Die Schiffergilde und die GSHW

27. März 2017

Seit letztem Jahr ist die Schiffergilde Bremerhaven e.V. Mitglied im Verein GSHW e.V. (Gemeinsame Sicherheitskommission für historische Wasserfahrzeuge).
Die GSHW vertritt als Dachverband die Interessen aller Traditionsschiffe unter deutscher Flagge.
Zum Beispiel können die Sachverständigen der GSHW ein Schiff prüfen und begutachten (bei uns ist das die ASTARTE) und für die Beantragung des Sicherheitszeugnisses ihr Votum als Empfehlung an die BG Verkehr geben. Diese stellt letztlich das Zeugnis aus.
Dies ist nur ein Teilbereich – viele weitere interessante Informationen könnt ihr auf der Homepage www.gshw.de nachlesen!
Der unten stehende öffentliche Brief wird am 04.04.2017 auf der 10. Maritimen Konferenz von der GSHW – auch im Namen der Schiffergilde Bremerhaven e.V. - an Frau Merkel übergeben.

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Taufe ENCHANTRESS II

Eine neu gebaute Schoner-Yacht ist am vergangenen Sonntag vor großer Kulisse in der "Gläsernen Werft" der Schiffergilde auf den Namen "ENCHENTRESS II" getauft worden !

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Das Schiff ist in enger Anlehnung an Pläne des sehr bekannten Yacht-Konstrukteurs "Alden" gebaut worden.
Eignerin ist unser langjähriges Gilde-Mitglied Ute Rabe, deren Mann Klaus - ebenfalls wohl bekannt aus den früheren Zeiten unserer Schiffergilde - ist leider während der Bauzeit verstorben. Es war ein großes Anliegen von Ute, das Projekt im Sinne ihres Mannes zu vollenden - großer Dank galt vielen guten Freunden , die dabei geholfen haben und es war nun ein "Meilenstein" , die Taufe am Steg und in der Halle unserer Gilde zu feiern .

Die weitere Ausstattung und die natürlich noch nötigen Restarbeiten können jetzt in der "Gläsernen Werft" der Schiffergilde in Bremerhaven stattfinden.

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Alle Mitglieder freuen sich über den Zugang einer echten Klassischen Schoner-Yacht und wünschen dem neuen Schiff allzeit gute Fahrt und die nötige "Handbreit" unter dem Kiel !


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Cruise in Company ASTARTE und FRANZIUS

De Tour no Helgoland ...
 
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zu Pfingsten soll's nach Helgoland geh'n - die Jugendlichen, die über die STAG auf die ASTARTE und auf die FRANZIUS kommen, sind voller Erwartungen und gespannt, wie es auf Helgoland aussieht und wo das überhaupt liegt (naja, Onkel Google weiß auch das ...).
Am Freitagnachmittag sind alle in Bremerhaven angekommen und auf beide Schiffe verteilt - und die Wetteraussichten sind so eindeutig, dass wir das Ziel Helgoland durch Bremen ersetzen müssen.
 
 
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Samstagmorgen pustet es aus Nordwest, sodass "weseraufwärts" allgemein akzeptiert wird.
Beide Schiffe schleusen aus und setzen schon im Blexer Bogen Segel, die uns bis zum frühen Abend in den Europahafen neben die ALEX ziehen.
 
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Meistens Sonne, prächtigen Wind und gute Stimmung - nur wärmer könnte es gerne sein.
Da es abends in Bremen regnet und hagelt, rücken alle zusammen und klönen beim gemütlichen Bier.
Der Pfingstsonntag erwartet uns mit einem unglaublich prächtigen Regenbogen - wie ein Tor zur Weser, den wir durchfahren wollen, was aber nicht klappt (und den Kessel voller Gold findet auch keiner ...). Trotzdem wird's ein schöner Tag (Sonne, Schauer, Wind gegenan) und wir schleusen am frühen Nachmittag in den Braker Hafen ein, wo beide Schiffe sehr freundlich empfangen werden und einen Liegeplatz mit Stromanschluss kriegen.
Das Museum hier ist 'ne Wucht, was auch die jungen Leuten anlockt. Und weil wir ja auch Beiboote haben, gibt es danach einen Wettkampf im Hafen ...
Am Montag kommen die FRANZIUS und die ASTARTE gegen Mittag wieder in Bremerhaven an - und eigentlich ist Helgoland ja langweilig, da fährt ja jeder hin und an Pfingsten ist's voll und überhaupt ...
 
