfangreichen Winterarbeiten zu erledigen; oftmals wird auch Dienstags und Samstags gearbeitet. Und das alles unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns. Dafür geht es sichtbar voran!
Es geht das Gerücht um, dass die derzeitige gut eingespielte Crew (m/w) nach getaner Arbeit für die „Astarte“ auch für Fremdarbeiten zur Verfügung steht! Wie gesagt: nur ein Gerücht?!....
Wie berichtet, liegt unser „Börteboot No.3“ derzeit in Kührstedt am Elbe-Weser-Schiffahrtsweg an Land. Es ist geplant, dass noch in diesem Monat eine Verlegung in die Halle von Jochen nach Bad Bederkesa erfolgt, um sodann mit Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten zu beginnen.
„Brigant“ nutzt das Winterlager im City- Port und baut das gesamte Unterwasserschiff farblich neu auf; wenn schon, denn schon: vorher werden einige Meter Plankennähte vorsorglich neu kalfatet, um der Feuchtigkeit keine Chance zu geben. Helmut und Christian sind neben ihrem Haupt-Job voll beschäftigt.
„Good Intent II“ verbleibt den Winter über aus naheliegenden Gründen im eissicheren Alten Hafen von Hooksiel. Markus wird von dort alsbald zu einer Werft nach Varel versegeln, um ab März d.J. auf der dortigen Slipanlage Holzarbeiten vorzunehmen.
Die Arbeiten an Bord „Rike“ gehen zwar langsam, aber stetig voran; überwiegend unter einem Ganz-Schiff-Kondom im Verborgenen, gleichwohl nach wohl durchdachtem Plan. Beinahe täglich ist mindestens eine helfende Hand tätig. Inge und Rainer gehen davon aus, „Rike“ im Frühjahr zumindest teilweise der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen der Gläsernen Werft zeigen zu können. Ziel: Herstellung der Fahrbereitschaft zur Sail 2020.
Manni hat auf „Stella Nova“ wieder die Kommandogewalt übernommen. Wer ihn kennt, weiss, dass er im stillen Kämmerlein zu nächtlicher Stunde vielen Ideen nachhängt: wenn nicht alles täuscht, wird das diesjährige Ansegeln am 02. Mai 2020 mit einem markanten Anpfiff gestartet werden. Die Crew der „Wal“ wird staunen….
Ebenfalls im City-Port arbeitet Dieter am und im „Theepot“, der zum vergangenen Saisonende mit general-überholtem Bootskörper einschließlich Aufbauten aus der Zevenberg-Werft in Lemmer/NL zurückgekehrt ist, um die Inneneinrichtung wieder einzubauen. Ein Puzzlespiel, zumal es die eine oder andere Änderung zu berücksichtigen gilt.
„The Old Lady“ wird in den Hallen der Fa. Inselmann einem umfangreichen Refit-Programm unterzogen. Achim ist mit Feuereifer dabei, die Geheimnisse eines (alten) Holzbootes zu ergründen. Man mag es glauben oder nicht: neun Meter Schiffslänge bedeuten eine Menge Arbeit, besonders dann, wenn ein „Alleinunterhalter“ am Werk ist, der nachhaltige Arbeit auf seine Fahnen geschrieben hat. Ein guter Entschluss: erst die Arbeit, dann das Vergnügen; daher hat Achim von einer Teilnahme an der Sail 2020 mit eigenem Schiff abgesehen.
„Wiking“ meldet, dass sie noch im Januar in Wedel /Holst. aus dem Wasser genommen und geslippt werden soll. Uwe will mit Thomas und Werfthilfe einige Planken erneuern und verschiedene Leckagen beseitigen.
Aus der Nachbarschaft:
Nach einem Bericht der NZ wird der ehemalige Lotsenversetzer der Lotsenbrüderschaft Weser/Jade „Seelotse“ nun doch nach Bremerhaven zurückkehren. Zeigte zunächst die Schiffahrts-Compagnie Interesse an einem (Rück-)Kauf des Schiffes, wurde es nunmehr von privater Hand erworben. Nach Unterhaltungsarbeiten soll das Schiff noch im I. Quartal in den NH verholen.
Ein Schiff, das zu Bremerhaven passt! Herzlich willkommen!