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Werkstatt wird zur Hafenkneipe

 

 

Die Schiffergilde Bremerhaven e.V. pflegt aktiv Schifffahrts- und Schiffsbautradition. Mit derzeitig 22 Schiffen, pflegt die Gilde die maritime Kultur Bremerhavens. Mit ihren Schiffen dokumentiert sie die historische Entwicklung des Schiffsbaus, traditioneller Schiffsformen und Baumaterialien.

Wichtig ist dem Verein eine möglichst originale Erhaltung der historischen Schiffe bzw. ein angepasster Umbau, ähnlich dem ursprünglichen Zustand. Dafür hat sich die Schiffergilde in den Räumen am Neuen Hafen eine Werft eingerichtet, in der Holz- und Stahlarbeiten ausgeführt werden können.

...und während der Festwoche herrscht Ausnahmezustand:

Aus der Werft wird eine Hafenkneipe und wir machen Musik

Ausführliches Musikprogramm finden Sie hier

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Überleben auf See - Sicherheitstraining

Das eigene Boot ist leckgeschlagen, in Brand geraten oder sonst irgendwie beschädigt, so dass die Besatzung in die Rettungsinsel muss. Dieses Scenario wünscht sich wohl niemand und sollte unbedingt immer wieder geübt werden.
 
Am Freitag, den 01.04.2015 hat die Stammbesatzung der ASTARTE und ein Mitgied der Schiffergilde an einem Seminar Überleben auf See teilgenommen.
Mit Theorie und viel Praxis wurde ein Training geboten, dass nicht nur Sicherheit gibt, sondern auch die Entscheidungen in kritischen Situationen erleichtern kann.
 
hier ein paar Stichworte was gemacht wurde
  • Funktion: Rettungwesten, Arbeitssicherheitswesten, Rettungsinsel
  • Verhalten beim Verlassen des Schiffes, - im Wasser, -in der Insel, -bei Annährung des Retters.
  • Unterkühlung:  Behandlung und Umgang mit unterkühlten Personen. 
  • Nutzen und Anwendung der persönlichen Rettungsmittel: Rettungsweste,
  • Verhalten in der Rettungsweste: Absprung aus größeren Höhen, Zusammenbleiben, Kettenbildung,
  • Benutzung der Rettungsinsel: Auslösen, Einsteigen, Aufrichten,  Verhalten in der Insel
  • Abbergen durch den Hubschrauber: Verschiedene Techniken, Anwendung der Bergeschlinge 

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Aus der Nachbarschaft

…. einige positive Beispiele für die Erhaltung maritimer Kulturgüter:


Das seegehende Börteboot „No.3“ der Schiffergilde Bremerhaven bei der Auslieferung 1953 in Haseldorf !

Die Schiffergilde Bremerhaven unterhält ein besonderes Helgoländer Börteboot : die „No.3“ von 1953, die gleich nach der Wiederbesiedlung der Insel ab 1952  als Gemeindeboot in der sogenannten „Börte“ eingesetzt wurde. Speziell für diesen Einsatz wurden ab 1952 einige neue Börteboote bei den Werften an der Küste in Auftrag gegeben. Mehrere davon bei der Werft Hatecke in Freiburg/Elbe - die "No.3" als einziges bei der „Schwarz-Werft“ in Haseldorf/Elbe! Obwohl die „großen“ seegängigen Helgoländer Boote alle annähernd gleiche Maße aufwiesen (10m Länge, 3m Breite) , so hatten sie auf Grund der durchaus üblichen handwerklichen Unterschiede auf den Werften ihre speziellen Eigenarten.

Nach der Außerdienststellung drohte das besondere Boot „No.3“ wie viele andere verloren zu gehen.
Die Gemeinde der Insel Helgoland übergab „No.3“ deshalb zur besonderen Erhaltung an das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, welches es wiederum an die benachbarte und gemeinnützige Schiffergilde herantrug. Satzungsgemäß kümmert sich die Gilde seit 1979 um den Erhalt historischer Schiffe und konnte bislang sogar gewährleisten, dass „No.3“ bis heute durch „allerhand" ehrenamtliche Arbeit
 kontinuierlich restauriert weiter „In Fahrt“ ist und damit einer breiten Öffentlichkeit als „Fahrendes Kulturdenkmal“ präsentiert werden kann!
 
 
 

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Aus der Nachbarschaft

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Mit "Kapitän König"  ist ein bemerkenswertes Maritimes Denkmal aus Bremerhaven verloren gegangen -


denken wir z. b. zurück an den Bergungsschlepper "Oceanic" - oder "unser" Seebäderschiffe "Helgoland"


und ausnahmsweise an die "Wappen v. Hamburg"

- nun müssen wir erneut einen herausragenden Verlust für die maritime Identität unserer "Seestadt" beklagen.


Leider sind unsere holländischen Nachbarn uns in dieser Hinsicht weit voraus - sie erkennen seit langem den historischen Wert solcher identitätstiftender Kulturgüter!


Am Einkaufspreis kann es nicht liegen , es fehlt hier an weitreichenden Ideen für einen umfassenden Denkmalschutz, wie im Immobilienbereich längst etabliert und staatlich sanktioniert, auch den Wert Maritimer Kulturgüter zu erkennen !


Auf diesbezüglich äußerst interessante Bestrebungen unserer Freunde der Stiftung "Hamburg Maritim" sei mit großer Hochachtung hingewiesen !


Denken wir zurück an das Schwesterschiff :


"Kapitän Hilgendorf", den Bergungsschlepper....usw.

Vielleicht hat noch jemand ein Bild von den Schmuckstücken ....?



Danke und Grüße aus dem Winterwonderland - sieht hör immmoor richtig schön aus !

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Rendezvous der Klassiker zur Kieler Woche 2015

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Grüße von der Ostsee vom Juni 2015

Hallo liebe Vereinsleute !

Es ist eigentlich nur die abgerissene Gildeflagge in unserem Masttop , die den wunderbaren Gesamteindruck der Klassiker hier im Mecca des deutschen Segelsportes vor dem ehrwürdigen KYC etwas eintrübt ....

Wetter ist den Umständen entsprechend und wiedererwartend mit Sonnenanteilen erträglich , der Segelwind so freundlich , dass wir unseren "Meistertitel" bei der Eröffnungsregatta vom letzten Jahr gestern mit einem ordentlichen "Dritten" untermauern könnten  -

Wir freuen uns über den schönen Regattaerfolg , werden jetzt die harte "Kieler Arbeitswoche" mit vielen uns schon wohlbekannten Gästen und der ebenso bekannt guten Küche an Bord sicher irgendwie meistern ...

3x Lang mit unserm Flaggschiff war gestern auf der Förde - wir unter Vollzeug im harten Kampf um die Plätze mit SENTA und PETER v.S. und der königlich Dänischen Marine,
ASTARTE war es für das Großsegel offensichtlich etwas zu viel Druck in der Luft - Schade !

Wir haben heute frei und genießen den Anblick der 12er bei Meterklassenregatta - diesmal sind es 12 der"Schönsten" - der Club hat Abends 'ne Menge bestes Holz vor der Tür!


Herzliche Grüße
 Inge&Rainer&Helmut

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Die Regattagruppe der legendären  "Zwölfer" im Historischen Olympia Hafen vor dem KielerYachtClub -durch fortschreitende  Restaurierungen und Nachbauten der Rennyachten aus der Zeit vor 1939 wird das Starterfeld in den alten Meterklassen erfreulich größer
 - immer wieder zur Eröffnungsregatta der Kieler Woche präsentiert der Freundeskreis Klassische Yachten "fly"  eine beachtliche Zahl traditioneller Yachten beim "Rendezvous der Klassiker" !
Seit nunmehr 15 Jahren ist die ELLA in der Gruppe der Großen KreuzerYachten als Eignerschiff unter der Flagge der Schiffergilde Bremerhaven regelmäßig dabei !


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Besuch in Absersiel

Als Willkommensgruss nach Restaurierung besuchte im Rahmen der Bremerhavener Festwoche 2014 das Börteboot No 3 in Begleitung von 5 weiteren Börtebooten den Naturhafen Absersiel, der hinter der Strohauser Plate an einem Seitenarm der Weser liegt.