Leider gibt es auch Trauriges zu berichten:
Der Nachbau eines Weserkahns – „Franzius“ – ein in Bremerhaven und umzu wohlbekanntes Plattbodenschiff aus Bremen, weist nach rund 20-jähriger Fahrenszeit starke Schäden im Unterwasserschiff im gesamten formverleimten Rumpf auf. Sämtliche für das Jahr 2020 geplanten Reisen mussten abgesagt werden.
Die „Franzius“ , durch herausragende Jugendarbeit bekannt, liegt z.Zt. an Land.
Von dieser Stelle aus viel Glück und Erfolg bei der Generierung von Sponsoren, der Wiederherstellung und wieder Infahrtbringung dieses einzigartigen Schiffes.
Das Wintertreffen 2020 der Freunde des Gaffelriggs findet am 21. März 2020 in Vegesack im Thiele-Speicher statt.
Auch für Nichtmitglieder eine interessante Veranstaltung, für die das Programm noch bekanntgegeben wird.
Das diesjährige Osterfest liegt relativ spät: Mitte April 2020. Anzeichen deuten darauf hin, dass bis dahin mit einer Fertigstellung der neuen Steganlage gerechnet werden kann. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Toni
Vorbemerkungen:
Die Zeit drängt!, so die Überschriften zu den Absätzen und der Schlußsatz der Vorbemerkungen zum vorhergehenden Up Date. Gemeint war natürlich in erster Linie die Fertigstellung der neuen Steganlage, die ursprünglich im April 2019 fertiggestellt sein sollte. Leider blieb das Ausrufezeichen ohne die erhoffte symbolische Wirkung auf die Realität.
Neun Monate später leben wir immer noch mit verschiedenen "Übergangs"-Liegeplätzen im NH und AH und - durch eine realistische Brille betrachtet, - wohl auch noch im neuen Jahr! Dennoch:
Die Zeit drängt!, unsere Flotte verlangt nach sicheren Liegeplätzen, um Winterstürme und Orkane schadlos zu überstehen.
Unsere Eigner sind durchaus Realisten und glauben nicht (mehr) an den Weihnachtsmann, wenn sie das bauliche Umfeld vor unseren Türen sehen; aber vielleicht kommt ja doch noch in diesem Monat der heilige Sankt Nikolaus - der Schutzpatron aller Seeleute - und beschert uns überraschend die ersehnte Nutzung der neuen Steganlage einschließlich ihrer Versorgungsmöglichkeiten!? Bis dahin bleibt meinerseits die Forderung aufrechterhalten:
Die Zeit drängt!
Liegeplätze AH:
Leider konnte "Bracki" mit "Rike" im Schlepp wegen eines Fehlers in der Elektrik - mangelnder Fluss der Elektronen - nicht wie geplant den AH verlassen. Der Schaden ist zwischenzeitlich behoben, so dass "Bracki" auf eine Öffnung der Klappbrücken zum Verholen in den NH wartet.
"Rike" beabsichtigt an der W-Seite AH zu verbleiben. Gleiches gilt für eine Rückverlegung der "Cementesse", wobei hoffentlich nicht mit einer Beeinträchtigung unsererseits für ein sicheres Verholen des U-Bootes "Wilhelm Bauer" am 14. Januar 2020 gerechnet werden muss.
Liegeplätze NH:
Unser Flaggschiff "Astarte" liegt nach wie vor an der Lale-Andersen-Pier und glänzt über die Toppen in weihnachtlichem Lichterschmuck einschliesslich Tannenbaum auf dem Vorschiff.
Unser "Börteboot No 3" hat den NH am 12.12.2019 zum Elbe-Weser-Schiffahrtsweg, besser bekannt als "Kuh-Kanal", nach Kührstedt / Bad Bederkesa verlassen, um bei Jochen auf die neue Saison vorbereitet zu werden.
Mannis "Stella Nova" in kurzen Worten: Eine Zier für die Pier! Ein tolles Bild in der dunklen Jahreszeit! Ein erleuchteter Nikolaus hat das Kommando auf der Brücke übernommen und zugleich die Wache über seine Nachbarn "Pacific", "Ella", "Enchantress II" und "Petrel" vor Pier 6.
Alle warten auf die neue Steganlage.
Aus der Gildeflotte:
Eigentlich hatten wir "Good Intent II" als Adventsschiff im NH zurückerwartet. Markus hatte in der ersten Dezemberwoche seinen Liegeplatz in Hooksiel verlassen, um in einem geeigneten Wetterfenster nach Bremerhaven zu versegeln. Zunehmender Nebel veranlasste ihn unter Radarberatung von der Jade zur Mittelrinne zu segeln bei, - ja bis weitere Sichtverschlechterung zum Entschluss zum Abbruch der Reise und Rückkehr nach Hooksiel führte.
Eine kluge Entscheidung und zugleich ein Zeichen guter praktizierter Seemannschaft!
Die Rückkehr ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.
Last but not least:
"Tussnelda" hat Bremerhaven endgültig per Trailer in Richtung NRW verlassen.
Die "Grönland" liegt z.Zt. in Cuxhaven und wartet auf einen Sliptermin bei einer Werft.
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, wird die "Quarantäne" der Schiffahrts -Compagnie als historisches Schiff erhalten bleiben und im neuen Jahr ihren angestammten Liegeplatz wieder einnehmen.
Sonstiges:
Bekanntlich wird unsere Geschäftsstelle zum 01.01.2020 umziehen. Nachmieter in der H.-H.-Meier-Strasse wird der maritime Ankerherz Verlag sein.
Anlässlich der Lesung Mayday im Atlantic-Hotel-Sail-City hatten mehrere unserer Mitglieder Gelegenheit, den Verlagschef kennen zu lernen.
Wenn nicht alles täuscht, kann sich hier eine im beiderseitigen Interesse liegende mehr als gut nachbarschaftliche Zusammenarbeit entwickeln: möglicherweise wächst hier etwas zusammen, was zusammen gehört!?
Für alle in Bremerhaven und umzu Wohnenden:
NZ-Talk zur Zukunft der Museumsflotte.
Eine Sonderveranstaltung der NZ-Gesprächsrunde
"Leute in der Losche" am
Montag, 16. Dezember 2019, 19:00h, Einlass ab 18:30h im DSM.
Karten im NZ Ticket-Shop, Obere Bürger.
In dieser Woche ist ein atemberaubender, spektakulärer Film in den Kinos angelaufen:
"Aquarela" von Vietor Kossakowsky.
Aus der einführenden Kurzbeschreibung:
"Hypnotisierend, tief bewegend und erschreckend"
"Erschütternd. Das macht Kino aus. Ein Film, der verändert"
"Ein viszerales, ur-kinematografisches Erlebnis: eine Liebeserklärung an das lebensspendende Element und die Glücksgefühle, die es hervorruft".
Kurzum meine ganz persönliche Empfehlung: Jeder, der sich dem Meer verbunden fühlt, sollte diesen Film gesehen haben. Ein Muss!!!
In diesem Sinne: Grüße an Alle auf See, im Hafen, daheim oder where ever you are
Toni
Vorbemerkungen:
Die Zeit drängt!
In der Hafenstrasse vor den Erkerfenstern des Verfassers dieser Zeilen, werfen die grossen Platanen ihre Blätter ab. Untrügliches Zeichen, dass der Winter nicht mehr fern ist.
Für unsere Flotte heisst es, Vorsorge für die Überwinterung zu treffen: Segel abschlagen, das laufende Gut, soweit möglich bergen und einlagern, Kojen abziehen, Matratzen, Wolldecken, Ausrüstungsteile von Bord, Motoren mit Frostschutz versehen, Trinkwassertanks entleeren und, und, und ....
Aufwendige, zugleich ungeliebte aber zu jedem Saisonende notwendige Arbeiten; gilt es doch, unsere schwimmenden
Schätze vor Regen, Schneefall, Frost, Sturm und Eis zu schützen. Kurz gesagt: Winterfest machen ist angesagt.
Dazu gehören nicht zuletzt auch überwinterungsgeeignete Liegeplätze, die insbesondere den empfindlichen Holzrümpfen unserer historischen Schiffe gerecht werden. Aus bekannten Gründen stehen diese gegenwärtig (noch) nicht zur Verfügung. Auch her gilt:
Die Zeit drängt!