Auf Einladung des Vereinsmitgliedes Jens Bode und seiner Frau Bianca konnten die Mannschaften am 25.7. 2014 dann an deren Wohnhaus am Deich mit Getränken und sensationellen Bratwürsten die kurze schiffbare Zeit bei bestem Wetter verbringen.

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Noch mal zur Erinnerung:

Das im Jahr der Sail 2000 der Schiffergilde übergebene Börteboot No 3 kam als Geschenk Helgolands nach Bremerhaven.  Nach einer ausgiebigen Vereinsnutzung wurde das gute Stück  dann Ende 2013 in die Börtebootwerft Hatecke an der Elbe gegeben und dort von fachkundiger Seite, auch mit Hilfe von freiwilligen Vereinsmitgliedern grundlegend restauriert.

Mitte Juni war das Börteboot zurück in Bremerhaven und strukturell soweit gefestigt, dass es gemeinsam mit anderen Börtebooten die  Bremerhavener Festwoche 2014 eröffnen konnte!

Während der 5- tägigen Festwoche hat das Börteboot No 3 einen festen Platz im Unterhaltungsprogramm am Neuen Hafen  gehabt und wird auch in Zukunft als aktiver Botschafter der Schiffergilde Bremerhaven für Aufmerksamkeit sorgen!

Für die Sail 2015 sind schon wieder einige Aktionen um das Börteboot No. 3 geplant und mit Hilfe engagierter Vereinsmitglieder und den befreundeten Eignern der anderen Börteboote dürfen wir gespannt sein auf neue gemeinsame Auftritte!

Bis dahin wird das Boot in einem WIN-Projekt (Wohnen in Nachbarschaft) von innen verschönert und mit neuen Bedienelementen versehen. Bei diesem  Projekt kann die Öffentlichkeit zuschauen und alte Erinnerungen an früherer Helgolandbesuche wieder hervorholen.





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Taufe im Kehdingener Land

Oderik von Oederquark - historischer Pfahlewer läuft vom Stapel

Sonnenschein und eine frische Brise bildeten am Samstag, 12.04.14 in Freiburg/Elbe den zünftigen Rahmen von Taufe und Stapellauf der "Oderik von Oederquart", - dem Nachbau eines Pfahlewers nach historischen Vorbildern, wie sie bis vor hundert Jahren in großer Zahl die Elbe zwischen ihrer Mündung und Blankenese befuhren.

Mehr als 20 Jahre schlummerte das halbfertige, aus massiver Eiche gebaute und im Privatbesitz befindliche Schiff beinahe vergessen im hinteren Teil einer Bootsbauhalle der Fa. Hatecke, bis es rührigen Männern gelang, eine breite Öffentlichkeit für die Fertigstellung dieses einmaligen Projektes herzustellen. Ein gemeinsames Motto war schnell gefunden: "Alle in einem Boot!"; nicht nur Motto, sondern gleichermaßen Antrieb und Motivation, die über Jahre notwendig waren, um Rückschläge und Schwierigkeiten zu überwinden. So mussten mehr als € 150.000,- an privaten Spenden- und Sponsorengelder, aber auch öffentliche Mittel bis hin zu Fördergelder der EU eingeworben werden, um den Ewer erwerben und ausbauen zu können.

Die Taufgäste spürten das Engagement und die Begeisterung , die die vergangenen Jahre den endgültigen Ausbau vorantrieben. Mit großer Freude und Genugtuung konnte festgestellt werden, dass in Freiburg/Elbe die alte Kunst des Holzbootsbaus nach wie vor beherrscht wird. So konnte der Werftchef Rainer Hatecke auch in einem kurzen Statement reinen Gewissens versichern, dass das Eichenholz und damit das Plattbodenschiff mit Sicherheit alle Anwesenden überdauern wird.....

Die Gemeinde Oederquart, Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Nordkehdingen, ist Eigner des Schiffes. Als Heimathafen steht "Kehdingen" am Heck. Eine interessante Lösung: ist "Kehdingen" doch kein Hafen, sondern ein Landstrich. Da aber die Samtgemeinde Kehdingen das Projekt mit trägt, ist bewusst auf die Festlegung eines Heimathafens wie Freiburg, Balje, Wischhafen u.a. verzichtet worden. Zugleich ein schönes Beispiel, wie es gelingen kann, auch künftig "Alle in einem Boot" zu vereinen.