Wie im letzten Up Date Nr. 15 ausgeführt, sind die Pontons der neuen Steganlage eingeschwommen und montiert. Derzeit werden Rettungsleitern und Zäune angebracht. Die landseitigen Bauarbeiten machen zwar zusehends Fortschritte, sind aber noch nicht abgeschlossen. Auch konnte mit der Installation der Wasser- und Stromversorgung noch nicht begonnen werden, da diese dem Abschluß der Bauarbeiten folgen.
Eugen ist zum wiederholten Male initiativ geworden und hat bei der BEAN um eine eingeschränkte Freigabe der Nutzung der neuen Steganlage gebeten, die jedoch aus Versicherungsgründen erst nach Abnahme der Anlage erfolgen kann.
Fertig ist, - wie im letzten Palaverprotokoll angesprochen -, der Liegeplan für die Überwinterung im NH. Unberücksichtigt geblieben sind die Boote, die "aushäusig" in Hallen-Winterlagern liegen.
Das bedeutet zugleich, dass der Liegeplan zu Beginn der Saison im Frühjahr 2020 neu erstellt werden muss.
Für die Umsetzung des Winter-Liegeplans gilt jedenfalls auch hier uneingeschränkt:
Die Zeit drängt!
Liegeplätze AH:
Dessen ungeachtet werden unsere Boote mit Ausnahme "Cementesse" den AH voraussichtlich am Freitag, 15.11.19 um 11:00h nach Öffnung der Klappbrücken verlassen.
Liegeplätze NH:
Die bisher genutzten Liegeplätze (Höhe Pier 6) könen leider noch nicht geräumt werden. Da eine gesicherte Stromversorgung vorhanden ist, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Die aus dem AH zu verholenden fünf Fahrzeuge werden zunächst an der Lale-Andersen-Pier ""zwischengeparkt". Nach einer Nutzungsfreigabe der neuen Steganlage soll diese unverzüglich nach Liegeplan belegt werden.
Aus der Gildeflotte:
Stellvertretend für Alle:
Die Crew unseres Flaggschiffs "Astarte" hatte am vergangenen Wochenende Großeinsatz. Bei schönem sonnigem Herbstwetter wurde das laufende Gut abgeschlagen und in der Halle vorbildlich eingelagert. Gute Vorarbeit zahlt sich bekanntlich aus.
Eugen "überwachte" das Ganze von oben aus dem Bootsmannstuhl und im Mast hängend, Horst gab letzte Anweisungen von der Kaje aus, die Crew arbeitete zielorientiert und konzentriert unter Anwendung einer eingespielten Logistik. Ganz ohne "Überwachung", auf sich allein gestellt und unter Deck im Maschinenraum verrichtete Peter notwendigen Arbeiten. Die Kombüsencrew mit Angelika und Marion sorgte ihrerseits mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen mit "Spiegelei" für den Erhalt der allseits guten Stimmung. Interessierte Sehleute an Land - und davon gab es viele wegen des schönen Wetters - staunten über den sachkundigen und engagierten Einsatz von Angela und Susann(e) mit Alexander von Humboldt-Vorerfahrung an Deck. Für Aussenstehende immer noch ein ungewohntes Bild. Gute Öffentlichkeitsarbeit so ganz nebenbei, an der wohl auch ein Fotoreporter der NZ Gefallen gefunden hätte.
Auch "Ella" hat sich entblättert: ihre Segel wurden abgeschlagen und konnten Dank des gutes Wetters trocken eingelagewrt werden. Das Einplanen des Schiffes selbst kann erst nach Einnahme des Winterliegeplatzes erfolgen.
Unsere "Grossen" haben ihre Vorbereitungen zur Winterzeit fast abgeschlossen. Für beide gilt hinsichtlich eines sicheren Liegeplatzes, wie auch für "Pacific", "Enchantress II", und "Stella Nova" :
Die Zeit drängt!
Aus der Nachbarschaft:
Da eine Verschleppung der "Seuten Deern" aus dem Museumshafen nicht erfolgen kann, konnte die "Welle" in der vergangenen Woche wieder an ihren angestammten Liegeplatz vor dem Auswandererhaus verholt werden.