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"Oderik von Oederquart" wird mit einem gesteckten Pfahlmast, einem ca. 48 qm grossem Luggersegel und einer ca. 9 qm grossen Fock ausgerüstet. Das vordere Drittel des ca. 13m langen Pfahlewers ist überdeckt, der übrige Teil ist "fisherman-like" offen. Natürlich verfügt der mit Pinnensteuerung versehene Neubau über eine leistungsstarke Maschine; sie ist auf der vielbefahrenen und strömungsstarken Elbe unverzichtbar. Im übrigen ist deren Einbau ohne optische Beeinträchtigung der Historizität erfolgt.

Das derzeitige Konzept sieht vor, dass nach einer mehrmonatigen Einarbeitungszeit der Stammbesatzungen die Unterelbe zwischen Blankenese und Cuxhaven mit (Jugend)-Gruppen und anderen Interessierten befahren wird. Die Stadt Blankenese , in der einstmals weit über 100 Pfahlewer gleichzeitig als Fischereifahrzeuge beheimat waren, führt im übrigen nach wie vor in ihrer Stadtflagge einen Pfahlewer; sie blickt sicherlich ein wenig neidisch auf Oederquart....

Sein angestammtes Revier wird "Oderik von Oederquart" im nächsten Jahr für eine Reise an die Weser verlassen. Vertretern der Schiffergilde Bremerhaven, die dem Taufakt und Stapellauf beiwohnten, wurde versichert, dass das Schiff anläßlich der "Sail Bremerhaven 2015" der Schiffergilde einen Besuch abstatten wird. Wir freuen uns schon jetzt darauf und sagen herzlich willkommen!




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Zukunft der Traditionsschiffe

Ein Statement zur offenen Diskussion des Vortrages von Sts Uwe Beckmeyer: Traditionsschiffahrt und ihre Zukunftsaussichten,

gehalten am 14.5.2014 in der Kito in Vegesack

von Toni von Häfen

 

Es ist gut, dass das Thema "Traditionsschiffe und deren Zukunft" nun auch auf der hohen politischen Ebene eines anderen Ressortbereichs angekommen ist.

Gut, dass die Szene zumindest keinen neuen Skeptiker bzw. "Verhinderer" in der Person der Vortragenden gefunden hat, sondern vielmehr ein im politischen Berlin / Bonn  erfahrenes "Schlachtroß", das sicherlich seine Ideen und Möglichkeiten umzusetzen bestrebt ist.

Gut auch die derzeitige politische Funktion als Maritimer Koordinator, der damit aus "übergeordneter" Position heraus ressortübergreifend tätig werden kann; und nochmals gut, dass hier ein Mann aufgetreten ist, der nicht nur als Bremerhavener und in der Küstenregion von Anbeginn an Verwurzelter mit den Problemen aber auch Segnungen der Seeschiffahrt in all ihren Facetten mehr als vertraut ist.

Das Thema "Traditionsschifffahrt" steht bekanntlich zur Behandlung im Koalitionsvertrag und ebenso bekannt ist, dass das federführende Ressort das CDU / CSU dominierte Verkehrsministerium ist; gleichwohl kommt StS Beckmeyer sicherlich zu Gute, dass er aus seiner früheren Tätigkeit als Vorsitzender des Verkehrsausschusses noch über gute Verbindungen verfügen dürfte. Nicht zu vergessen die "Küstengang", in der er in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart erfolgreich tätig war und ist.

Vielleicht gelingt es ihm, im Verkehrsministerium einen "Beckmeyer" ausfindig zu machen, der sich unseren Fragestellungen im an sich zuständigen Ressort annimmt; vielleicht ist StS Ferlemann ein geeigneter Mann - ebenfalls aus der Region und von der Traditionsschifffahrt nicht ganz unbeleckt. ( F. war anwesend  am 12.04.14 bei der Taufe und dem Stapellauf des traditionellen Pfahlewers "Oderik von Oederquart" durch die Samtgemeinde Kehdingen in Freiburg /Elbe).

Gut auch, dass die Szene vielzählig und kompetent vertreten war, was sich nicht zuletzt in den Diskussionsbeiträgen niederschlug.

Fazit: eine gelungene Veranstaltung, deren Auswirkung hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft - erwartete "Tragezeit unter 9 Monaten" - die erhoffte Klärung für die Szene beinhaltet.

Dank noch mal an die Ausrichter vom Vegesacker Museumshafen: Rolf Noll u.a.

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Das ist mein Verein


Die Schiffergilde ist nicht nur ASTARTE, sondern ein Sammelbecken für alle Freunde historischer  Wasserfahrzeuge :

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Weihnachtsgrüße

 

            Liebe  Mitglieder und  Freunde der Schiffergilde e.V.

In diesem Jahr liegen wieder viele Ereignisse hinter uns, vor allem der 110. Geburtstag der ASTARTE. Ich denke, wir haben dieses Ereignis gebührend an Bord unseres Flaggschiffes gefeiert. Mit einem Sicherheitszeugnis versehen und bestausgerüstet hat der Finkenwerder Fischkutter von 1903  die Schiffergilde auf Nord- und Ostsee repräsentiert. Nun liegt die ASTARTE abgetakelt wie die Jahre zuvor am Steg im Gildehaven und wird nach einer arbeitsreichen  Überholung des Unterwasserschiffs einschließlich der Ruder- und Wellenanlage liebevoll von der rührigen Stammcrew betreut.

Auch unser Börteboot Nr.3 befindet sich im sicheren Areal einer Werft in Freiburg und wartet auf helfende Hände der aktiven Mitglieder. Zu einer Wiederherstellung der alten Festigkeit dieses geschichtsträchtigen Börtebootes Nr.3  haben wir uns entschlossen, weil immerhin noch viel feste Substanz  nach dem langen Einsatz vor Helgoland  vorhanden ist.

Vor uns liegen eine interessante Segelsaison mit der ASTARTE, aber auch ereignisreiche Monate für unser Börteboot, das etwas im Schatten unseres Flaggschiffes auch auf eine wohlwollende Spende unserer Mitglieder und Freunde hofft. Den Renovierungsfortschritt können alle im späten Frühjahr auf unserem Waschplatz erkunden  -  bis dann während  der Festwoche ein feierliches Zuwasserlassen ansteht.

Zum Weihnachtsfest übersende ich allen  Mitgliedern, Freunden und Förderern der Schiffergilde maritime Weihnachtsgrüße aus dem Gildehaven verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2014

Gesegnete Weihnacht

Ihre

Schiffergilde Bremerhaven e.V.

                                                                      Dr. Hans-Dieter Gahren

   (1.Vorsitzender)

 

 

        Unser Zeuge  aus vergangenen Tagen ist in der  Werft

 

 

 

        Unser Zeuge  aus vergangenen Tagen ist in der  Werft

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Freunde Klassischer Yachten in Laboe

 

Ein leider nicht so deutlich lesbarer Zeitungsartikel aus Schleswig Holstein zeigt, dass auch hier die Gildeflagge dabei ist.


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Verkauf der Christel

Der 1936 in Ostpreußen gebaute Gaffelfischkutter CHRISTEL soll verkauft werden.

Wer Interesse an dieser historischen, nicht verbauten Rarität hat,  sollte sich die Detailseite unter Gildeflotte anschauen.

Ideal für junge Eignergemeinschaften, die Lust auf die Arbeit zum Erhalt derartiger Zeugen der maritimen Vergangenheit haben. Sie könnten  dabei sogar aktiv in unserer Gilde mitwirken und die Liegemöglichkeiten in unserem Gildehaven nutzen.

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Stegpoller


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Diese köngliche Art, unsere Yachten zu vertäuen, wurde in Porto Callero entdeckt.
Ein Mitglied der Schiffergilde würde die Bestellung koordinieren für den Gildehaven.

Cool

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Christer Salen

 

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dit un dat



      Die neue Flagge steht zum Flaggenwechsel bereit !

   

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dit un dat

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In diesem Jahr besuchte die Cap San Diego, das größte Traditionsschiff der Welt, die Stadt Bremen !

   

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